
Bewußtseinstheorien
Zur Problematik und Problemgeschichte des Bewußtseins und Selbstbewußtseins- Autor:innen:
- Reihe:
- Alber-Reihe Philosophie
- Verlag:
- 2004
Zusammenfassung
»Bewußtsein ist uns das Selbstverständlichste von der Welt und dennoch das der theoretischen Erfassung Widerstrebendste.« - Im ersten systematischen Teil des Buches werden die bewußtseinstheoretischen Modelle und ihre Implikate entfaltet: das Reduktionsprogramm der Übersetzung des Psychischen, das Selbstbeziehungsmodell, das Relationsmodell, das Flußmodell. Im zweiten, historischen Teil wird die Geschichte der Bewußtseins- und Selbstbewußtseinstheorie seit der Antike bis in die Gegenwart verfolgt. Die These ist, daß Bewußtsein und Selbstbewußtsein nicht erst mit Descartes ins Zentrum des philosophischen Interesses rücken, sondern daß bereits mit Platons »Charmides« die Weichen für die später explizierten und differenzierten Theorien gestellt werden. »Ein Buch, welches durch die Klarheit seiner kritischen Analysen besticht. Die Höhe des Abstraktionsniveaus in eins mit der Plastizität der Darstellung faszinieren an diesen Texten.« (Studia Philosophica 1999)
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2004
- ISBN-Print
- 978-3-495-48117-2
- ISBN-Online
- 978-3-495-99702-4
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Alber-Reihe Philosophie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 360
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 12 Download Kapitel (PDF)
- Einleitung: Die Problematik des Bewußtseins und Selbstbewußtseins Seiten 13 - 24 Download Kapitel (PDF)
- Umfang und Grenze des Bewußtseins
- Existenz des Bewußtseins oder Selbsttäuschung?
- Objektives - subjektives Bewußtsein
- Klassische Definition
- Phänomenologische Deskription
- Metaphysischer Behaviorismus
- Unvernünftigkeitsthese
- Expressivitatsthese
- Identitatsthese
- Sprachanalytische These
- Wahl des Namens
- Interaktionismus
- Okkasionalismus
- Prästabilierte Harmonie
- Zwei-Aspekte-Theorie
- Parallelismus
- Epiphanomenalismus
- Geisttheorien
- Definition des Bewußtseins durch sich selbst
- Der Begriff „Selbstbewußtsein“: seine theoretische und praktische Konnotation
- Bewußtsein des Selbst und Bewußtsein von sich selbst
- Selbstbewußtsein als Ich-Bewußtsein
- Naturales und bewußtes Selbstverhaltnis
- Präreflexives und reflexives Selbstverhaltnis
- Statisches und dynamisches Selbstverhaltnis
- Reflexions- und Produktionsmodell
- Selbstbewußtsein erst ein Thema der Neuzeit?
- Die Explikation der Momente des Selbstbewußtseins
- Der Status der Aporien
- Die episteme eautes als Selbstproduktion oder Selbstrelation?
- Die episteme eautes als reiner Selbstbezug
- Die episteme eautes als Objektbezug
- Selbsterkenntnis (episteme eautes) und Objekterkenntnis
- Selbsterkenntnis (episteme eautes) und Tun des Guten
- Geschichtliche Perspektive
- Die Ambivalenz der Aristotelischen Selbstbewußtseinstheorie
- Selbstbewußtsein als Begleitwissen
- Selbstbewußtsein als absolutes Wissen
- Weiterführung der Problematik im Peripatos
- Der Weg von der Antike zur Neuzeit
- Die Mittlerfunktion der Kantischen Selbstbewußtseinstheorie
- Das „ich denke“ muß alle meine Vorstellungen begleiten können
- Das Selbstbewußtsein als „ich denke“
- Die egologische Struktur des Selbstbewußtseins
- Die Aktivitat (Spontaneität) des Selbstbewußtseins
- Das Selbstbewußtsein als Reflexion
- Das Selbstbewußtsein in seinem Objektbezug
- Schwierigkeiten des Objektbezugs
- Fichtes Selbstbewußtseinsanalyse als Weiterentwicklung der Kantischen Theorie
- Das traditionelle reflexionstheoretische Modell des Selbstbewußtseins und seine Schwierigkeiten
- Fichtes Produktionsmodell
- Schwierigkeiten des Produktionsmodells
- Die Formulierung des Selbstbewußtseins mit „als“
- Fichtes Spattheorem
- Ein neuer Versuch
- Die sprachliche Analyse von „etwas ist mir bewußt“
- Die Widersprüchlichkeit im strikten Selbstbezug
- Das Reprasentationsmodell
- Rickerts Lösung durch das Teil-Ganzes-Verhaltnis
- Die Schwierigkeit der puren Relationalitat
- Grundlagen der rationalistischen und empiristischen Erkenntnis- und Bewußtseinstheorie
- Kritik an der rationalistischen Seelensubstanz-Metaphysik
- Humes Identitatsbegriff
- Bewußtsein als Strom
- Zusammenfassung
- Allgemeine Charakteristik der Phänomenologie
- Exposition
- Schwierigkeiten
- Exposition der Theorie
- Schwierigkeiten
- Der zweite Husserlsche Bewußtseinsbegriff: die innere Wahrnehmung
- Die Selbsterscheinung des Bewußtseinsflusses in der „Phänomenologie des inneren Zeitbewußtseins“
- Der dritte Husserlsche Bewußtseinsbegriff: der Akt
- Parallelität der Konstitutionsstufen zu Husserls Schichtentheorie
- Die nicht-egologische Struktur
- Die Selbstgegebenheit
- Das reflexive Bewußtsein
- Einordnung der Theorie in die Tradition
- Das Spiegelstadium („stade du miroir“)
- Das symbolische Verhältnis
- Schluß Seiten 341 - 342 Download Kapitel (PDF)
- Literaturverzeichnis Seiten 343 - 350 Download Kapitel (PDF)
- Personenverzeichnis Seiten 351 - 354 Download Kapitel (PDF)
- Sachverzeichnis Seiten 355 - 360 Download Kapitel (PDF)




