Postkoloniale Literatur in Italien
Raum und Bewegung in Erzählungen des Widerständigen- Autor:innen:
- Reihe:
- Lettre
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Seit 2005 bildet sich in Italien verstärkt eine postkoloniale Erzählliteratur heraus, die mit Namen wie Gabriella Ghermandi, Garane Garane, Cristina Ubax Ali Farah, Igiaba Scego, Mario Domenichelli oder Wu Ming 2 und Antar Mohamed Marincola verbunden ist. Die Autor_innen schreiben an einer Literatur der Fluchtlinien, die zum einen die koloniale und postkoloniale Geschichte Italiens ins Bewusstsein ruft und neu perspektiviert, zum anderen existenzielle Grenzerfahrungen von Individuen in Bewegung zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Zusammenhang mit Diaspora und Exil, Migration und globaler Mobilität reflektiert.Maria Kirchmair liefert nun die erste deutschsprachige Studie zur postkolonialen Erzählliteratur Italiens. Über eine sowohl thematische als auch ästhetische Analyse befasst sie sich speziell mit der narrativen Darstellung von »Raum« und Raumwahrnehmung, Bewegung und Transformationsprozessen von »Identität« in kolonialen und postkolonialen Kontexten.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8376-3773-1
- ISBN-Online
- 978-3-8394-3773-5
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Lettre
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 288
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 8 Download Kapitel (PDF)
- I. Intro Kein Zugriff Seiten 9 - 52
- II. »[…] solo quando accetti di specchiarti in altri occhi puoi vedere e misurare te stesso« - Erzählen als kulturelle Raumpraktik in Gabriella Ghermandis Regina di fiori e di perle Kein Zugriff Seiten 53 - 92
- III. »Bleiben ist nirgends. Restare è senza dove.«1 Stationen einer italosomalischen Odyssee: Timira von Wu Ming 2 und Antar Mohamed Marincola Kein Zugriff Seiten 93 - 128
- IV. »Vivere in mezzo a tutto«1: Existenzielle Grenzerfahrungen in Garane Garanes Il latte è buono Kein Zugriff Seiten 129 - 164
- V. Fluchtort Mogadishu. Überleben zwischen inneren und äußeren Abgründen in Mario Domenichellis Lugemalé Kein Zugriff Seiten 165 - 200
- VI. Selbstverortung im diasporischen ›Raum‹ der Relationen: Madre piccola von Cristina Ubax Ali Farah Kein Zugriff Seiten 201 - 230
- VII. Figuration eines Farbverlusts. Oltre Babilonia von Igiaba Scego als Überlebenserzählung zwischen Italien, Somalia und Argentinien Kein Zugriff Seiten 231 - 256
- VIII. Resümee Kein Zugriff Seiten 257 - 268
- IX. Bibliografie Kein Zugriff Seiten 269 - 284
- Ringraziamenti Kein Zugriff Seiten 285 - 286
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 287 - 288





