Der Koran in seinem interreligiösen Gestaltungsprozess
Eine religionswissenschaftliche Textauslegung- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Der Koran gilt oft als schwer zugänglich. Worum geht es in ihm und worin liegt seine Bedeutung? Diese faszinierende Darstellung führt in die religiöse Tiefe des dynamischen Prozesses seiner Ausgestaltung. Im Kontext des Judentums und Christentums im 7. Jahrhundert werden seine Bestimmungen und Geschichten, aber auch sein poetischer Aufbau und seine tiefsinnige Gestaltung ebenso lebendig und anschaulich nachvollziehbar wie die unterschiedlichen Perspektiven der drei Religionen. Wer einen Zugang zum Koran sucht – sei es aus wissenschaftlichen Gründen, für den interreligiösen Dialog oder aus persönlichem Interesse – wird von diesen Ausführungen profitieren.
Bertram Schmitz ist Professor für Religionswissenschaft und lehrt im Studiengang Weltreligionen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-68900-410-1
- ISBN-Online
- 978-3-68900-411-8
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 500
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort Kein Zugriff
- 1.1 Themen des Korans Kein Zugriff
- 1.2 Das Grundverständnis des Korans Kein Zugriff
- 1.3 Muhammads Bedeutung für die Offenbarungund Wirkung des Korans Kein Zugriff
- 1.4 Der Konflikt zwischen Christentum und Judentum Kein Zugriff
- 1.5 Schriftspezifische Hermeneutiken Kein Zugriff
- 2.1 Innenperspektive und Außenperspektive des Korans Kein Zugriff
- 2.2 Der Koran und seine Stellung zwischen Judentumund Christentum Kein Zugriff
- 2.3 Zum Charakter einer Synthesereligion Kein Zugriff
- 2.4 Im Koran nicht verwendete Momente der Synthese Kein Zugriff
- 3. Präferenzen hermeneutischer Kriterienbei der Koranauslegung Kein Zugriff
- 4.1 Dynamik und Statik in der Koranwerdung Kein Zugriff
- 4.2 Das Grooven, die Bildtechnik und der Schnitt Kein Zugriff
- 4.3 Koran als Kunst Kein Zugriff
- 4.4 Die Umwendung der Legitimation in der Geschichteder Koranoffenbarung Kein Zugriff
- 4.5 Die Faktoren der biblischen Religionen Kein Zugriff
- 5. Bestimmungen zu einigen Begriffender Textauslegung zum Koran Kein Zugriff
- 6. Wiederholungen und Neueinsätzein diesem Werk Kein Zugriff
- 1.1 Juden und Christentum in Zentralarabien Kein Zugriff
- 1.2 Heinrich Graetz über den jüdischen Einfluss im Koran Kein Zugriff
- 1.3 Weitere Positionen der Forschung aus Sicht des Judentums Kein Zugriff
- 1.4 Klassische christliche Wissenschaftsperspektivenam Beispiel Nöldeckes Kein Zugriff
- 1.5 Informationsflüsse zur Zeit der Entstehung des Korans Kein Zugriff
- 2. Die Konstruktion eines Vakuums biblischerEinflussnahmen nach der Koranfixierung Kein Zugriff
- 3. Abseits von den Zentren religionspolitischer Macht Kein Zugriff
- 4. Der Konflikt Kein Zugriff
- 5. Malachi, Jesus, Johannes-Apokalypse gegenüberChristologie und Talmud? Kein Zugriff
- 6.1 Der Koran als Ganzes in Analogie zu Jesus als Christus Kein Zugriff
- 6.2 Der Koran als eigenständige Ganzheit Kein Zugriff
- 6.3 Stufen des Prozesses der Geschichtsdeutung Kein Zugriff
- 6.4 Zum Aufbau der Suren – Der Kompilator und sein Text Kein Zugriff
- 6.5 Die geschichtliche Situation der Suren Kein Zugriff
- 6.6 Biblische Geschichte als Deutungsmuster der GegenwartMuhammads Kein Zugriff
- 7. Die Deutung der damals aktuellen Ereignissefür die Gegenwart des Korans Kein Zugriff
- 1.1 Die Legitimation des Propheten Kein Zugriff
- 1.2.1 Beispiel 1: Sure 69 – Das Gericht als Wahrheitsbeweis – eine Aporie Kein Zugriff
- 1.2.2 Beispiel 2: Sure 25 – Die Entscheidung und das Schöpfungswerkin sieben Tagen Kein Zugriff
- 1.2.3 Beispiel 3: Sure 17,89–97 Kein Zugriff
- 1.2.4 Beispiel 4: Sure 98 – Das klare Zeugnis Kein Zugriff
- 2.1 Beispiel: Sure 96 – Weiß es denn der Sünder nicht? Kein Zugriff
- 2.2 Beispiel: Sure 97 – Die Bestimmungen Gottes und das Gericht Kein Zugriff
