
Urteilen und Werten
Interdisziplinäre Perspektiven auf narrative Axiologien- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Lettre
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Erzählen ist ursächlich mit Stellungnahme und Wertung verknüpft. Das Spektrum dieser axiologischen Implikationen reicht von der möglichst sachlichen bis hin zu einer stark attribuierenden oder urteilenden Darstellung, die (un-)merklich in die Manipulation abgleiten kann. Das (Be-)Werten und (Be-)Urteilen hat trotz der enormen Tragweite für Gesellschaft und (Geistes-)Wissenschaft bisher jedoch kaum theoretische Reflexion erfahren. Die Beiträger*innen des interdisziplinären Bandes setzen genau hier an, wobei die Mechanismen der Urteilsimplikationen in Kunst, Literatur, Fotografie, Videogames, Karikaturen, aber auch in Journalismus und Soziologie im Blickfeld stehen. Angesichts von political correctness, der me too-Bewegung und der Diskussion um fake news ist diese theoretische Reflexion des Wertens und Urteilens unerlässlich und hochaktuell.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8376-5100-3
- ISBN-Online
- 978-3-8394-5100-7
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Lettre
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 334
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Ethische Dimensionen des journalistischen AlltagsSeiten 37 - 54 Detlef Esslinger Download Kapitel (PDF)
- Motivierung, Wert und Auswahl in der idealen Genesis des ErzählwerksSeiten 105 - 124 Wolf Schmid Download Kapitel (PDF)
- Geschlechterkonfigurationen und ihre Bewertungen im literarischen TextSeiten 231 - 248 Eva Hausbacher Download Kapitel (PDF)




