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Sammelband Kein Zugriff

Ungleichheit und politische Repräsentation

Herausgeber:innen:
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Während die Nachkriegsjahrzehnte des 20. Jahrhunderts als eine Epoche der Durchsetzung politischer Gleichheit und der Verringerung sozialer Unterschiede gelten können, nimmt seit geraumer Zeit in allen westlichen Ländern die Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen zu. Dies blieb nicht ohne Folgen für die politische Beteiligung von Minderheiten und sozial schwachen Gruppen. Dabei zeichnet sich bereits ein Teufelskreis ab: gesellschaftliche Marginalisierung führt zu Wahlenthaltung und politischer Apathie, die daraus resultierenden Disparitäten der politischen Repräsentation begünstigen wiederum eine weitere Vertiefung der sozialen Gegensätze.

Der Band thematisiert das Spannungsverhältnis von gesellschaftlicher Ungleichheit und politischer Repräsentation aus unterschiedlichen Perspektiven und diskutiert zwei häufig beschriebene Tendenzen im Zusammenhang: die neuen Formen sozialer und politischer Ungleichheit auf der einen und die Wandlungs- und Krisentendenzen politischer Repräsentation auf der anderen Seite.

Mit Beiträgen von:

Daniel Baron, Christiane Bausch, Masoumeh Bayat, Heiko Biehl, Ulrich Brinkmann, Oliver Nachtwey und Marcel Thiel, Christoph Butterwegge, Michel Dormal und Fabian Trinkaus, Markus Linden und Winfried Thaa, Franziska Martinsen, Hendrik Claas Meyer


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2014
Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-8487-1298-4
ISBN-Online
978-3-8452-5370-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
272
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 24
    Autor:innen:
    1. Die politische Repräsentation von Armen und Reichen – ein Problem für die Legitimation der Demokratie? Kein Zugriff Seiten 25 - 52
      Autor:innen:
    2. Issuefähigkeit – Ein neuer Disparitätsmodus? Kein Zugriff Seiten 53 - 80
      Autor:innen:
    1. Zwischen Klasse, Nation und innerer Zersplitterung. Die symbolische Repräsentation der luxemburgischen Arbeiterschaft während der Hochphase der Industrialisierung 1880-1940 Kein Zugriff Seiten 81 - 106
      Autor:innen:
    2. Nur noch Sprachrohr von Gewinnern? Repräsentation sozial schwacher Bevölkerungsgruppen durch politische Parteien Kein Zugriff Seiten 107 - 124
      Autor:innen:
    3. Postdemokratie im Betrieb? Erosionsprozesse von Demokratie und Mitbestimmung Kein Zugriff Seiten 125 - 144
      Autor:innen:
    4. Die Hervorbringung von Migranten als Andere – Deskriptive Repräsentation aus postkolonialer Perspektive Kein Zugriff Seiten 145 - 162
      Autor:innen:
    5. Die mediale Repräsentation der Muslime im Rahmen der Deutschen Islam Konferenz Kein Zugriff Seiten 163 - 192
      Autor:innen:
    1. Politik des „Als-ob“. Demokratische Teilhabe von Nichtrepräsentierten? Kein Zugriff Seiten 193 - 214
      Autor:innen:
    2. Repräsentation im Vielpersonenspiel: Herausforderungen der Repräsentation sozialer Ungleichheit aus figurationstheoretischer Perspektive Kein Zugriff Seiten 215 - 242
      Autor:innen:
    3. Politische Repräsentation schwacher Interessen in der Losdemokratie? Normative und prozeduralistische Ergänzungen zur aleatorischen Demokratietheorie Kein Zugriff Seiten 243 - 268
      Autor:innen:
  3. Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 269 - 272

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