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Monographie Kein Zugriff

Ethik des glückenden Lebens

Perspektiveröffnungen
Autor:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

In welchem Verhältnis stehen moralischer Anspruch und die menschliche Sehnsucht nach Glück? Welche Haltungen sind heute von einer überzeugenden Persönlichkeit gefordert? Wie kann sich eine Ethik des glückenden Lebens auf konkreten Handlungsfeldern bewähren? Diese Leitfragen durchziehen die Überlegungen von Konrad Hilpert wie ein roter Faden. Besondere Aufmerksamkeit schenkt er dabei den vieldiskutierten Fragen am Beginn und Ende des Lebens und deren Gestaltung durch den auf Selbstbestimmung ausgerichteten Menschen ebenso wie Fragen leiblicher Identität und neuen wie alten Formen des Zusammenlebens. Ein wichtiger Beitrag zum gemeinsamen Ringen um authentisches und kohärentes Menschsein. Die Beiträge der ersten Gruppe behandeln Grundfragen und stecken damit das theoretische Feld ab, in dem gedacht und von dem aus argumentiert wird. Es geht also in ihnen um Begründungen, um Ansätze und Argumentationstypen und weniger um die Wahrnehmung und die Reflexion möglicher einzelner Herausforderungen und Lösungen. Hierauf gerichtet sind hingegen die Beiträge der zweiten Gruppe. Sie befassen sich mit konkreten Fragestellungen, die in jüngerer Zeit Gegenstand eines breiteren Interesses, der anspruchsvolleren Erwachsenenbildung und gesellschaftlicher Kontroversen waren. Konkret geht es um die umstrittenen Fragen am Beginn und am Ende des Lebens und deren Gestaltung durch den auf Selbstbestimmung ausgerichteten Menschen ebenso wie um das Bemühen um neue und alte Formen des Zusammenlebens, die dem menschlichen Streben nach Glück Raum und Zukunft geben. Im Fachjargon der Ethiker-Zunft spricht man auch von Problemen der speziellen oder angewandten Ethik. Die hier behandelten Probleme lassen deutlich werden, dass sich der Schwerpunkt der fachethischen Diskussion – gleich ob sie sich als philosophische oder als theologische Disziplin versteht – innerhalb der letzten Jahre auf das Gebiet der Angewandten Ethik verlagert hat. Konkret geht es hierbei um »klassische« Themen des Umgangs mit Leben und Sterben, Liebe und Sexualität, Ehe und Familie ebenso wie um neue Problemstellungen, die sich aus den Fortschritten in Wissenschaft, Medizin und Technik ergeben und als Bioethik, Medizinethik, Rechtsethik usw. ganz neue Areale ethischen Nachdenkens entstehen lassen. Ethik artikuliert sich aber nicht nur als Reflexion von Handlungen, sondern achtet auch auf die Haltungen, die die moralischen Subjekte erwerben können. Solche guten bzw. schlechten Gewohnheiten – in traditioneller Sprache »Tugenden« bzw. »Laster« – sind die Basis und die zeitlich konstanten Einstellungen, aus denen heraus konkrete Entscheidungen und Handlungen erwachsen und in bestimmten Handlungskonstellationen (»Situationen«) durchgehalten werden. Solchen exemplarischen Haltungen gelten die Darlegungen der dritten Gruppe von Beiträgen.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2018
Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-451-37805-8
ISBN-Online
978-3-451-84805-6
Verlag
Herder, Freiburg
Sprache
Deutsch
Seiten
257
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
    2. Vorwort Kein Zugriff
      1. Die Wiederkehr des Themas Glück Kein Zugriff
      2. Kontexte des Anliegens in der Ethik Kein Zugriff
      3. Eigenart und Bedingungen guten Lebens Kein Zugriff
      4. Glück und Moral Kein Zugriff
      5. An den Grenzen des Glücksstrebens Kein Zugriff
      1. Was heißt »moralisch«? Kein Zugriff
      2. Ethik und Typen von Ethik Kein Zugriff
