„Bis jetzt bin ich von Zuversicht getragen“
Tami Oelfken (1888–1957) – Leben und Werk- Autor:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Diese Publikation widmet sich Leben und Werk einer zu Unrecht vergessenen Autorin des 20. Jahrhunderts. Geboren in Blumenthalbei Bremen empfing Tami Oelfken (1888-1957) in der Künstlerkolonie Worpswede nachhaltige Impulse, die ihre spätere literarischeArbeit ebenso prägen sollten wie ihre politische Haltung und ihre Arbeit als (Reform-)Pädagogin, die bis zur Schließung ihrer Schule durch die NS-Behörden im Jahr 1934 ihr Leben bestimmte. Sie lebte seit 1922 in Berlin und publizierte 1931 und 1932 zwei das Großstadtleben schildernde Kinderbücher. Nach dem wiederholten Scheitern ihrer Versuche, sich im Ausland eine Existenzgrundlage zu verschaffen, überstand sie die NS-Zeit in wechselnden Quartieren in Süddeutschland, stets auf der Flucht vor den Nachstellungen der Gestapo, gesundheitlich angeschlagen und unter chronischem Geldmangel leidend. In dieser Zeit verfasste sie den größten Teil ihres schriftstellerischen Werks, teils in der Absicht einer Selbstvergewisserung, die insbesondere die Erzähltexte über ihre Kindheit und Jugend im Bremer Raum bestimmte, teils in bewusster Zeitzeugenschaft, die sie zum Verfassen eines (nach 1945 publizierten) Tagebuchs veranlasste- und überwiegend ohne Aussicht auf Veröffentlichung. Gina Weinkauff legt eine Gesamtwürdigung des schriftstellerischen Werks von Tami Oelfken und eine Analyse seines Formenspektrums vor. Im biografischen Teil werden die Stationen der Lebensgeschichte Tami Oelfkens und ihre Beziehungen zu Weggefährtinnen und Weggefährten sichtbar gemacht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8498-1912-5
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1913-2
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 567
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 15
- Blumenthal, Bremen und Worpswede Kein Zugriff
- 1920 und 1921: Thüringen und Sylt Kein Zugriff
- 1920-1934: Berlin. „Stadt der Liebe und der Arbeit“ Kein Zugriff
- 1920-1923: Schulkampf in Spandau Kein Zugriff
- 1923: Intermezzo in Dresden-Hellerau Kein Zugriff
- 1924-1934: Reformpädagogik in privaten Einrichtungen Kein Zugriff
- 1934-1939: Emigrationsversuche und Kleine Fluchten Kein Zugriff
- Berlin. „Schande, Unflat und Flüche“ Kein Zugriff
- 1941 und 1942: Südbadische Odyssee Kein Zugriff
- 1943-1956: Überlingen Kein Zugriff
- 1957: München Kein Zugriff
- Von den Anfängen bis 1933 Kein Zugriff
- Schreiben in der NS-Zeit Kein Zugriff
- Schreiben und Publizieren nach 1945 Kein Zugriff
- Die Verlage (Buchpublikationen) Kein Zugriff
- Ausstattung und Illustratoren Kein Zugriff
- Zeitschriften und Rundfunkanstalten Kein Zugriff
- Unveröffentlichte und verschollene Texte Kein Zugriff
- Novellen und Prosaskizzen Kein Zugriff
- Romane Kein Zugriff
- Gedichte Kein Zugriff
- Das dramatische Werk Kein Zugriff
- Die Tagebücher Kein Zugriff
- Fe Spemann und Anita Goldberg Kein Zugriff
- Louise Lacoley Kein Zugriff
- Hanna Wreede und ihre Tochter Lotte Kein Zugriff
- Annot Jacobi und ihre Tochter Stella Diana Kein Zugriff
- Dodo und Hans Bürgner Kein Zugriff
- Majoll (Charlotte) Büttner Kein Zugriff
- Ruth Herrmann Kein Zugriff
- Martel Schwichtenberg Kein Zugriff
- Richard Tüngel und Werner Deusch Kein Zugriff
- Julia Haensel Kein Zugriff
- Hans Reisiger Kein Zugriff
- Werner Wulff Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff Seiten 491 - 495
- Abkürzungsverzeichnis und Erläuterungen zum Literaturnachweis Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff





