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Monographie Kein Zugriff

Wozu philosophieren?

Autor:innen:
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

Die Tiere werden durch Situationen gefangen und beschützt, deren binnendiffuse Bedeutsamkeit ihren vitalen Antrieb in die Zukunft führt. Der Mensch steht der Zukunft allein gegenüber und muss sich planmäßig durch Auswertung seiner Erinnerung ein Bild von ihr machen, um Gefahren zu vermeiden und Chancen zu nutzen. Der jetzige Ausbildungsstand dieser Kunst ist die Naturwissenschaft, in deren Licht sich die Technik vorantastet. Wenn die Umwelt auf diese Weise hinlänglich gezähmt ist, wird das Bestreben drängender, sich mit ihr in ein harmonisches Verhältnis zu setzen. Dazu bedarf es der Besinnung des Menschen auf sein Sichfinden in seiner Umgebung. Das ist Philosophie. Sie wird aber kompliziert durch zwei Wege der Bekanntschaft des Menschen mit sich selbst. Einerseits ist es die Bekanntschaft mit den objektiven Tatsachen, deren Zuschreibung an den Menschen unsicher und zufällig ist. Unzweifelhaft und notwendig ist dagegen die Begegnung des Menschen mit sich selbst auf dem anderen Weg, im affektiven Betroffensein, denn er wird gleichsam auf sich gestoßen, wenn ihm etwas nahe geht. Es sind diese subjektiven Tatsachen, die Hermann Schmitz von den objektiven abhebt und philosophisch entfaltet, wobei er zeigt, warum Idealismus – einschließlich existentialistischer Ansätze – und Realismus – mit seinen Fortsetzungen Nominalismus, Positivismus, Konstruktivismus – ihre Ziele verfehlen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-495-48978-9
ISBN-Online
978-3-495-81763-6
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
160
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Inhalt Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  3. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
  4. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 24
  5. Kapitel 1. Der Mensch als Philosoph Kein Zugriff Seiten 25 - 46
  6. Kapitel 2. Die Philosophie und die Wissenschaften Kein Zugriff Seiten 47 - 60
  7. Kapitel 3. Zwei Wege zu sich selbst Kein Zugriff Seiten 61 - 76
  8. Kapitel 4. Der Nihilismus und die Verankerung des Lebenswillens in der Gegenwart Kein Zugriff Seiten 77 - 90
  9. Kapitel 5. Widerlegung des Realismus aus der Mannigfaltigkeitslehre Kein Zugriff Seiten 91 - 102
  10. Kapitel 6. Kritik des naturwissenschaftlichen Weltbildes Kein Zugriff Seiten 103 - 112
  11. Kapitel 7. Konstruktionismus und Konstellationismus als Versuchungen in der Geschichte Kein Zugriff Seiten 113 - 126
  12. Kapitel 8. Subjektive und objektive Tatsachen Kein Zugriff Seiten 127 - 146
  13. Kapitel 9. Wozu philosophieren? Kein Zugriff Seiten 147 - 156
  14. Personenregister Kein Zugriff Seiten 157 - 157
  15. Sachregister Kein Zugriff Seiten 158 - 160

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