- 3.1 Die Dimension von Zeit und Geschichte Kein Zugriff
- 3.2.1 Die Offenbarung als Mahnung Kein Zugriff
- 3.2.2 Adam (Q 7,11–25) Kein Zugriff
- 3.2.3 Adams Kinder und der ›Trialog‹ in der jenseitigen Welt (Q 7,26–58) Kein Zugriff
- 3.2.4.1 Von Noah bis Shuaib (Q 7,59–93) Kein Zugriff
- 3.2.4.2 Das Gericht gegen die Widersacher der Propheten (Q 7,94–102) Kein Zugriff
- 3.2.4.3 Das Weltbild des Korans Kein Zugriff
- 3.2.4.4 Das Goldene Kalb und die Tafeln des Bundes (Q 7,138–154) Kein Zugriff
- 3.2.4.5 Jude sein und die Rechtleitung (Q 7,155f.) Kein Zugriff
- 3.2.5 Die Kinder Adams (Q 7,172–174 und: –188 Zwischenelemente) Kein Zugriff
- 3.2.6 Adam und seine Ehefrau (Q 7,189–198) Kein Zugriff
- 3.2.7 Schluss der Sure 7 (Q 7,199–206) Kein Zugriff
- 3.3 Beispiel Sure 11 als Analogie zu Sure 7 Kein Zugriff
- 3.4 Weitere Bemerkungen aus den Episoden der Prophetenlinie Kein Zugriff
- 1.1.1 Die Selbstverständlichkeit der Rechtleitung im Koran Kein Zugriff
- 1.1.2 Nichtverfügbarkeit (haram) und Verfügbarkeit (halal) der Welt Kein Zugriff
- 1.2 Gelten die jüdischen Koscher-Regeln? Kein Zugriff
- 2.1 Die Bedeutung des Tisches in den abrahamitischenReligionen Kein Zugriff
- 2.2 Sure 5 als symmetrisches Schema Kein Zugriff
- 2.3.1 Das Essen nach den Vorschriften des Bundes Kein Zugriff
- 2.3.2 Der Tisch als Altar der Eucharistie Kein Zugriff
- 2.3.3 Jesus als Christus? (Q 5,109 und 116f.) Kein Zugriff
- 2.3.4 Die Eucharistie Kein Zugriff
- 2.4.1 A (Q 5,72–87): Christologie, Trinitätslehre und Jesus als Gesandter Kein Zugriff
- 2.4.2 B (Q 5,63–71): Die Juden und die Leute der Schrift Kein Zugriff
- 2.4.3 C (Q 5,6–13): Israel und der gläubige Rest Kein Zugriff
- 2.4.4 D (Q 5,14–19): Der Christus und die Abfolge der Propheten Kein Zugriff
- 2.4.5 E (Q 5,20–26; 27–32; 33–42): Biblische Beispiele des Unglaubens Kein Zugriff
- 2.5 Das 2. Nebenthema (3. Klammer): Der Bund Muhammadsgegenüber dem Bund der Juden und Christen (Q 5,42–49und 56–63) Kein Zugriff
- 2.6 Das 3. Nebenthema (Mitte): Juden und Christen ist nichteinfach zu trauen (Q 5,50–55) Kein Zugriff
- 3. Beispiel: Sure 6 – Anhang zu den Speisegeboten –Milchprodukte und der Hüftnerv Kein Zugriff
- 4.1 Beispiel Sure 4 – Die ›Frauen‹ Kein Zugriff
- 4.2.1 Bestimmung der Ehehindernisse in der Tora Kein Zugriff
- 4.2.2 Frauenerbrecht seit Tora und Talmud Kein Zugriff
- 4.3.1 Das Hauptthema: Die Frauen Kein Zugriff
- 4.3.2 Das erste Nebenthema: Shirk und die biblischen Religionen(Q 4,36–58.131–175) Kein Zugriff
- 4.3.3 Das zweite Nebenthema: Gehorsam gegenüber Muhammad undjihad (Q 4,59–126) Kein Zugriff
- 5.1 Der religiöse Raum – die Kaaba Kein Zugriff
- 5.2 Heilige Zeit Kein Zugriff
- 5.3.1 Beispiel: Sure 109 – Trennungssure Kein Zugriff
- 5.3.2 Beispiel: Sure 112 – al-Ihlas – Der gereinigte Glaube Kein Zugriff
- 1. Das Gericht Kein Zugriff
- 2.1 Beispiel: Sure 82 mit Blick auf Sure 81 – Die kosmischeKatastrophe Kein Zugriff
- 2.2 Beispiel: Sure 78 – Wäre ich doch nur Staub! Kein Zugriff
- 2.3 Beispiel: Sure 83 – Soll es denn ein Gericht geben? Kein Zugriff
- 2.4 Beispiel: Sure 55 – Gespiegelte Wirklichkeiten Kein Zugriff
- 3.1 Beispiel: Sure 99 – Die Garantie des gerechten Gerichts Kein Zugriff
- 3.2 Beispiel: Sure 101 – Das Gericht schlägt zu Kein Zugriff
- 3.3 Beispiel: Sure 102 – Durch Gier zur Gehenna Kein Zugriff
- 3.4 Beispiel: Sure 100 – Apokalyptische Reiter Kein Zugriff
- 3.5 Beispiel: Sure 79 – Schreckensbilder des Gerichts alsErzählkunstwerk Kein Zugriff
- 4.1 Beispiel: Sure 24 – Das Licht, die Lichtmetaphorik und das, was im Dunklen geschieht Kein Zugriff
- 4.2 Beispiel: Sure 110 – Die Versammlung aller Menschenbei Gottes Gericht Kein Zugriff
- Nachwort Kein Zugriff Seiten 477 - 488
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 489 - 494
- Sachregister Kein Zugriff
- Arabische Wurzeln, denenzentrale, zum Teil allerdingsmehrdeutige Bedeutungenzukommen und die diskutiertwerden: Kein Zugriff