      3. Implikationen für den Wertediskurs Kein Zugriff
        1. Geschöpflichkeit Kein Zugriff
        2. Gottebenbildlichkeit Kein Zugriff
        3. Endlichkeit Kein Zugriff
        4. Verletzlichkeit Kein Zugriff
        5. Ja zur Wirklichkeit Kein Zugriff
      1. Die Suche nach theologischen Grundlagen – ein überflüssiges Unterfangen? Kein Zugriff
      2. Theologische Grundlagen im Spiegel konziliarer und nachkonziliarer Menschenrechtsdokumente Kein Zugriff
      3. Systematische Modelle theologischer Begründung der Menschenrechte Kein Zugriff
      4. Theologische Grundlagen und Pluralismus – ein auswegloser Konflikt? Kein Zugriff
      1. Zur Aktualität des sechsten Gebots Kein Zugriff
      2. Der ursprüngliche Sinn Kein Zugriff
      3. »Verbesserungen« im Neuen Testament Kein Zugriff
      4. Was daraus in der Kirchen- und Moralgeschichte geworden ist Kein Zugriff
      5. Die Vielfalt der Lebensformen heute Kein Zugriff
      6. Notwendigkeit und Sinn von Ordnungen und Verhaltensregeln für Sexualität und Beziehungen Kein Zugriff
      7. Was bleibt Kein Zugriff
      1. Eine unleugbare Entwicklung: Die Vielfalt der Lebensformen Kein Zugriff
        1. 1. Liebe Kein Zugriff
        2. 2. Hoffnung Kein Zugriff
        3. 3. Teilhabe an der Schöpfung Kein Zugriff
        4. 4. Umgang mit Ungenügen und Versagen Kein Zugriff
      2. Was sind die kritischen Punkte der katholischen Sexualmoral? Kein Zugriff
      3. Welche Konsequenzen sind im Blick auf die veränderte Beziehungsrealität für die kirchliche Pastoral zu ziehen? Kein Zugriff
      1. Die Dialektik von Sich-Offenbaren und Sich-Verbergen Kein Zugriff
      2. Ein Fall von erzwungener Entblößung Kein Zugriff
      3. Selbstoffenbarung und das Bedürfnis sich zu verbergen Kein Zugriff
      4. Strukturelle Präzisierungen: Sozialität und Leiblichkeit Kein Zugriff
      5. Wofür sich schämen? Die inhaltliche Vielfalt des Phänomens Kein Zugriff
      6. Scham und Schuld Kein Zugriff
      7. Falsche Scham und Verstellung Kein Zugriff
      1. Ein besonderes Verhältnis Kein Zugriff
      2. Die Störung des Gesundseins und die Notwendigkeit medizinischer Intervention Kein Zugriff
      3. Aussehen und Schönheit Kein Zugriff
      4. Kleidung Kein Zugriff
      5. Körperdekoration Kein Zugriff
      6. Körperstyling Kein Zugriff
      7. Ethische Bruchstellen Kein Zugriff
      1. Sterben in eigener Verantwortung? Kein Zugriff
      2. Was meint »in Würde«? Kein Zugriff
      3. Willenserklärungen Kein Zugriff
      4. Tötung auf Verlangen Kein Zugriff
      5. Hoffnung auf Auferweckungen Kein Zugriff
      1. Die traditionellen Argumente gegen die Erlaubtheit des Suizids und die Notwendigkeit einer Ethik der Suizidverhütung Kein Zugriff
      2. Die Beurteilung der Selbsttötung in der ethischen Tradition Kein Zugriff
        1. Das Argument der Naturwidrigkeit Kein Zugriff
        2. Die mögliche Schädigung anderer Kein Zugriff
        3. Die Schlüsselrolle der Sinnfrage Kein Zugriff
        4. Selbstopfer und Suizid als Waffe Kein Zugriff
        1. Über Anzeichen aufklären und erkannte suizidfördernde Tendenzen bekämpfen Kein Zugriff
        2. Den Appell an menschliche Bindung hören Kein Zugriff
        3. Achtung stärken und Sinnperspektiven eröffnen Kein Zugriff
      1. Positionen zum Lebensbeginn und ihre Hermeneutik Kein Zugriff
      2. Vorbemerkungen zum Handlungsfeld Kein Zugriff
        1. Lebensschutz als zentraler Bestandteil der eigenen Sendung Kein Zugriff
        2. Unzulässige Weisen des Umgangs mit dem vorgeburtlichen menschlichen Leben Kein Zugriff
        3. »von Anfang an« Kein Zugriff
