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Der ›andere Klassiker‹

Johann Gottfried Herder und die Weimarer Konstellation um 1800
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Der Versuch einer Neueinordnung des wichtigen Dichters und Denkers Herder in seinem Verhältnis zur Weimarer Klassik.

Johann Gottfried Herders Stellung zum Gesamtphänomen der sogenannten »Weimarer Klassik« war schon zu Lebzeiten uneindeutig und wartet bis heute auf ihre genauere Bestimmung. Im vorliegenden Band sollen das originäre Profil und die besondere Leistung dieses »anderen« Klassikers in der Weimarer Konstellation um 1800 herausgearbeitet werden. Dabei geht es weniger darum, Herder einem wesentlich durch Goethe und Schiller geprägten Klassikbegriff zuzuordnen, als vielmehr um den Versuch, den Klassikbegriff selbst so zu öffnen, dass Autoren und Denker wie Herder von der problematischen Peripherie ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken und die komplexe ideengeschichtliche Gemengelage zwischen Spätaufklärung, Sturm und Drang, Klassik und Romantik sich in neuen Perspektiven erschließt. Im Blick auf repräsentative Tätigkeitsfelder des Weimarer Generalsuperintendenten möchten die Autorinnen und Autoren des Bandes mit Fallstudien aus Literaturwissenschaft, Theologie, Philosophie, Pädagogik, Kunst- und Ideengeschichte zur Re-Evaluation Herders im intellektuellen Kräftefeld der Epoche beitragen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-8353-5052-6
ISBN-Online
978-3-8353-4804-2
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
385
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  3. Klassik? Kein Zugriff Seiten 9 - 28 Ulrich Gaier
  4. »Katzbalgereien«. Herder im Wechselspiel mit Goethe und Schiller Kein Zugriff Seiten 29 - 74 Gesa von Essen, Werner Frick
  5. Herders »Früchte aus den sogenannt-goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrhunderts« (»Adrastea«). Erinnerung an Aufklärung Kein Zugriff Seiten 75 - 92 Gerhard Sauder
  6. Offenheit und Ordnung. Herders Wünsche und Visionen Kein Zugriff Seiten 93 - 114 Hans Adler
  7. Erziehung des Menschengeschlechts. Der Geschichtsdenker Herder – ein Klassiker des Historismus? Kein Zugriff Seiten 115 - 142 Daniel Fulda
  8. Staatskonzepte und Französische Revolution. Johann Gottfried Herders politische Reflexionen im Problemfeld historischer Empirie Kein Zugriff Seiten 143 - 188 Jonas Kahl
  9. »Kalligone«. Interpretationen zu Herders Ästhetischem Humanismus Kein Zugriff Seiten 189 - 210 Marion Heinz
  10. Herder als ›Geograph der Schönheit‹ Kein Zugriff Seiten 211 - 232 John K. Noyes
  11. Herder über ›natürliche Religion‹ und die Pluralität der Religionen Kein Zugriff Seiten 233 - 256 Christoph Bultmann
  12. Herders Weimarer Konzept der Selbstbildung Kein Zugriff Seiten 257 - 278 Rainer Wisbert
  13. ›Schulen als Übungsplätze der Seele‹. Herders pädagogisches Wirken am Wilhelm-Ernst-Gymnasium in Weimar Kein Zugriff Seiten 279 - 300 Kaspar Renner
  14. Weimarer Orte der Herder-Erinnerung. Kirche – Wohnhaus – Grab Kein Zugriff Seiten 301 - 330 Martin Kessler
  15. Herder, kein Günstling der Zeit. Das Herderzimmer im Stadtschloss zu Weimar Kein Zugriff Seiten 331 - 356 Hellmut Seemann
  16. Herder-Plastiken Kein Zugriff Seiten 357 - 385 Andreas Beyer

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