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Feuilleton

Schreiben an der Schnittstelle zwischen Journalismus und Literatur
Herausgeber:innen:
Reihe:
Lettre
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

Das Feuilleton, entstanden um 1800 in der Pariser Presse, überdauert – als Ressort, als journalistisch-literarische Gattung und als Schreib- und Denkweise – die Medienbrüche des 20. und 21. Jahrhunderts. Seit jeher Ort des Ästhetischen im publizistisch-ökonomischen Pressewesen, entfaltet es seine komplexe Poetik bis heute im Spannungsfeld von journalistischer Sachgebundenheit und literarischer Verwandlungsfreiheit, von (kultur-)politischer Debatte und flüchtigem Sprachspiel, von sachlicher Kritik und subjektiver Gestimmtheit.Die literaturwissenschaftlichen, medienhistorischen und mediensoziologischen Beiträge des Bandes folgen dem feuilletonistischen Schreiben auf seinem Weg von der Zeitung zum Blog und fragen nach der medialen und kulturellen Funktion des Feuilletons als diskursiver Raum und Ort der kulturellen Selbstverständigung.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-8376-3722-9
ISBN-Online
978-3-8394-3722-3
Verlag
transcript, Bielefeld
Reihe
Lettre
Band
0
Sprache
Deutsch
Seiten
398
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. FrontmatterSeiten 1 - 4 Hildegard Kernmayer, Simone Jung Download Kapitel (PDF)
  2. InhaltSeiten 5 - 8 Hildegard Kernmayer, Simone Jung Download Kapitel (PDF)
  3. Feuilleton. Interdisziplinäre Annäherungen an ein journalistisch-literarisches Phänomen Kein Zugriff Seiten 9 - 30 Hildegard Kernmayer, Simone Jung
  4. Unterm Strich. Über Grenzverläufe des klassischen Feuilletons Kein Zugriff Seiten 31 - 50 Erhard Schütz
  5. Zur Frage: Was ist ein Feuilleton? Kein Zugriff Seiten 51 - 66 Hildegard Kernmayer
  6. »Beim Genick packen und hinauswerfen!« Anton Kuhs Aversion gegen den ›Feuilletonismus‹ als Weltanschauung Kein Zugriff Seiten 67 - 78 Walter Schübler
  7. »Der neue Feuilletonist in Deutschland marschiert auf der Straße mit«1. Die Konzeption einer ›deutschen‹ Textgattung in der zeitungswissenschaftlichen Forschung Wilmont Haackes Kein Zugriff Seiten 79 - 104 Bettina Braun
  8. An der Schnittstelle von Faktizität und Fiktionalität: Zum Grenzgängertum der Prager Autoren Jan Neruda und Egon Erwin Kisch zwischen Journalismus, Feuilleton und Literatur Kein Zugriff Seiten 105 - 124 Irina Wutsdorff
  9. Reportage und Feuilleton. Antipoden im Gleichschritt? Zur operativen Publizistik Elisabeth Jansteins und Klara Mautners Kein Zugriff Seiten 125 - 150 Martin Erian
  10. Lyrische Porträts im Feuilleton der Prager Presse - am Beispiel von Robert Walsers Gedicht An Georg Trakl (1928) Kein Zugriff Seiten 151 - 180 Sabine Eickenrodt
  11. Selbstreflexion und Poetik der Kritik und des Feuilletons am Beispiel der Kritiken und Essays Max Herrmann-Neißes Kein Zugriff Seiten 181 - 196 Sibylle Schönborn
  12. Ein »leichter und zierlicher Ton«. Emmy Hennings als Literaturkritikerin Kein Zugriff Seiten 197 - 216 Christa Baumberger
  13. Vom Schreiben, Tanzen und Musizieren. Vicki Baums feuilletonistische Betrachtungen über künstlerische Ausdrucksformen Kein Zugriff Seiten 217 - 260 Veronika Hofeneder
  14. Hochkultur, Populärkultur, Pop. Zur medialen Inszenierung von Konflikten im Feuilleton am Bespiel der Volksbühnen-Debatte Kein Zugriff Seiten 261 - 286 Simone Jung
  15. Werturteile im heutigen Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Zeit Kein Zugriff Seiten 287 - 306 Thomas Hecken
  16. Intellektuelle und das Debattenfeuilleton. Szenen einer Liaison Kein Zugriff Seiten 307 - 324 Andreas Ziemann
  17. Öffentliche Kommunikation als Befindlichkeitskommunikation. Zur Debattenkultur auf Facebook Kein Zugriff Seiten 325 - 340 Elke Wagner, Niklas Barth
  18. Facebook-Debatten. Die Anti-Rhetorik der neuen Affektkulturen Kein Zugriff Seiten 341 - 356 Nadja Geer
  19. Mechanik und Melancholie oder: Was der Kulturjournalismus in Zukunft leisten muss Kein Zugriff Seiten 357 - 374 Guido Graf
  20. Denken zwischen Ästhetik und Ökonomie. Zur Lage des Feuilletons Podiumsdiskussion mit Doris Akrap, Ekkehard Knörer, Sigrid Löffler und Lothar Müller Kein Zugriff Seiten 375 - 390 Hildegard Kernmayer, Simone Jung
  21. Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 391 - 394 Hildegard Kernmayer, Simone Jung
  22. Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer Kein Zugriff Seiten 395 - 398 Hildegard Kernmayer, Simone Jung

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