
Nancy Cunards Negro
- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Die grandiose Neuedition eines legendären Klassikers, der die afroamerikanische Kultur feiert und einmalig vielfältig in die aktuellen Debatten einbettet.
»Die ehrgeizigste Anthologie, die je über Schwarze versucht wurde.« New York Times
Fast die gesamte Erstauflage von »Negro«, das Standardwerk zu afroamerikanischer und karibischer Kultur aus dem Jahr 1934, fiel im Zweiten Weltkrieg den deutschen Bomben auf London zum Opfer. Herausgegeben von der Milliardärstochter, Feministin und Menschenrechtlerin Nancy Cunard. Die Erinnerung an dieses Buch über die Kunst, Musik und Literatur Afrikas, Afroamerikas und der Karibik war fast schon in Vergessenheit geraten. Einzig eine gekürzte englische Taschenbuchausgabe sowie eine französische Edition hielten sie am Leben.
Der Kulturpublizist, Musik- und Hörspielautor Karl Bruckmaier wagt sich knapp 90 Jahre nach Erscheinen an dieses einzigartige Kompendium mit faszinierenden literarischen und künstlerischen Beiträgen heran: In einer Zeit, in der das Thema Rassismus und dessen Bekämpfung rund um den Erdball wieder ganz oben auf der Agenda der Öffentlichkeit stehen. Der Tod von George Floyd ist der traurige Bezugspunkt der Gegenwart, gleichzeitig ist das Buch ein Statement gegen jegliche Form von Rassismus einst und jetzt.
Karl Bruckmaier wählte etwa 30 relevante Texte aus Nancy Cunards legendärer Zusammenschau aus und macht sie in seiner Übersetzung zusammen mit Isabella Bruckmaier erstmals auf Deutsch zugänglich. Unter anderem mit Beiträgen und Übersetzungen von oder zu Louis Armstrong, Samuel Beckett, William Carlos Williams, George Antheil, W.E.B. DuBois und Langston Hughes. Ein historisches Black-Pride-Dokument, ein Muss für alle, die die kraftvolle Vielfalt der Kunst feiern und ein großartiges Statement für Pluralität. Illustriert mit Bildern des international renommierten Fotografen Olaf Unverzart. Im Oktober 2020 erscheint von Karl Bruckmaier außerdem ein gleichnamiges Hörspiel mit Erstsendung auf Bayern 2.
Nancy Cunard (1896–1965) wurde in England als Tochter einer wohlhabenden und prominenten Schifffahrtsfamilie geboren. Sie war eine extravagante und freimütige Schriftstellerin, Exzentrikerin, Gesellschaftskritikerin sowie Gründerin von The Hours Press.
»Ein posthumer Triumph.« Publishers Weekly
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-96196-136-8
- ISBN-Online
- 978-3-7489-4133-0
- Verlag
- kursbuch.edition, Hamburg
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 280
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 5
- VORWORT. NEGROKUSS Kein Zugriff Seiten 6 - 12 KARL BRUCKMAIER
