Muslimsein als Ressource der Selbsterzählung
Zur soziologischen Bedeutung muslimischer Selbstbeschreibung- Autor:innen:
- Reihe:
- Migration & Integration, Band 4
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Das Werk eröffnet eine innovative Sichtweise auf das Thema Muslime in Deutschland und Europa: Denn nicht Religionen oder Traditionen stehen im Mittelpunkt der Lektüre, sondern das Muslimische als Dreh- und Angelpunkt der Erfindung kultureller Lebenswelten, die Selbstverständlichkeiten unserer hiesigen Gesellschaft offenbaren.
Der Band enthält die Erkenntnisse einer soziologischen Studie zu muslimischen Selbstbeschreibungen in Deutschland, die daraufhin untersucht wurden, welche Bilder von Gesellschaft ihnen zugrunde liegen und gleichsam von ihnen ermöglicht werden. Eine Diskursanalyse arbeitet heraus, in welchen sozialen Zusammenhängen sich das Muslimische als besondere Lebenswelterfahrung erzählbar macht, die gesellschaftliche Bedingungen glaubhaft zu problematisieren vermag. Die Erzählungen entpuppen sich dabei als Ressource der authentischen Erfahrung sozialer Partizipation und entdecken sich als Urheber gesellschaftlicher Unterscheidungen, aber auch von deren Re-Integration.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8487-4315-5
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8584-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Migration & Integration
- Band
- 4
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 394
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 17
- 1. Religiöse Kommunikation unter kultursoziologischer Beobachtung Kein Zugriff
- 2. Die gesellschaftliche Emanzipation authentischer Sprecherpositionen Kein Zugriff
- 1.1.1. Grundzüge der gegenwärtigen Islamforschung Kein Zugriff
- 1.1.2. Plädoyer für die praxistheoretische Erforschung des Islam Kein Zugriff
- 1.1.3. Kulturelle Prämissen der ‚Islamic Studies‘ Kein Zugriff
- 1.2. Das Islamische an den Studien zu Islam und Muslimen Kein Zugriff
- 1.3. Poststrukturalistische Ansätze Kein Zugriff
- 2.1. Muslime im Fokus Europas und Europa im Fokus von Muslimen Kein Zugriff
- 2.2. Diaspora – Gemeinschaft und Mikropolitik Kein Zugriff
- 2.3. Tariq Ramadan und die These vom ‚Euro-Islam‘ Kein Zugriff
- 2.4. Die Europäisierung des Islam und die Islamisierung der Debatten Kein Zugriff
- 2.5. Islam als globales Faktum und der Streit um legitime Repräsentanz Kein Zugriff
- 3.1.1.1. Zur gesellschaftlichen Funktion des Fremden Kein Zugriff
- 3.1.1.2. Multikulturalismus als pädagogische Programmatik Kein Zugriff
- 3.1.1.3. Die Konstruktion von Kultur am Beispiel der Konstruktion von Ethnizität Kein Zugriff
- 3.1.2.1. Moderne Popularität der ‚Wir‘-Betrachtung Kein Zugriff
- 3.1.2.2. Projekt Europa als Sinnbild des hiesigen ‚Wir‘ Kein Zugriff
- 3.1.3. Muslimsein als Modus der Subjektivierung Kein Zugriff
- 3.1.4. Das Selbsttechnologische an Beschreibungen des Muslimischen Kein Zugriff
- 3.2.1.1. Forschungsansatz Konfliktsoziologie Kein Zugriff
- 3.2.1.2. Die soziale Bedeutung der Sichtbarkeit islamischer Symbole Kein Zugriff
- 3.2.1.3. Diskursive Strategien der Konfliktkommunikation Kein Zugriff
- 3.2.2. Symbolisierung des Muslimischen in Mediendiskursen Kein Zugriff
- 3.2.3. Öffentliche Verkörperungen des Muslimischen Kein Zugriff
- 3.3.1.1. Verschiedene Formen von Identität Kein Zugriff
- 3.3.1.2. Das Beispiel nationale Identität Kein Zugriff
- 3.3.1.3. Erkenntnisse zur diskursiven Konstruktion nationaler Identität Kein Zugriff
- 3.3.2.1. Die moderne Aushandlung des Muslimischen Kein Zugriff
- 3.3.2.2. Anknüpfungspunkte in der Islamforschung Kein Zugriff
- 3.3.2.3. Diskursive Strategien Kein Zugriff
- 1.1. Qualitative Sozialforschung Kein Zugriff
- 1.2. Die Fragestellung: Das Muslimische als selbstreferentielle Erzählung Kein Zugriff
- 1.3. Die Methode: Leitfaden- bzw. Experteninterviews Kein Zugriff
- 1.4. Die soziologische Analyse des Diskurses Kein Zugriff
- a) Stereotypisierungen und Vorurteile Kein Zugriff
- b) Verteidigung und Rechtfertigung Kein Zugriff
- c) Die Konstruktion von Andersartigkeit und Normalität Kein Zugriff
- a) Das Publikum und seine Differenzierungen Kein Zugriff
- b) Die Bühnen des Publikums Kein Zugriff
- 2.1.1.3. Selbstvergewisserung über die eigene Sprecherposition Kein Zugriff
- 2.1.1.4. Die Formalisierung des Muslimischen Kein Zugriff
- 2.1.1.5. Biographische Argumentation Kein Zugriff
- 2.1.2.1. Religiöse Kommunikation Kein Zugriff
- 2.1.2.2. Menschsein als Dach für religiöse Komplexität Kein Zugriff
- 2.1.3.1. Nationalisierung der muslimischen Beschreibung Kein Zugriff
- 2.1.3.2. Der Diskurs der Heimat Kein Zugriff
- 2.1.4.1. Die Alltagsarenen des Muslimischen Kein Zugriff
- 2.1.4.2. Die Konfiguration vielfältiger Beobachterpositionen Kein Zugriff
- 2.1.5. Die Suche nach guten Gründen Kein Zugriff
- 2.1.6. Das Muslimische als Expertendasein Kein Zugriff
- 2.2. Zusammenfassung der Erkenntnisse Kein Zugriff
- V. Soziologische Folgerungen Kein Zugriff Seiten 380 - 385
- Schlusswort Kein Zugriff Seiten 386 - 388
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 389 - 394





