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Physiker lesen, Physiker schreiben

Wissen der Literatur und humanistische Bildung in der modernen Physik
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Wie sich Physiker wissensproduktiv die schöne Literatur zueigen gemacht haben. Im Einstein-Archiv in Jerusalem stehen in der Bibliothek aus dem Nachlass des Physikers neben wissenschaftlichen Publikationen auch Werke von Goethe und Heine. Tatsächlich sind bedeutende Physiker seit Mitte des 19. Jahrhunderts vielfach öffentlich als Leser von schöner Literatur in Erscheinung getreten. Zugleich haben neue Erkenntnisse der Relativitäts- und Quantentheorie dazu geführt, dass ihr Verständnis des eigenen Schreibens als Mittel der Darstellung herausgefordert wurde. In Anbetracht dessen überrascht die geringe Anzahl an Studien dazu, wie Physiker konkret und oftmals wissensproduktiv auf ihr Lesen und Schreiben reflektieren. In diesem Band untersuchen Literaturwissenschaftler:innen gezielt den Umgang von berühmten Physikern wie Hermann von Helmholtz, Albert Einstein, Arthur Eddington, Erwin Schrödinger, Max Bense, Kip Thorne, Carl Sagan und Carlo Rovelli mit Literatur in Form von Lektüre- und Schreibpraktiken. Im Mittelpunkt steht jeweils die Frage, wie sich vom Wissen der Literatur und der humanistischen Bildung Bezüge zur modernen Physik ergeben.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-8353-5516-3
ISBN-Online
978-3-8353-8592-4
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
239
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Physiker lesen, Physiker schreiben. Eine Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 22 Michael Gamper, Lukas Wolff
  3. Der geflügelte Prolog im Himmel. Rahmungen der modernen Physik Kein Zugriff Seiten 23 - 36 Clemens Özelt
  4. Das literarische Motto in der Physik Kein Zugriff Seiten 37 - 58 Michael Gamper
  5. ›Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis‹. Hermann von Helmholtz liest Johann Wolfgang von Goethe Kein Zugriff Seiten 59 - 90 Benjamin Specht
  6. Physik im Licht der Philologie. Relativitätstheorie und popularisierende Schreibverfahren im Zuge der Sonnenfinsternis von 1919 Kein Zugriff Seiten 91 - 122 Lukas Wolff
  7. Quantenphysiker auf Abwegen. Erwin Schrödingers Kanonlektüren als konstitutiver Bestandteil seiner wissenschaftlich-publizistischen Praxis Kein Zugriff Seiten 123 - 154 Magdalena Gronau, Martin Gronau
  8. »Die Materie und das Wort«. Zum Verhältnis von Physik und Literatur in Max Benses Wissenschaftsphilosophie Kein Zugriff Seiten 155 - 168 Hans-Christian von Herrmann
  9. Zur epistemischen Funktion der Interformation zwischen Astrophysik und Literatur. Carl Sagans Roman ›Contact‹ und Kip Thornes theoretisches Modell der durchquerbaren Raumzeittunnel Kein Zugriff Seiten 169 - 226 Aura Heydenreich
  10. Invasion der Materie oder Entführung der Formel? Wie kommt die Physik in die Literatur und was kann man dort mit ihr anfangen? Kein Zugriff Seiten 227 - 236 Thomas Lehr
  11. Die Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 237 - 239

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