
Staatlichkeit und Gewalt im kolonialen Namibia (1883–1915)
Akteure und Prozesse- Autor:innen:
- Reihe:
- Genozid und Gedächtnis
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Die koloniale Vergangenheit im heutigen Namibia sowie der Krieg gegen und der Völkermord an OvaHerero, Oorlam und Nama in »Deutsch-Südwestafrika« rücken erst langsam in den Fokus des öffentlichen Interesses der Bundesrepublik. Der vorliegende Band versammelt Beiträge des Autors aus über einem Jahrzehnt der Forschung zur Gewaltgeschichte der ersten deutschen Kolonie. Er analysiert die Geschehnisse der Jahre 1883–1915, die bis heute auf unterschiedlichsten Ebenen in Namibia nachwirken, und ermöglicht einen differenzierten Blick auf die Opfergruppen und ihre Schicksale, auf maßgebliche deutsche Akteure und ihre Motive sowie auf relevante politische Prozesse in der Kolonie und im Deutschen Kaiserreich. Insbesondere wird dabei deutlich, dass es zur Entfesselung extremer Gewalt keines eliminatorischen Rassismus bedarf, sondern dass die ›normalen‹ Herrschaftsimperative von Staatlichkeit hierfür ausreichen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-95832-360-5
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1653-6
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Reihe
- Genozid und Gedächtnis
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 235
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 14
- 1. Die Reproduktion kolonialer Deutungsmuster Kein Zugriff
- 2. Ein Krieg der Deutschen gegen die OvaHerero und Nama? Kein Zugriff
- 3. Eine Vielzahl von Akteuren und Kriegen Kein Zugriff
- 4. Die Genozidfrage: Zum Gebrauch eines belasteten Konzepts Kein Zugriff
- 1. Zur Ethnografie der OvaHerero Kein Zugriff
- 2. Der Aufstieg des ohorongo-Clans Kein Zugriff
- 3. Fazit Kein Zugriff
- 1. Einleitung Kein Zugriff
- 2. Präliminarien Kein Zugriff
- 3. Deportation und Internierung: die Witbooi Kein Zugriff
- 4. Arbeit und Zwang: die Bondelswart Kein Zugriff
- 5. Schluss Kein Zugriff
- 1. Koloniale Zivilgesellschaft? Kein Zugriff
- 2. Die »dunkle Seite« der kolonialen Gesellschaft Kein Zugriff
- 3. Von der kolonialen Gesellschaft zur kolonialen Gemeinschaft Kein Zugriff
- 4. Von der kolonialen Gemeinschaft zur kolonialen Gewaltgemeinschaft Kein Zugriff
- 5. Postscriptum Kein Zugriff
- Quellen und Literatur Kein Zugriff
- 1. Die Debatte um den Nachtragshaushalt und die Auflösung des Reichstages Kein Zugriff
- 2.1 Die Krisendiagnose von Zentrum und SPD Kein Zugriff
- 2.2 Die Krisendiagnose des »nationalen« Lagers Kein Zugriff
- 2.3 Struktur und Wirken zivilgesellschaftlicher Akteure Kein Zugriff
- 2.4 Fazit Kein Zugriff
- 3. Der Wahlausgang Kein Zugriff
- 4. Schluss Kein Zugriff
- Quellen, Siglen und Literatur Kein Zugriff
- 1. Bilanz der Amtszeit Trothas Kein Zugriff
- 2. Die Leitung durch »alte Afrikaner« Kein Zugriff
- 3. Was zeichnete die ›alten‹ Mannschaften aus? Kein Zugriff
- 4. Die Eigenschaften des Offizierskorps Kein Zugriff
- 5. Schluss Kein Zugriff
- 1. Einleitung Kein Zugriff
- 2. Trothas Haltung gegenüber OvaHerero Kein Zugriff
- 3. Die Feldzüge im Süden Kein Zugriff
- 4. Des Kaisers General Kein Zugriff
- 5. Schluss Kein Zugriff
- 1. Zur Editionsgeschichte von Trothas Tagebuch Kein Zugriff
- 2. Das Tagebuch als Bühne der Selbstdarstellung Kein Zugriff
- 3. Zwischenbetrachtung: Trothas Feldzüge Kein Zugriff
- 4. Das Tagebuch als Hinterbühne Kein Zugriff
- 5. Schluss Kein Zugriff
- 1. Einleitung Kein Zugriff
- 2. Vorüberlegungen Kein Zugriff
- 3. Leutweins Proklamation Kein Zugriff
- 4. Trothas Proklamation(en) Kein Zugriff
- 5. Lindequists Proklamation Kein Zugriff
- 6. Schlussbetrachtung Kein Zugriff
- Register Kein Zugriff Seiten 227 - 235




