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Monographie Kein Zugriff

Hungern, um zu leben – die Paradoxie der Magersucht

Psychodynamische und familientherapeutische Konzepte
Autor:innen:
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

Anorexie stellt sich als vielschichtiges Krankheitsgeschehen dar, bei dem soziale, psychische, familiendynamische und somatische Einflüsse ineinander wirken. In der psychotherapeutischen Behandlung müssen alle diese Ebenen berücksichtigt werden. Günter Reich und Antje von Boetticher beschreiben ausführlich psychodynamische und familientherapeutische Behandlungsansätze und beziehen die oft schwerwiegenden Auswirkungen der somatischen Ebene in die Therapiekonzeption ein. Anorexie wird dabei als ein Kampf um die Wahrung der Grenzen des Subjekts gegenüber der Außenwelt und dem eigenen Körper verstanden.

Anhand konkreter Falldarstellungen aus ihrer langjährigen Praxis verdeutlichen Reich und von Boetticher, wie das Essverhalten und das Körperbild in das psychodynamische sowie familien- und paartherapeutische Vorgehen eingebunden werden können. Auch findet hier die Anorexie bei männlichen Jugendlichen und Männern Beachtung.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-8379-2443-5
ISBN-Online
978-3-8379-6995-5
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Therapie & Beratung
Sprache
Deutsch
Seiten
219
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. 1 Anorexie – eine psychosomatische Erkrankung: Das Mehrebenen-Modell Kein Zugriff Seiten 9 - 10
    1. 2.1 Essen und Ernährung sind soziale Ereignisse Kein Zugriff
    2. 2.2 Die soziale Kontrolle des Körpers: Perfektion und »Selbstoptimierung« Kein Zugriff
    3. 2.3 Anorexie als »ethnische Störung« Kein Zugriff
    4. 2.4 Die »Vermittlungswege« Kein Zugriff
    5. 2.5 Körperliche, seelische und soziale Folgen des Hungerns Kein Zugriff
    1. 3.1 Der anorektische Modus Kein Zugriff
    2. 3.2 Das Erleben von Machtlosigkeit und die Verschiebung auf den Körper Kein Zugriff
    3. 3.3 Sind Magersüchtige suizidal? Kein Zugriff
    1. 4.1 Entwicklungsstillstand oder Regression? Kein Zugriff
    2. 4.2 Brüchige Autonomieentwicklung Kein Zugriff
    3. 4.3 Ritualisierte Emotionalität Kein Zugriff
    4. 4.4 Emotionalität, Körpererleben und Essverhalten Kein Zugriff
    5. 4.5 Die Rolle der Väter Kein Zugriff
    6. 4.6 Ödipale Konstellationen bei der Anorexie Kein Zugriff
    7. 4.7 Die Über-Ich-Struktur Kein Zugriff
    8. 4.8 Typische Abwehrmuster Kein Zugriff
    9. 4.9 Auslösende Situationen Kein Zugriff
    10. 4.10 Ausformungen der Entwicklungskonflikte um Grenzen und Macht Kein Zugriff
    11. 4.11 Fazit: Omnipotenter Negativismus Kein Zugriff
    1. 5.1 Familientherapie – eine Antwort auf dieHerausforderungen der Anorexiebehandlung Kein Zugriff
    2. 5.2 DasModell von Mara Selvini Palazzoli Kein Zugriff
    3. 5.3 Das Modell von Salvador Minuchin und Mitarbeiterinnen: Die »psychosomatische Familie« Kein Zugriff
    4. 5.4 Die Mehrgenerationenperspektive Kein Zugriff
    5. 5.5 Die Funktion der Anorexie im Familiensystem Kein Zugriff
    6. 5.6 Empirische Studien zu den Familienbeziehungen von Anorektikerinnen Kein Zugriff
    7. 5.7 Ein Familienmodell der anorektischen Essstörungen Kein Zugriff
    8. 5.8 Geschwister – die horizontale Ebene der Familiendynamik Kein Zugriff
  3. 6 Anorexie bei männlichenJugendlichen und Männern Kein Zugriff Seiten 95 - 102
    1. 7.1 Vorbemerkung Kein Zugriff
    2. 7.2 Zwei Extreme in der Behandlung der Anorexie Kein Zugriff
    3. 7.3 Die notwendige Aktivität des Therapeuten Kein Zugriff
    4. 7.4 Ablehnung von Psychotherapie durch die Patientinnen Kein Zugriff
    5. 7.5 Der erste Schritt: Erläuterung des Störungsmodells und des Vorgehens. Die Anfänge des Arbeitsbündnisses Kein Zugriff
    6. 7.6 Der zweite Schritt: Störungsorientierte Diagnostik Kein Zugriff
    7. 7.7 Weitere zentrale Aspekte der Diagnostik Kein Zugriff
    8. 7.8 Die Stabilisierung Kein Zugriff
    9. 7.9 Die vertiefte Bearbeitung der Abwehrmuster und der Konflikte Kein Zugriff
    10. 7.10 Abschluss Kein Zugriff
  4. 8 Eine kombinierte Einzel- und Familienbehandlung einer Jugendlichen mit Anorexie Kein Zugriff Seiten 139 - 168
    1. 9.1 Unterschiedliche Modelle der Familientherapie Kein Zugriff
    2. 9.2 Schuldgefühle und Schuld Kein Zugriff
    3. 9.3 Die Indikation zur Familien- und Paartherapie Kein Zugriff
    4. 9.4 Familientherapie in drei Phasen Kein Zugriff
    1. 10.1 Anorexie und Paarbeziehungen Kein Zugriff
    2. 10.2 Sexuelle Beziehungen von Anorektikerinnen Kein Zugriff
    3. 10.3 Die These der Homogamie Kein Zugriff
    4. 10.4 Muster und Konflikte in den Paarbeziehungen anorektischer Patientinnen Kein Zugriff
    5. 10.5 Paartherapie bei Anorexie Kein Zugriff
    6. 10.6 Besonderheiten bei der Paartherapie Kein Zugriff
    7. 10.7 Skizze einer Paartherapie Kein Zugriff
    8. 11 Schlusswort. Keine Angst vor Anorexiebehandlungen Kein Zugriff
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 207 - 219

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