Der US-Präsident als Inszenierung
Ehe, Familie und Privates in der politischen Kommunikation- Autor:innen:
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Während die deutschen Kanzler ihr Privatleben weitestgehend unter Verschluss halten, dürfen in den USA die Home Stories, die Geschichten aus dem Familienleben, auf der politischen Bühne nicht fehlen - am wenigsten in Wahlkampfzeiten. Seit den Kennedys verzichtete kein Präsident oder Präsidentschaftskandidat darauf, seine Familie zur Schau zu stellen und intime Einblicke in sein Privat- und Eheleben zu gewähren.
Das vorliegende Buch analysiert und erklärt die Instrumentalisierung der Familie sowie die Faszination der Öffentlichkeit für das Liebes- und Familienglück der Präsidenten. Auf der Grundlage unveröffentlichter Strategiepapiere aus den Wahlkämpfen der letzten fünf Jahrzehnte werden acht Funktionen identifiziert, die zeigen, wie die Familie gezielt eingesetzt wird, um ein im internationalen Vergleich hohes Maß an Informationen aus dem Privatleben des Präsidenten preiszugeben. Zur Erklärung dieses Phänomens der amerikanischen politischen Kultur werden kulturelle Besonderheiten, politische Strukturen, rechtliche Rahmenbedingungen und die journalistische Kultur der USA erläutert.
Die Autorin ist promovierte Historikerin und studierte an den Universitäten Heidelberg, King"s College (Großbritannien) und Yale (USA). Im Wahlkampfjahr 2004 arbeitete sie für die Senatorin des Staates New York, Hillary Rodham Clinton. Für die vorliegende Arbeit forschte sie in acht amerikanischen Präsidentenarchiven.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2008
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3872-7
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1072-8
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 180
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8 Christine Weiss
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 9 Christine Weiss
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 10 - 10 Christine Weiss
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 16 Christine Weiss
- Humanizing-Funktion: Die Familie als Weichzeichner Kein Zugriff Seiten 17 - 28 Christine Weiss
- Authentizitätsfunktion: Die Familie als Schlüssel zum Präsidenten Kein Zugriff Seiten 28 - 30 Christine Weiss
- Integritätsfunktion: Die Familie als moralische Instanz Kein Zugriff Seiten 30 - 37 Christine Weiss
- Validitätsfunktion: Die Familie als Zeugin seiner Glaubwürdigkeit Kein Zugriff Seiten 37 - 40 Christine Weiss
- Risikodiversifizierungsfunktion: Die Familie als Bürge Kein Zugriff Seiten 40 - 41 Christine Weiss
- Wertefunktion: Die Familie als Spiegel seiner Grundwerte Kein Zugriff Seiten 41 - 46 Christine Weiss
- Adressierungsfunktion: Die Familie als verlängerter Arm Kein Zugriff Seiten 46 - 51 Christine Weiss
- Negative Campaigning-Funktion: Die Familie als Schützenhilfe Kein Zugriff Seiten 51 - 52 Christine Weiss
- Präsidentielles System Kein Zugriff Seiten 53 - 68 Christine Weiss
- Wahlsystem und Wahlverhalten Kein Zugriff Seiten 68 - 75 Christine Weiss
- Bedeutung der Parteien und Wahlkampfmanagement Kein Zugriff Seiten 75 - 82 Christine Weiss
- Der Präsident und die First Lady als nationales Symbol Kein Zugriff Seiten 82 - 90 Christine Weiss
- Der Präsident und die First Lady als moralisches Vorbild Kein Zugriff Seiten 90 - 104 Christine Weiss
- Der Präsident und die First Lady als Identifikationsfigur Kein Zugriff Seiten 104 - 116 Christine Weiss
- Mediensystem Kein Zugriff Seiten 116 - 125 Christine Weiss
- Journalistische Kultur Kein Zugriff Seiten 125 - 134 Christine Weiss
- Resumé Kein Zugriff Seiten 135 - 148 Christine Weiss
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 149 - 180 Christine Weiss





