
Kriminalstrafe ohne Schuldvorwurf
Ein Plädoyer für Änderungen in der strafrechtlichen Verbrechenslehre- Autor:innen:
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Über die Frage, ob Menschen willensfrei handeln können, diskutieren Neurowissenschaftler, Philosophen und Rechtswissenschaftler intensiv. Ist vor diesem Hintergrund ein Schuldvorwurf gegenüber einem Straftäter angemessen? Tatjana Hörnle, Professorin für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin, rekonstruiert das plausibelste Modell menschlicher Entscheidungsfindung und kommt zum Ergebnis, dass ein Schuldvorwurf problematisch ist. Die Autorin bewertet die Strategien, mit denen Strafrechtswissenschaftler auf die Herausforderungen der Neurowissenschaften reagieren, als unbefriedigend. Stattdessen spricht sie sich für einen Verzicht auf einen Schuldvorwurf aus und dafür, dass der Tätern gemachte Vorwurf konsequent auf das Tatunrecht zugeschnitten werden müsse. Das Buch ist für alle von Interesse, die sich für die Themen Hirnforschung, Willensfreiheit und Schuld aus philosophischer oder strafrechtlicher Sicht interessieren.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8487-0641-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4891-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Würzburger Vorträge zur Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie
- Band
- 45
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 83
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 2 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Lohnt es sich noch, über Schuld und Willensfreiheit zu diskutieren? Seiten 7 - 10 Download Kapitel (PDF)
- Probleme mit dem klassischen Schuldvorwurf Seiten 11 - 14 Download Kapitel (PDF)
- Die naturwissenschaftliche Seite: Modellierung menschlichen Entscheidens Seiten 15 - 22 Download Kapitel (PDF)
- Wertungen: Freiheit, Verantwortung und Schuld Seiten 23 - 30 Download Kapitel (PDF)
- Umgang der Strafrechtswissenschaft mit dem Dilemma Seiten 31 - 48 Download Kapitel (PDF)
- Fokussierung auf einen Unrechtsvorwurf bei Verzicht auf einen Schuldvorwurf Seiten 49 - 68 Download Kapitel (PDF)
- Konsequenzen für die Verbrechenslehre und das Strafgesetz Seiten 69 - 78 Download Kapitel (PDF)
- Schlusswort Seiten 79 - 83 Download Kapitel (PDF)