- DAS SCHWARZE AMERIKA Kein Zugriff Seiten 13 - 46 WILLIAM EDWARD BURGHARDT DU BOIS PHILLIS WHEATLEY
- AUCH ICH BIN AMERIKA Kein Zugriff Seiten 47 - 48 LANGSTON HUGHES
- DAS WESEN DER SCHWARZEN Kein Zugriff Seiten 49 - 60 ZORA NEALE HURSTON
- GOTT IN HARLEM Kein Zugriff Seiten 61 - 65 NANCY CUNARD
- VERSCHWINDE, CHRISTUS Kein Zugriff Seiten 66 - 68 LANGSTON HUGHES
- SOJOURNER TRUTH Kein Zugriff Seiten 69 - 71 GLADIS BERRY ROBINSON
- MEIN PLATZ AUF DIESER WELT Kein Zugriff Seiten 72 - 72 LANGSTON HUGHES
- HARRIET TUBMAN Kein Zugriff Seiten 73 - 78 GLADIS BERRY ROBINSON
- WOVON DIE LADY TRÄUMT Kein Zugriff Seiten 79 - 80 COUNTEE CULLEN
- DIE SCHWARZEN MÄDCHEN VON PASSENACK Kein Zugriff Seiten 81 - 90 WILLIAM CARLOS WILLIAMS
- SCHLECHTE ZEITEN Kein Zugriff Seiten 91 - 91 JONATHAN H. BROOKS
- MUTTER CATHERINE Kein Zugriff Seiten 92 - 100 ZORA NEALE HURSTON
- SPIRITUALS UND NEO-SPIRITUALS Kein Zugriff Seiten 101 - 104 ZORA NEALE HURSTON
- IST DER AFRIKANER MUSIKALISCH? Kein Zugriff Seiten 105 - 110 OLUWOLE AYODELE ALAKIJA
- DIE SPIRALE – EINE METHODE ZUR BESCHREIBUNG SCHWARZER MUSIK Kein Zugriff Seiten 111 - 128 GEORGE ANTHEIL
- LATER WILL BE FINE – FOTOESSAY Kein Zugriff Seiten 129 - 156 OLAF UNVERZART
- ZWISCHENFALL IN BALTIMORE Kein Zugriff Seiten 157 - 158 COUNTEE CULLEN
- TÖDLICHE MENSCHENFREUNDLICHKEIT Kein Zugriff Seiten 159 - 164 ANDRÉ BRETON
- LOUIS ARMSTRONG Kein Zugriff Seiten 165 - 170 ROBERT GOFFIN
- MEMPHIS BLUES Kein Zugriff Seiten 171 - 173 STERLING BROWN
- AFRO AMERIKANISCHE PROTESTSONGS Kein Zugriff Seiten 174 - 188 LAWRENCE GELLERT
- DIE MUSIK DER KREOLEN Kein Zugriff Seiten 189 - 191 MAUD CUNEY HARE
- ONKEL MONDAY Kein Zugriff Seiten 192 - 206 ZORA NEALE HURSTON
- GOLGOTA Kein Zugriff Seiten 207 - 210 T. THOMAS FORTUNE FLETCHER
- DER AMERIKANISCHE KONGO ODER HENRY LOWRY MUSS BRENNEN Kein Zugriff Seiten 211 - 220 WILLIAM PICKENS
- DER KÖNIG VON GONAVE Kein Zugriff Seiten 221 - 228 JACQUES BOULENGER
- VOLK OHNE SCHUHE Kein Zugriff Seiten 229 - 233 LANGSTON HUGHES
- DER SCHWARZE SOLDAT AUS DIXIE Kein Zugriff Seiten 234 - 236 CARRIE WILLIAMS CLIFFORD
- BEI DEN KETTEN STRÄFLINGEN VON GEORGIA Kein Zugriff Seiten 237 - 246 JOHN L. SPIVAK
- ICH SCHLAGE JETZT ZURÜCK Kein Zugriff Seiten 247 - 252 HENRY CROWDER
- AUFZEICHNUNGEN EINES SCHWARZEN BOXERS Kein Zugriff Seiten 253 - 260 BOB SCANLON
- SEHR VEREHRTER DOKTOR SOWIESO Kein Zugriff Seiten 261 - 261 T. THOMAS FORTUNE FLETCHER
- EIN BESUCH IN HARLEM Kein Zugriff Seiten 262 - 270 NANCY CUNARD
- ÜBERSETZER ANMERKUNGEN Kein Zugriff Seiten 271 - 272 KARL BRUCKMAIER
- NANCY CUNARD – EIN KURZPORTRÄT Kein Zugriff Seiten 273 - 275 KARL BRUCKMAIER
- QUELLEN Kein Zugriff Seiten 276 - 280




