
Die Romantrilogie
Zur Geschichte einer großen Form von ihren Anfängen bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts- Autor:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Über die Entdeckung einer neuen Romanform Ende des 19. Jahrhunderts, ihren Wandel und ihre Kontinuitäten.
Romantrilogien fordern heraus: Es gilt hunderte, tausende Seiten zu schreiben und zu lesen und im Dickicht der Handlungsfäden nicht die Orientierung zu verlieren. Leser:innen wollen schon vom ersten Roman gefesselt werden, damit sie auch den zweiten und dritten Teil kaufen, so dass Trilogien auch für Verlage ein Wagnis darstellen. Dessen ungeachtet üben Romantrilogien eine besondere Faszination aus, bietet die Form doch die Möglichkeit, breit angelegte Panoramen zu entfalten und große Zeiträume abzuschreiten, sie verspricht Orientierung und Geschlossenheit in einer zunehmend als unübersichtlich wahrgenommenen Welt. Victoria Gutsche widmet sich erstmals dieser großen Form und erschließt sie systematisch und historisch. Im Rahmen exemplarischer Fallstudien (u. a. »Das junge Europa«, »Die Göttinnen«, »Drei Generationen«, »Die Schlafwandler«) wird nicht nur die Wandelbarkeit der Romantrilogie aufgezeigt, sondern die Studie bietet zugleich Einblicke in kulturelle Zusammenhänge einer sich verändernden Moderne.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5193-6
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4895-0
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 497
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 1.1 Zur Unbestimmtheit der Trilogie – begriffliche Unklarheiten Kein Zugriff
- 1.2 Das offene Werk Kein Zugriff
- 1.3 Formen der Romantrilogie – ein Begriffsvorschlag Kein Zugriff
- 1.4 Das Textkorpus Kein Zugriff
- 2. Erste Formierungen – Revolutionstrilogien um 1848: ‚Das junge Europa‘ von H. Laube (1833-1837) und ‚Neue Deutsche Zeitbilder‘ von J. D. H. Temme (1850-1852) Kein Zugriff Seiten 69 - 96
- 3.1 Wilhelm Raabes ‚Stuttgarter Trilogie‘ (1863–1869) Kein Zugriff
- 3.2 Bilder der Gesellschaft – Fritz Mauthners ‚Berlin W.‘ (1888–1890) und Paul Lindaus ‚Berlin‘ (1886–1888) Kein Zugriff
- 3.3 Die Hinwendung zum Inneren –Stanisław Przybyszewskis ‚Homo sapiens‘ (1895–1896) Kein Zugriff
- 3.4.1 Exkurs: Einige Anmerkungen zur ‚Kaiserreich‘-Trilogie (1917–1925) Kein Zugriff
- 3.4.2 Zur Entstehungs- und Publikationsgeschichte sowie zur zeitgenössischen Rezeption der ‚Göttinnen‘ Kein Zugriff
- 3.4.3 Die Komposition der ‚Göttinnen‘-Trilogie Kein Zugriff
- 3.4.4 Die Theatralität der ‚Göttinnen‘ Kein Zugriff
- 4.1 Bildungsroman und Antibildungsroman – zu zwei Trilogien von Otto Ernst und Ernst Lothar Kein Zugriff
- 4.2 Weibliche Entwicklung? Hedwig Dohms ‚Drei Generationen‘ (1896–1902) Kein Zugriff
- 4.3.1 Friedrich, Luise und das Volk – Walter von Molos ‚Ein Volk wacht auf‘ (1918–1921) Kein Zugriff
- 4.3.2 »In Trinitate Robur« – Karls Hans Strobls ‚Bismarck-Trilogie‘ (1915–1919) im Kontext deutschnationaler ›Führerbiografien‹ Kein Zugriff
- 4.4 Die historische Trilogie bis in die 1930er Jahre – Ein Abriss (Busse, Stehr, Hohlbaum, Handel-Mazzetti, Blunck, Huch) Kein Zugriff
- 5.1 Die Platzierung im Feld – Brochs Positionierungsstrategien Kein Zugriff
- 5.2 Linearität und Zyklizität Kein Zugriff
- 6.1 Die historische Trilogie im Zeichen des Nationalsozialismus – Karl Itzingers ‚Ein Volk steht auf!‘ (1933–1936) Kein Zugriff
- 6.2 Die Kriegstrilogie der 1930er Jahre: Edwin Erich Dwingers ‚Die deutsche Passion‘ (1929–1932) Kein Zugriff
- 6.3 Ehm Welks ‚Kummerow‘-Trilogie (1937–1943) – Textverfahren und (exkulpierende?) Systematisierungsversuche Kein Zugriff
- 7. Ein kurzes Resümee Kein Zugriff Seiten 423 - 430
- Romantrilogien seit 1833 – Eine Übersicht Kein Zugriff Seiten 431 - 450
- Literatur Kein Zugriff Seiten 451 - 496
- Dank Kein Zugriff Seiten 497 - 497




