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Sammelband Kein Zugriff

Sprache – Dichtung – Philosophie

Heidegger und der Deutsche Idealismus
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

„Die Sprache ist das Haus des Seins. In ihrer Behausung wohnt der Mensch. Die Denkenden und Dichtenden sind die Wächter dieser Behausung.“ Mit diesem Bild hat Heidegger nicht nur das Verhältnis zwischen Dichtung und Philosophie zu fassen versucht, sondern auch die Bedeutung der Sprache für den Menschen betont. Seit den dreißiger Jahren widmete er sich intensiv Hölderlins Dichtung. Hölderlin aber war auch Philosoph, geschult in Fichtes Philosophie und eng verbunden mit dem Denken seiner Freunde Schelling und Hegel. Für Heidegger und Hölderlin ist wahre Dichtung immer Denken, wahres Denken auf eine gewisse Weise immer auch Dichten, ein Ringen um angemessene sprachliche Manifestation von Gedanken. Eine solche Synthese von Philosophie und Poesie war nicht nur Anliegen Hölderlins, sondern auch der Frühromantiker. Sie experimentierten mit einer poetischen Philosophie, einer Transzendentalpoesie, sie zielten auf eine Synthese aller geistigen Bereiche in einer neuen Mythologie oder einer Enzyklopädie und hatten damit Einfluss auch auf die philosophische Gestalt des Deutschen Idealismus.

Der Band enthält Beiträge zu Hölderlins Dichtung und Philosophie, zu Schlegels poetologischen Reflexionen, zur Philosophie Kants, Schellings und Hegels sowie zu Heideggers Hölderlin- und Idealismusrezeption und seinem Nachdenken über das Wesen der Wahrheit und der Sprache, der Dichtung und der Philosophie.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-495-48404-3
ISBN-Online
978-3-495-99690-4
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Alber-Reihe Philosophie
Sprache
Deutsch
Seiten
224
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 9
  3. Hölderlin und der Mythos Kein Zugriff Seiten 10 - 16 Christoph Jamme
  4. Die braunen Frauen, die Indier und die Quelle des Reichtums. Vernachlässigte Aspekte von Hölderlins ›Andenken‹ Kein Zugriff Seiten 17 - 35 Michael Franz
  5. »… der Güter gefährlichstes, die Sprache …«. Dichtung und Philosophie bei Hölderlin Kein Zugriff Seiten 36 - 60 Marion Hiller
  6. Poesie und Poiesis. Anmerkungen zu Hölderlin, Schlegel und Hegel Kein Zugriff Seiten 61 - 75 Andreas Arndt
  7. Die Wahrheit der Dichtung: Zu Heideggers Hölderlinrezeption Kein Zugriff Seiten 76 - 94 Bärbel Frischmann
  8. »Ereignet sich das Dichterische, dann wohnet der Mensch menschlich …« Ein Vergleich von Friedrich Schlegels und Martin Heideggers Metaphysikkritik Kein Zugriff Seiten 95 - 111 Jure Zovko
  9. Praktische Freiheit in Schellings »Neuer Deduction des Naturrechts« (1796/97) Kein Zugriff Seiten 112 - 136 Wolfgang M. Schröder
  10. Hegel und Heidegger Kein Zugriff Seiten 137 - 154 Anton Friedrich Koch
  11. »Vermutlich ist das Wesen der Sprache das eigentlich Märchenhafte«. Zum Wesen der Sprache in Heideggers Denken des Anderen Anfangs Kein Zugriff Seiten 155 - 172 Dietmar Koch
  12. Tübinger Studienpreis der Philosophie Kein Zugriff Seiten 173 - 173
  13. Alle Wege führen zu Kant. Heideggers Vorlesung Die Frage nach dem Ding und die Programmatik einer »aneignenden Verwandlung« Kants Kein Zugriff Seiten 174 - 190 Simone Neuber
  14. Zur Rolle des Raumes beim späten Heidegger Kein Zugriff Seiten 191 - 214 Michael Ruppert
  15. Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 215 - 224

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