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Monographie Kein Zugriff

Hören-Können vor dem Antworten-Müssen

Zur alteritätsethischen Relevanz des Hörens und Gehört-Werdens im Recht
Autor:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Obwohl der Begriff ›Rechtsprechung‹ fest im Wortschatz der deutschen Sprache verankert ist, nehmen nur wenige Menschen die stimmliche und somit akustische Dimension wahr, die damit einhergeht. So entgeht vielen, wie zwingend das oftmals abstrakt und immateriell scheinende Recht an einen Körper, insbesondere ans Hören und Gehört-Werden, gebunden ist. Anna Menzel veranschaulicht mit diesem Ansatz nicht nur die körperlich bedingte Legitimation von Recht, sondern auch die Verantwortung, die ein jeder Mensch für dessen Geltung trägt. Die Autor:in eröffnet dadurch eine neue alteritätsethische Perspektive auf das Spannungsverhältnis von Politik, Recht und Gerechtigkeit.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-95832-417-6
ISBN-Online
978-3-7489-6839-9
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
304
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
      1. a. Standpunkt Kein Zugriff
      2. b. Strenge Objektivität und Standpunkttheorie Kein Zugriff
      1. a) Hören-Können (als kommunikative Praxis und menschliche Existenzweise) Kein Zugriff
      2. b. Alterität (als Erfahrung) Kein Zugriff
      3. c. Recht (als Ausdruck kollektiver Einbildungskraft) Kein Zugriff
    1. 3. Thesen und Gedankengang dieser Arbeit Kein Zugriff
      1. a. Hören als stille Unterseite (westlicher/abendländischer) Philosophiegeschichte Kein Zugriff
      2. b. Hören als wirkmächtiges sinnliches Register (im Recht) Kein Zugriff
        1. aa. Hingabe und Verletzlichkeit. Der Sirenen-Mythos Kein Zugriff
        2. bb. Mehrdimensionalität und Tiefe im Hören Kein Zugriff
      1. b. »Öffnung in die Dimension des Anderen«: alteritätsethische Hermeneutik Kein Zugriff
      2. c. »[I]n Wahrheit« frei? – emanzipatives Potential des Hörens Kein Zugriff
      1. a.Verstummte Andere vs. taubes Selbst Kein Zugriff
      2. b. Differenzen Hören: Subversives Hören und die Macht des Schweigens Kein Zugriff
        1. aa. An-archische Beziehung zur Anderen und vor-ursprüngliche Infragestellung des Selbst Kein Zugriff
        2. bb. Verletzlichkeit im Antlitz der Anderen Kein Zugriff
        3. cc. Unmöglichkeit der Indifferenz und vermeintlicher Souveränitätsverlust Kein Zugriff
      1. b. Alteritätsethik nach Lévinas: Den Anspruch der Anderen in der Welt denken (Butler) Kein Zugriff
        1. aa. Vielstimmiger Anspruch in der Figur des Dritten Kein Zugriff
        2. bb. Das Bedürfnis nach Recht im Verhältnis zu Alteritätsethik und Politik Kein Zugriff
        3. cc. Zweifache alteritätsethische Herausforderung von Recht Kein Zugriff
        1. aa. »Vor dem Gesetz« (Kafka) Kein Zugriff
        2. bb. Der Glaube an die Notwendigkeit geltenden Rechts Kein Zugriff
        3. cc. Vielfalt und Veränderbarkeit des lebendigen Rechts Kein Zugriff
        1. aa. Inszenierung und Wahrnehmung rechtlicher Geltungsansprüche Kein Zugriff
        2. bb. Im fremden Namen Anspruch auf Geltung erheben Kein Zugriff
        3. cc. Hören als Voraussetzung der (gerechtfertigten) Repräsentation Kein Zugriff
        1. aa. Die phantastische Figur der Souveränität Kein Zugriff
        2. bb. An- und Abwesenheiten im rhetorischen Einsatz des Naturzustandes Kein Zugriff
        3. cc. Erzählungen von Autonomie vs. relationale Abhängigkeit zur Begründung von Recht Kein Zugriff
        4. dd. Ausschluss der Anderen und das Problem mit den Ursprüngen Kein Zugriff
        1. aa. Worauf antwortet Recht? Kein Zugriff
        2. bb. Kann Recht auf Alterität antworten? Kein Zugriff
      1. b. Rechtliche Anordnung der Stellvertretung als alteritätsethische Anmaßung? Kein Zugriff
      1. a. Bedeutung des Hörens für Recht als Phänomen der Geltung (Zusammenfassung) Kein Zugriff
      2. b. Emanzipatives Potenzial im Hören Kein Zugriff
      3. c. Hören als kritisch reflexive Vorbereitung zum (Un-)Gehorsam Kein Zugriff
      4. d. (Un-)Gehorsam als Festigung und Suspension rechtlicher Geltungsstruktur Kein Zugriff
      1. a. Hören und Gehört-Werden als sinnlich-leibliche Bedingung recht-fertigender Bezüge Kein Zugriff
      2. b. Vergleich Institutionalisierter Hörweisen im Recht Kein Zugriff
      3. c. Recht-Fertigender Einsatz des Rechts auf richterliches Gehör Kein Zugriff
      4. d. Stiftet das rechtliche Gehör Gerechtigkeit? Kein Zugriff
      5. e. Subversives Hören und Schweigen vor Gericht Kein Zugriff
      6. f. Rechtliches Gehör und Gerechtigkeit: Die Öffnung eines Zwischenraums Kein Zugriff
      1. a. Von Rechtssinnen und dem Sinn von Recht Kein Zugriff
      2. b. Sinn und Sinnlichkeit geltenden Rechts Kein Zugriff
        1. aa. Alteritätsethik und Vielstimmigkeit generieren ein Bedürfnis nach Recht Kein Zugriff
        2. bb. Artikulation der Sphären der Alteritätsethik, Politik und des Rechts Kein Zugriff
        3. cc. Alteritätsethischer Sinn von Recht und gerechte Verteilung von Aufmerksamkeit Kein Zugriff
  1. Dank Kein Zugriff Seiten 288 - 288
  2. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 289 - 289
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 290 - 304

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