        1. Leben als Geschenk Gottes Kein Zugriff
        2. Heiligkeit des Lebens Kein Zugriff
        3. Menschenwürde Kein Zugriff
        4. Geformt im Mutterleib Kein Zugriff
        5. Der Beziehungskontext des Umgangs mit ungeborenem Leben Kein Zugriff
        1. Die Eigenart der Frage nach dem Beginn des Menschseins Kein Zugriff
        2. Das Verständnis von Handlung Kein Zugriff
        3. Die Kontinuität der kirchlichen Lehre Kein Zugriff
        4. Gottes Handwerk Kein Zugriff
        5. Vorsicht Dammbruch Kein Zugriff
      3. Ausblick Kein Zugriff
      1. Der subjektive Leidensdruck Kein Zugriff
      2. Ein Problem mit langer Geschichte Kein Zugriff
      3. Möglichkeiten der Hilfe durch die Medizin Kein Zugriff
      4. Ethische Bewertungen und Grenzziehungen Kein Zugriff
      5. Die Stellung der katholischen Kirche Kein Zugriff
      6. Recht auf ein Kind? Kein Zugriff
      1. Die unveränderte Frage nach dem Menschen Kein Zugriff
      2. Genetischer Determinismus Kein Zugriff
      3. Veränderungen in der Lebenswelt Kein Zugriff
      4. Die Frage nach dem Beginn des Menschseins Kein Zugriff
      5. Mikro- und makroethische Perspektive Kein Zugriff
      6. Gesundheitsschutz – Versprechen und Risiko Kein Zugriff
      7. »Ehrfurcht vor dem Leben« Kein Zugriff
      1. Zur Rhetorik der »Werte« Kein Zugriff
      2. Individualisierung und Identität Kein Zugriff
        1. 1. Achtung als Grundhaltung gegenüber anderenIn unserer Kein Zugriff
        2. 2. Persönliche Verantwortung Kein Zugriff
        3. 3. Empathie Kein Zugriff
        4. 4. Toleranz Kein Zugriff
        5. 5. Wille zur Kooperation Kein Zugriff
        6. 6. Fairness Kein Zugriff
        7. 7. Integration Kein Zugriff
        8. 8. Zivilcourage Kein Zugriff
        9. 9. Sorgfalt im Umgang mit den natürlichen Ressourcen Kein Zugriff
      3. Die Problematik der Aneignung von Werten Kein Zugriff
      4. Das Christliche und die Rolle des Menschenbildes Kein Zugriff
      1. Vom Wert der Zivilcourage Kein Zugriff
      2. Der öffentliche Raum – ein »Niemandsland«? Kein Zugriff
      3. Mut, Tapferkeit und die Figur des Helden Kein Zugriff
      4. Neue Formen von Feigheit, Konformität und Gefolgschaft Kein Zugriff
      5. Zivilcourage – Lebenselement freiheitlicher Gesellschaft Kein Zugriff
      6. Das kleine Heldentum des Hinschauens und Widersprechens Kein Zugriff
    1. Vorwort Kein Zugriff
    2. 1. Moral – Preis für ein glückliches Leben? Kein Zugriff
    3. 2. Verantwortungsethik, Handlungsethik, Gesinnungsethik und ihre Implikationen für den Wertediskurs aus christlicher Sicht Kein Zugriff
    4. 3. Theologische Grundlagen der Menschenrechte Kein Zugriff
    5. 4. Achtung von Beziehungen. Zur Aktualität des sechsten Gebots Kein Zugriff
    6. 5. Christliches Eheverständnis und Beziehungsrealität heute Kein Zugriff
    7. 6. Von Scham und Würde. Die Dialektik von Sich-Offenbaren und Sich-Verbergen Kein Zugriff
    8. 7. Körperbild und Identität Kein Zugriff
    9. 9. Sich selbst töten? Die traditionellen Argumente gegen die Erlaubtheitdes Suizids und die Notwendigkeit einer Ethik der Suizidverhütung Kein Zugriff
    10. 10. Lebensschutz in Zeiten biomedizinischen Fortschritts. Positionenzum Lebensbeginn und ihre Hermeneutik Kein Zugriff
    11. 11. Leiden an unerfülltem Kinderwunsch Kein Zugriff
    12. 12. Wissenszuwachs und Verantwortung in der Biomedizin Kein Zugriff
    13. 13. Die Bedeutung der Wertebildung Kein Zugriff
    14. 14. Hinschauen und Sich-Einmischen. Vom Wert der Zivilcourage Kein Zugriff
  1. Personenregister Kein Zugriff Seiten 255 - 256

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