Der menschliche Mensch
Abschied vom utopischen Denken- Autor:innen:
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Theologen lassen uns wissen, wir seien bloß Menschen, Biologen, wir seien es schon und sogar. Allein Philosophen überraschen uns mit der Vorhaltung, wir seien es noch nicht. Gegen die theoretische Vertagung des wahrhaft Humanen, wie sie in der Neuzeit an Bedeutung gewinnt und in den Philosophien von Kant, Marx und Heidegger ihre maßgebliche Ausprägung findet, zeigt Rainer Marten, dass der »menschliche Mensch« immer schon präsent ist – gemeinsam mit dem »unmenschlichen«.
Der Mensch hat kein »Wesen«, das als »reine Vernunft «, in der »klassenlosen Gesellschaft« oder im Spiel des »Weltgevierts« erst noch zu realisieren wäre. Menschen sind wir vielmehr immer schon, indem wir uns voreinander und vor uns selbst als Menschen inszenieren. Das Buch führt das Drama menschlicher Selbstinszenierung in fünf Spiegelungen vor. Diesseits von Utopie und Akzeptanz gewinnt dabei der Mensch, der wir selbst sind, eine neue Gestalt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-495-48949-9
- ISBN-Online
- 978-3-495-81773-5
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 320
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- 1. Endlichkeit und Öffentlichkeit des Spiegelblicks Kein Zugriff
- 2. Menschliche Selbstinszenierung Kein Zugriff
- 3. Die Urszene Kein Zugriff
- 4. ›Regard-regardé‹ und ›regard-regardant‹ Kein Zugriff
- 5. Der methodisch verweigerte Augen-Blick Kein Zugriff
- 6. »Jetzt noch sehen wir durch einen Spiegel im Rätselbild« (Paulus) Kein Zugriff
- 7. Eigenheitliches Sehen Kein Zugriff
- 8. Die Gegenwart des Einen und Anderen Kein Zugriff
- 1. Die Spiegelmetapher Kein Zugriff
- 2. Die Spiegelung als Mensch Kein Zugriff
- 3. Das Selbstverständnis Mensch zu sein Kein Zugriff
- 4. Der Mensch im Spiegel seiner moralischen Maßstäbe Kein Zugriff
- 5. Der Mensch im Spiegel seiner poetischen Transzendenz Kein Zugriff
- 1. Die Vorhaltung philosophischer Vernunft Kein Zugriff
- 2. Die Vorspiegelung von Vernunft als menschlicher Eigenheit und Wesenheit Kein Zugriff
- 3.1 Die Idee des Neuen Menschen Kein Zugriff
- 3.2 ›Negative Dialektik‹ Kein Zugriff
- 3.3 Der Mensch als Selbstspiegelung der Vernunft Kein Zugriff
- 3.4 Der Mensch im Spiegel des Vernunftbedürfnisses Kein Zugriff
- 3.5 Der Mensch im Spiegel vernünftiger Gesinnung Kein Zugriff
- 3.6 Der Mensch im Spiegel der Kritik des Unmenschlichen Kein Zugriff
- 3.7 Die Vorspiegelung vernünftiger Hoffnung Kein Zugriff
- 1. Vernunft im Dienste des Lebens Kein Zugriff
- 2. Vernunft im Dienste des Einen und Anderen Kein Zugriff
- 3. Vernunft im Dienste des Dissens Kein Zugriff
- 4. Vernunft im Dienste des Kompromisses Kein Zugriff
- 5. Vernunft im Dienste des Gewissens Kein Zugriff
- 1. Das Unmaß des Verfügbaren Kein Zugriff
- 2.1 Die Möglichkeiten des Rechts Kein Zugriff
- 2.2 Die Kompromißlosigkeit des Fortschritts Kein Zugriff
- 2.3 Der Rechtsstaat als Kompromiß Kein Zugriff
- 2.4 Kompromißfähigkeit und Kompromißbereitschaft der vom Fortschritt Betroffenen Kein Zugriff
- 3. Der instrumentelle Mensch Kein Zugriff
- 4.1 Die Geschichtlichkeit des instrumentellen Menschen Kein Zugriff
- 4.2 Die Menschlichkeit des instrumentellen Menschen Kein Zugriff
- 4.3 Die Feststellung des ›Ungleichzeitigen‹ Kein Zugriff
- 4.4 Der Bürgerkrieg der Einstellungen Kein Zugriff
- 5.1 Abstand Kein Zugriff
- 5.2 Halt und Einhalt Kein Zugriff
- 5.3 Vielfalt Kein Zugriff
- 5.4 Gewissen Kein Zugriff
- 5.5 Gesicht Kein Zugriff
- Nachwort Kein Zugriff Seiten 297 - 307
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 308 - 320





