Forschungspolitik zwischen Innovation und Lebensschutz
Die Determinanten von Embryonenforschungspolitiken im internationalen Vergleich- Autor:innen:
- Reihe:
- Staatslehre und politische Verwaltung, Band 12
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Warum haben einige Staaten bereits frühzeitig eine Embryonenforschungspolitik, andere sind dagegen Nachzügler? Warum haben einige Staaten strikte Politiken zur Embryonenforschung, andere dagegen eher permissive Politiken?
Auf der Basis von Theorien der vergleichenden Staatstätigkeitsforschung und mithilfe von quantitativen sowie qualitativen Methoden untersucht der Autor, welche Faktoren die unterschiedlichen Embryonenforschungspolitiken bestimmen und kommt bei der Überprüfung seiner Hypothesen zu einem überraschenden Ergebnis:
Religiöse Länder gehören nicht nur zu den Nachzüglern der Embryonenforschungspolitik, da in ihnen die Wertkonflikte besonders ausgeprägt sind. Sie erlassen zudem auch deutlich strengere Gesetze als säkulare Gesellschaften. Dies ist umso überraschender, als erstens die Kirche in der westlichen Welt vielen Thesen zufolge ihren Einfluss auf die Politik verloren hat und zweitens gerade das Politikfeld Embryonenforschung spätestens seit der Stammzellenforschung vielen Beobachtern zufolge von wirtschaftlichen Interessen geprägt ist. Im Gegensatz zu zahlreichen Vorhersagen, die ein „race to the bottom“ sehen und vermuten, dass das Erlaubte sich immer an das Machbare anpasst, ist das Kernergebnis des Buches, dass Religion immer noch einen Unterschied macht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3184-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0551-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatslehre und politische Verwaltung
- Band
- 12
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 207
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
- Die Forschungsfrage Kein Zugriff Seiten 15 - 16
- Die zentralen Erkenntnisse Kein Zugriff Seiten 16 - 18
- Die Vorgehensweise Kein Zugriff Seiten 18 - 19
- Der sozialwissenschaftliche Forschungsstand Kein Zugriff Seiten 19 - 24
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 25 - 27
- Parteiendifferenz Kein Zugriff Seiten 27 - 31
- Institutionalistische Theorien Kein Zugriff Seiten 31 - 37
- Politisch-ökonomische Theorien Kein Zugriff Seiten 37 - 40
- Kulturalistische Theorien Kein Zugriff Seiten 40 - 44
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 44 - 46
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 47 - 47
- Die Operationalisierung der abhängigen Variablen Kein Zugriff Seiten 47 - 55
- Eine große Variation der Embryonenforschungsgesetze — das empirische Rätsel Kein Zugriff Seiten 55 - 62
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 63 - 63
- Die erklärenden Variablen Kein Zugriff Seiten 63 - 70
- Ereignisdatenanalyse Kein Zugriff Seiten 70 - 73
- Zu Problematik von gepoolten Daten in der Politikwissenschaft Kein Zugriff Seiten 73 - 79
- Die Verwendung von Interaktionstermen Kein Zugriff Seiten 79 - 80
- Die Vorteile der methodischen Triangulation Kein Zugriff Seiten 80 - 82
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 83 - 83
- Christdemokratische Parteien Kein Zugriff Seiten 83 - 90
- Linke Parteien Kein Zugriff Seiten 90 - 95
- Liberale Parteien Kein Zugriff Seiten 95 - 101
- Grüne Parteien Kein Zugriff Seiten 101 - 106
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 106 - 106
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 107 - 107
- Elemente der Verhandlungsdemokratie Kein Zugriff Seiten 107 - 113
- Vetospieler Kein Zugriff Seiten 113 - 120
- Verfassungsgerichte Kein Zugriff Seiten 120 - 124
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 124 - 126
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 127 - 127
- Ökonomische Akteure in der Embryonenforschungspolitik Kein Zugriff Seiten 127 - 138
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 138 - 140
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 141 - 141
- Das Ergebnis: Religiöse Länder sind Nachzügler und strenge Regulierer Kein Zugriff Seiten 141 - 152
- Die Interpretation der kontraintuitiven Ergebnisse: Härtere Konflikte in religiösen Ländern? Kein Zugriff Seiten 152 - 153
- Die Gegenthese: Soziale Kontrolle in religiösen Ländern? Kein Zugriff Seiten 153 - 156
- Wie generalisierbar sind die Erkenntnisse über religiöse Einflussfaktoren? Kein Zugriff Seiten 156 - 157
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 157 - 158
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 159 - 160
- Konkurrenzwettlauf nach unten Kein Zugriff Seiten 160 - 164
- Soziale Emulation Kein Zugriff Seiten 164 - 170
- Internationale Harmonisierung Kein Zugriff Seiten 170 - 173
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 173 - 174
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 175 - 175
- Methodische Erkenntnisse Kein Zugriff Seiten 175 - 176
- Theoretische Erkenntnisse Kein Zugriff Seiten 176 - 180
- Anhang 1: Verwendete Quellen zur Codierung der Gesetze Kein Zugriff
- Anhang 2: Konstruktion des Religiositäts-Indizes Kein Zugriff Seiten 184 - 184
- Anhang 3: Einteilung von Parteien als christdemokratisch Kein Zugriff Seiten 184 - 184
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 185 - 207





