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Gottfried Kinkel, die Medien und die Revolution 1849/50

Sechs philologische Studien
Autor:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Der Bonner Professor und Märzrevolutionär Gottfried Kinkel (1815-1882) wurde als Ikone der Demokratiebewegung berühmt. Anhand neuer Quellen wird nach der Genese dieses Medienphänomens gefragt. Nur knapp entging der Freischärler Kinkel 1849 einer kriegsrechtlichen Erschießung. Nach seiner Verurteilung zu lebenslanger Zuchthaushaft empörten Karikaturen des wollespulenden Dichters und Kunsthistorikers die liberale Öffentlichkeit. Mit seiner von Carl Schurz ermöglichten Flucht (1850) aus dem Zuchthaus Spandau nach Schottland wurde Kinkel definitiv zum europäischen Freiheitshelden. Er hatte schon im Vorfeld Einiges für diese Aufmerksamkeit getan: mit der unermüdlichen Berichterstattung über seine Auftritte im Preußischen Abgeordnetenhaus für verschiedene Zeitungen und mit seiner Mitarbeit an der lithographischen Nachrichtenagentur der Pfälzer Revolutionsregierung im Mai 1849. Noch in der Haft vollendete er einen Aufsatz über Sozialismus in der Kunst, der hier erstmals in seinen verschiedenen Fassungen rekonstruiert wird. Aber auch die Kontroversen über seine Person nützten seinem Ansehen, die 1849/50 in Zeitungen und Zeitschriften ausgetragen wurden, unter auffällig starker Beteiligung von Frauen. Neben Marie von Bruiningk, die auch ein »Kinkel-Album« organisierte, kam dem Engagement der Ehefrau – der Musikerin und Autorin Johanna Kinkel gesch. Mathieux – besonderes Gewicht zu, die für ihren inhaftierten Mann als Redakteurin und Herausgeberin einsprang.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2025
Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-8353-5967-3
ISBN-Online
978-3-8353-8899-4
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
187
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
    2. Vorwort Kein Zugriff
  1. I. Heißlaufender Journalismus. Der für drei Zeitungen schreibende Parlamentarier Kein Zugriff Seiten 10 - 34
  2. II. Journalistische Revolutionsmythen. Kinkel und die lithographischen ›Berichte aus der Pfalz‹ 1849 Kein Zugriff Seiten 35 - 65
  3. III. ›Das erste Auftreten des Socialismus in der Malerei‹ (1850). Kinkels Kunstsoziologie aus dem Gefängnis Kein Zugriff Seiten 66 - 87
  4. IV. »Gottfried Kinkel in seiner wahren Gestalt«. Kontroverse Bonn-Impressionen 1848–1850 Kein Zugriff Seiten 88 - 102
  5. V. »Denn Fragmente darf man einem Gefangenen nicht übelnehmen.« Johanna Kinkel, Cotta und die »Vermehrung« von Kinkels ›Gedichten‹ (1850) Kein Zugriff Seiten 103 - 128
  6. VI. Des Sängers Fluch. Bruiningk, Zimmermann, Strodtmann und die Geschichte des Kinkel-Albums (1851) Kein Zugriff Seiten 129 - 156
  7. Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 157 - 184
  8. Literatur Kein Zugriff Seiten 185 - 186
  9. Abbildungen Kein Zugriff Seiten 187 - 187

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