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Sammelband Kein Zugriff

Wolfgang Welt

(TEXT+KRITIK, Bd. 232)
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Willi Winkler nannte Wolfgang Welt (1952–2016) den "größten Erzähler des Ruhrgebiets", auch wenn der Außenseiter des Literaturbetriebs lange als Geheimtipp gehandelt wurde – bis Peter Handke dafür sorgte, dass Welts Texte im Suhrkamp Verlag erschienen.

Zunächst Anfang der 1980er Jahre Popjournalist für regionale und überregionale Magazine, galt der Bochumer aufgrund seines unverblümten Stils und seiner kompromisslosen Haltung schnell als Provokateur der Musikjournalistenszene. Nachdem eine psychische Erkrankung ihn dazu zwang, kürzer zu treten, wurde Welt hauptberuflich Nachtportier im Schauspielhaus und blieb es bis an sein Lebensende. Sein Werk umfasst neben fünf Romanen ("Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe", "Peggy Sue" und "Doris hilft" u. a.) zahlreiche kleinere Schriften: Rezensionen, Reportagen, Erzählungen, die aus dem Leben in der Zeitschriftenredaktion und dem Nachtleben berichten.

Das Heft erkundet anhand von Werkanalysen, aber auch von Gesprächen und von Berichten von Zeitgenossen Welts zentrale Rolle im Kontext der deutschen Popliteratur und stellt sein eigenwilliges Verständnis einer autofiktionalen Literatur dar, die sich durch strenge Subjektivität und regionale Bindung auszeichnet.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-96707-544-1
ISBN-Online
978-3-96707-545-8
Verlag
edition t+k, München
Reihe
Text + Kritik Neufassung
Sprache
Deutsch
Seiten
108
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 2
  2. Jukebox Baby Kein Zugriff Seiten 3 - 18 Wolfgang Welt
  3. »Die grüne Welle reiten«. Gespräch mit Phillip Goodhand-Tait Kein Zugriff Seiten 19 - 24 Sascha Seiler
  4. Im Stakkato pop-kultureller Bewegungszyklen. Wolfgang Welts autofiktionales Schreibprojekt Kein Zugriff Seiten 25 - 31 Rolf Parr
  5. Der raue Ton der Achtzigerjahre. Wolfgang Welt als Musikjournalist Kein Zugriff Seiten 32 - 45 Sascha Seiler
  6. Pop und Komik, Wahn und ›Männlichkeit‹. Wolfgang Welt als Autor der Subversion? Kein Zugriff Seiten 46 - 56 Thomas Ernst
  7. »Er wollte wissen, in welcher Tradition ich mich sähe, und ich antwortete, in keiner«. Über einige Einbettungen und literarische Nachbarschaften von Wolfgang Welts Werk Kein Zugriff Seiten 57 - 66 André Menke
  8. »Ob das alles autobiographisch sei? Ja sicher.« Autofiktion bei Wolfgang Welt Kein Zugriff Seiten 67 - 74 Innokentij Kreknin
  9. Einfach kompliziert. Über Wolfgang Welts Verhältnis zur Literaturkritik Kein Zugriff Seiten 75 - 88 Jan Süselbeck
  10. »Ich besitze immerhin ca. 2000 Bücher …«. Wolfgang Welts Nachlass Kein Zugriff Seiten 89 - 94 Martin Willems
  11. Auswahlbibliografie Kein Zugriff Seiten 95 - 100 Martin Willems
  12. Notizen Kein Zugriff Seiten 101 - 103
  13. Anzeigen Kein Zugriff Seiten 104 - 108

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