Karl Marx - Die Dialektik der gesellschaftlichen Praxis
Zur Genesis und Kernstruktur der kritischen Philosophie gesellschaftlicher Praxis- Autor:innen:
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Schon die Erstauflage dieses Buches aus dem Jahre 1981 versuchte die Philosophie der gesellschaftlichen Praxis von Marx aus der damals noch vorherrschenden dogmatischen Umklammerung zu lösen. Jetzt nach der Wende und nachdem in den folgenden Jahrzehnten immer deutlicher wird, dass die wertbestimmte Ökonomie die gesellschaftlichen und globalen Widersprüche nicht zu bewältigen vermag, erwacht das Interesse an einer unvoreingenommenen Analyse der Praxisphilosophie von Marx aufs Neue.
Schmied-Kowarzik zeigt, wie Marx die wertbestimmte Ökonomie in ihren entfremdeten und verkehrten Strukturen kritisch analysiert und zu dem Ergebnis kommt, dass nur eine solidarische gesellschaftliche Praxis die ökonomischen Widersprüche zu überwinden vermag, in die sie sich ›selbstverschuldet‹ verstrickt hat. Allerdings muss sich die gesellschaftliche Praxis selber dialektisch aus dem umfassenderen Naturzusammenhang begreifen – hierin liegen die philosophischen Voraussetzungen für eine kritische Analyse und mögliche Bewältigung unserer heutigen ökologischen Probleme. Die vorliegende Neuauflage wird ergänzt und erweitert durch Beiträge, die das Weiterwirken der Philosophie gesellschaftlicher Praxis im 20. Jahrhundert – »Philosophie der Praxis« (von A. Labriola, A. Gramsci bis J.-P. Sartre, M. Merleau-Ponty), »Kritische Theorie« (von M. Adler, K. Korsch bis M. Horkheimer, Th. W. Adorno) und revolutionäre Dialektik (von G. Lukács, E. Bloch bis H. Marcuse, H. Lefebvre) – und ihre bleibende Herausforderung ins 21. Jahrhundert hinein verfolgen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-495-48969-7
- ISBN-Online
- 978-3-495-81746-9
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 352
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Vorwort zur Neuauflage 2018 Kein Zugriff Seiten 11 - 16
- Die Junghegelianer und Marx’ schrittweise Lösung von ihnen Kein Zugriff
- Die Geschichte der Philosophie als Bewusstwerdungsprozess Kein Zugriff
- Philosophie als Kritik Kein Zugriff
- Die Aufhebung und Verwirklichung der Philosophie Kein Zugriff
- Die Kritik des Hegelschen Staatsrechts Kein Zugriff
- Die soziale, die menschliche Emanzipation Kein Zugriff
- Die Ökonomisch-philosophischen Manuskripte Kein Zugriff
- Die bürgerliche Gesellschaft bei Hegel Kein Zugriff
- III. Die Kernstruktur der Dialektik der gesellschaftlichen Praxis Kein Zugriff
- IV. Zur Dialektik der Kritik der politischen Ökonomie Kein Zugriff
- V. Die gesellschaftliche Entwicklung, die Subjekte und die revolutionäre Praxis Kein Zugriff
- VI. Die Dialektik von gesellschaftlicher Praxis und Natur Kein Zugriff
- VII. Die Selbstbegründung der materialistischen Dialektik Kein Zugriff
- 1. Die Umbruchsituation der Ökonomisch-philosophischen Manuskripte Kein Zugriff
- 2. Zur Einordnung der Hegel-Kritik Kein Zugriff
- 3. Marx’ Darstellung der Hegelschen Dialektik und seine Kritik an ihr Kein Zugriff
- 4. Die Entwicklungsgeschichte des Menschen zum Menschen Kein Zugriff
- 5. Das Selbstverständnis der Geschichtsdialektik Kein Zugriff
- 1. Vorbemerkung zum Begreifen der Praxis Kein Zugriff
- 2. Konturen einer kritischen Philosophie gesellschaftlicher Praxis Kein Zugriff
- 3. Die revolutionäre Praxis als Aufgabe Kein Zugriff
- I. Die Zielperspektive der menschlichen Emanzipation Kein Zugriff
- II. Die Geschichtsphilosophische Grundlegung Kein Zugriff
- III. Die Kritik der politischen Ökonomie Kein Zugriff
- IV. Die Revolutionstheorie Kein Zugriff
- V. Ausblick in die Gegenwart Kein Zugriff
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- 1. Philosophie als eingreifende Kritik Kein Zugriff
- 2. Die Dialektik gesellschaftlicher Praxis Kein Zugriff
- 3. Zur Kritik der politischen Ökonomie Kein Zugriff
- 1. Zu Platon Kein Zugriff
- 2. Zu Marx Kein Zugriff
- 3. Abschlussbemerkung Kein Zugriff
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- 1. Die Verfallsgeschichte der Marxschen Theorie zum Marxismus Kein Zugriff
- 2.1 Antonio Labriola und Antonio Gramsci Kein Zugriff
- 2.2 Jean-Paul Sartre und Maurice Merleau-Ponty Kein Zugriff
- 3.1 Max Adler und Max Horkheimer Kein Zugriff
- 3.2 Theodor W. Adorno und Herbert Marcuse Kein Zugriff
- 4.1 Karl Korsch und Georg Lukács Kein Zugriff
- 4.2 Ernst Bloch und Henri Lefebvre Kein Zugriff
- Zusammenfassung und Erläuterung des Schaubildes Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 323 - 346
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 347 - 352





