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Monographie Kein Zugriff

Platon und Aristoteles als Wegbereiter der praktischen Philosophie

Mit einem Ausblick auf die Aktualität der beiden Klassiker als Zeugen im hermeneutischen Verfahren zur Beglaubigung moderner Rechtsstaatlichkeit
Autor:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Dieses Buch stellt sich die Aufgabe, Wege und Umwege nachzuzeichnen, die die philosophia practica universalis – Ethik, Politik, Ökonomik – seit ihren Anfängen bis in unsere Tage zurückgelegt hat. Dieses Programm setzt eine Kontinuität voraus, die schon allein durch die Maßgabe der praktischen Philosophie, nämlich tugendhaft und gut zu leben, hinreichend gesichert ist. Gleichwohl sind Spannungen und Brüche zwischen Theorie und Lebenspraxis unumgänglich, sofern praktische Philosophie, wenn sie glaubhaft sein will, ihre Argumente stets anlassbezogen im Blick auf sich ändernde äußere Umstände vortragen muss. So verkürzten die Stoiker in Abkehr von Platon und Aristoteles die praktische Philosophie notgedrungen auf die Ethik, weil ihr Spielraum aufgrund der Machtverhältnisse eingeschränkt war. Dagegen war die unverkürzte Wiederkehr der praktischen Philosophie mitsamt ihrem methodischen Rüstzeug geradezu ein Gebot der Stunde, als in den Tagen der Französischen Revolution sowie in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg die Herstellung der Rechtsstaatlichkeit zum essentiellen Thema wurde. Tragende Säulen der philosophischen Begleitung dieses weltgeschichtlichen Geschehens wurden Ethik und Politik und ganz besonders die Ökonomik als Ethik mit anderen Mitteln.

Neben Sokrates, Platon und Aristoteles bezieht sich Armin Müller vor allem auf die antiken Denker Zenon, Chrysipp und Cicero sowie auf Hobbes, Kant, Hegel, Joachim Ritter, Günther Bien, Hermann Lübbe und Odo Marquard.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-495-48886-7
ISBN-Online
978-3-495-81349-2
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Alber-Reihe Philosophie
Sprache
Deutsch
Seiten
392
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. Einleitung – zur Erläuterung der These Kein Zugriff Seiten 11 - 18
    1. Platon und Aristoteles in Distanz zur attischen Demokratie Kein Zugriff
    2. Schlüsse aus dem politischen Scheitern der Platonschüler Kein Zugriff
    3. Die Vorarbeiten des Aristoteles für die Politik Kein Zugriff
    4. Die philosophischen Pflichten des Tages gegenüber den griechischen Städten Kein Zugriff
    5. Die ideale Stadt des Aristoteles Kein Zugriff
    6. Das Ende der Freundschaft zwischen Alexander und Aristoteles Kein Zugriff
    7. Die Bedeutung der elf Wenden in der Athenaion Politeia – quid facti Kein Zugriff
    8. Die Legitimität der attischen Demokratie – quid iuris Kein Zugriff
    9. Das Unglücksjahr 322 Kein Zugriff
    10. Antipatros und Phokion – oder die zwölfte Wende (322) Kein Zugriff
    11. Kassandros und Polyperchon – oder die dreizehnte Wende (319) Kein Zugriff
    12. Demetrios Phalereus – oder die vierzehnte Wende (317) Kein Zugriff
    13. Die Sezession der Philosophie nach dem Sturz des Demetrios Phalereus (307) Kein Zugriff
    14. Demetrios Poliorketes und der Herrscherkult – oder die fünfzehnte Wende (307) Kein Zugriff
    15. Die Tyrannei des Lachares – oder die sechzehnte Wende (um 300) Kein Zugriff
    16. Die Rückkehr des Demetrios Poliorketes – oder die siebzehnte Wende (295) Kein Zugriff
    17. Der Siegeszug des Herrscherkultes Kein Zugriff
    18. Die stoische Götterlehre als Antwort auf den Herrscherkult Kein Zugriff
    19. Lactantius über die heidnische Entlastung der Götter Kein Zugriff
    20. Die wiederhergestellte Autorität Homers Kein Zugriff
    21. Platon und Chrysipp im Streit über Homers theologia Kein Zugriff
    22. Die tragische Katharsis und die stoische Lehre von den Affekten Kein Zugriff
    23. Theodizee und Geschichtsphilosophie Kein Zugriff
    24. Die quaestio finita als Prüfstein originalgetreuer Rezeption Kein Zugriff
    25. Hegels Rückgriff auf die Lehre vom sittlichen Staat bei Platon und den Tragikern Kein Zugriff
    26. Aristoteles als Zeuge der praktischen Philosophie Hegels Kein Zugriff
    27. Joachim Ritters Erneuerung der Hegelschen Platon- und Aristotelesrezeption Kein Zugriff
    28. Politik und Ethik als Bauglieder der philosophia practica universalis im Blickpunkt der Ritterschen Mitte. Günther Bien, Hermann Lübbe, Odo Marquard Kein Zugriff
    29. Die Ökonomik oder der von der Ritterschen Mitte gesetzte Schlussstein der philosophia practica universalis. Karl Homann Kein Zugriff
  3. Verwendete Sigla Kein Zugriff Seiten 371 - 371
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 372 - 382
  5. Index nominum et rerum Kein Zugriff Seiten 383 - 392

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