Alain Resnais
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- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Obwohl Alain Resnais (1922–2014) zu den bekanntesten "Autorenfilmern" seiner Generation zählt, scheint er doch einer autorenzentrierten Annäherung an sein Werk zu trotzen. So unterschiedlich sind seine Filme über einen Zeitraum von fast sieben Jahrzehnten hinweg.
Alain Resnais selbst bezeichnet Film als eine Form der "bricolage", eine Bastelei, die verschiedenste Dinge und vorgefundene Materialien miteinander vermischt und etwas Neues daraus entstehen lässt. Auch wenn er sich in den letzten Jahren seines Filmschaffens dem Boulevardtheater und der Operette zugewandt hat, bleibt sein Name mit einer Reihe von tief in der traumatischen Geschichte des 20. Jahrhunderts verwurzelten Filmen wie "Nuit et brouillard" (1955) oder "Hiroshima mon amour" (1959) verbunden. Ab den 1980er Jahren beginnt er mit einem festen Ensemble von Schauspielern zu arbeiten, deren Gesichter zu Markenzeichen der dem Boulevardtheater verpflichteten "Comédie Resnais" geworden sind. Was jedoch alle seine Filme prägt, ist die nonchalante Ununterscheidbarkeit, wenn es um Hochkultur und Populärkultur geht. Resnais schert sich nicht um Genrekonventionen, daher vermögen seine Filme das Publikum gleichzeitig zu unterhalten und zu irritieren.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-96707-576-2
- ISBN-Online
- 978-3-96707-577-9
- Verlag
- edition t+k, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 106
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 2
- »Das Leben ist (k)ein Roman« – Filmische Reflexionen zwischen Realem und Imaginärem. Ein Vorwort Kein Zugriff Seiten 3 - 11 Sophie Rudolph
- Guigues und Jean-Louis Leutrat — »Des reproches pleins les poches« – »Ein Haufen Vorwürfe« Kein Zugriff Seiten 12 - 32 Alain Resnais, Suzanne Liandrat
- Erinnern als filmischer Diskurs. Die frühen Filme von Alain Resnais Kein Zugriff Seiten 33 - 48 Thomas Weber
- Filmische Teilhabe oder: Das Werden des Filmes Kein Zugriff Seiten 49 - 52 Beate Ochsner
- »Innige Kälte« – L’Année dernière à Marienbad Kein Zugriff Seiten 53 - 66 Mirjam Schaub
- Erinnerungen an Muriel ou le temps d’un retour Kein Zugriff Seiten 67 - 69 Anna Magdalena Elsner
- Voir et revoir. Eine Wiederbegegnung mit Je t’aime, je t’aime Kein Zugriff Seiten 70 - 75 Kristina Köhler
- »One of you must speak English«. Über Mehrsprachigkeit in den Filmen von Alain Resnais Kein Zugriff Seiten 76 - 80 Petr Mareš
- On connaît la chanson als Spiel ästhetischer Koketterie. Persönliche Reflexion und theoretischer Horizont Kein Zugriff Seiten 81 - 89 Jörg Schweinitz
- Ritornell. Über Alain Resnais’ Vous n’avez encore rien vu Kein Zugriff Seiten 90 - 93 Stefanie Diekmann
- Biografie Kein Zugriff Seiten 94 - 97
- Filmografie Kein Zugriff Seiten 98 - 99
- Autor*innen Kein Zugriff Seiten 100 - 106





