Der Gefangene als Phantom
Anordnungen des Verschwindenmachens in Literatur und Medien- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Der »hooded man« aus dem Abu-Ghraib-Folterskandal war 2004 medial omnipräsent und erhitzt seitdem Diskussionen über die Repräsentation von Gefangenschaft als Form der Selbst- und Fremdbeschreibung. Stephanie Siewert zeigt, dass die Inszenierungen von Gemeinschaft in Darstellungen der Gefangenschaft nicht neu sind. Ihre transnational angelegte Studie zeichnet nach, wie Literatur und Medien seit Mitte des 19. Jahrhunderts an der Herstellung und Dekonstruktion einer Phantom-Position beteiligt sind, die sich in der Moderne über verschiedene Strukturen der Bannung manifestiert. Dabei wird das Wechselspiel ethnischer, sozialer und geschlechterspezifischer Zuschreibungen in den ästhetischen Anordnungen und Verfahren des Verschwindenmachens betont.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2017
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8376-4023-6
- ISBN-Online
- 978-3-8394-4023-0
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Metabasis - Transkriptionen zwischen Literaturen, Künsten und Medien
- Band
- 20
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 302
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Frontmatter Vollzugriff Seiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- Inhalt Vollzugriff Seiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Siglenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- 1. Phantom Zone Kein Zugriff Seiten 13 - 34
- 2. Forschungsstand Kein Zugriff Seiten 35 - 50
- 3. Käfige der Moderne: Brontë, Melville, Mirbeau, Conrad, Kafka Kein Zugriff Seiten 51 - 102
- 4. Archipel Europa: Sartre, Camus, Semprún Kein Zugriff Seiten 103 - 154
- 5. Unsichtbare Männer: Invisible Man und The Wire Kein Zugriff Seiten 155 - 202
- 6. Phantome des Terrors: Abu Ghraib, Homeland und Zero Dark Thirty Kein Zugriff Seiten 203 - 250
- 7. Schlussbetrachtungen Kein Zugriff Seiten 251 - 264
- 8. Literatur Kein Zugriff Seiten 265 - 302





