Amerika und die deutschsprachige Literatur nach 1848
Migration – kultureller Austausch – frühe Globalisierung- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Lettre
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Handbücher, illustrierte Broschüren von Werbeagenturen, Briefe und Reiseberichte von Auswanderern, Reportagen in Zeitungen und Journalen, öffentliche Debatten sowie nicht zuletzt eine Vielzahl von literarischen Texten – all dies sind Bestandteile eines komplexen Diskurses, der mit den umfangreichen Wanderungsbewegungen von Deutschland nach den USA ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einhergeht. Die Beiträge dieses Bandes arbeiten den bis heute allenfalls für Teile der so genannten Populärliteratur erschlossenen Diskurs auf und zeigen dabei insbesondere, dass auch für die Literatur des Bürgerlichen Realismus das fremde Amerika und die Wanderungen dorthin vielfach konstitutiv für das Erzählen sind. Texte von Auerbach, Fontane, Keller, Raabe oder Spielhagen zeichnen sich in viel stärkerem Maße als bislang angenommen durch inter- und transkulturelle Bezüge aus, was sie zum einen durchaus als Bestandteil von Globalisierungsbewegungen erscheinen lässt, zum anderen aber auch in eine größere Nähe zu Autoren rückt, die sich auf Abenteuerromane spezialisiert haben.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2015
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-89942-966-4
- ISBN-Online
- 978-3-8394-0966-4
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Lettre
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 296
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 8 - 8Autor:innen: |
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 18Autor:innen: |
- Der ›Onkel aus Amerika‹. Import von Amerikawissen oder Re-Import alter Stereotype? Kein Zugriff Seiten 21 - 38Autor:innen:
- Der Landvermesser. Balduin Möllhausen in Amerika Kein Zugriff Seiten 39 - 58Autor:innen:
- »Wie ein Mensch sich selbst bilden kann.« Zur Funktion von Amerika in Auerbachs Landhaus am Rhein Kein Zugriff Seiten 59 - 82Autor:innen: | | | | | | | |
- Von der Familie zur Kolonialmacht. Die USA und Deutschland in Familienzeitschriften vor der Reichsgründung Kein Zugriff Seiten 83 - 104Autor:innen:
- Eine amerikanische Baumwollprinzessin in Thüringen. Transnationale Liebe, Familie und die deutsche Nation in E. Marlitts Im Schillingshof Kein Zugriff Seiten 105 - 126Autor:innen:
- »So mag dem schweifenden Indianer zu Mute sein« - die symbolische Position Amerikas bei Friedrich Spielhagen Kein Zugriff Seiten 127 - 138Autor:innen: | | | | | | | |
- »Das Herz zwiefach geteilt«: Deutsche literarische Amerikabilder und die Amerikanistik Kein Zugriff Seiten 139 - 150Autor:innen:
- Die Darstellung Amerikas unbesehen: vergleichende Betrachtungen zu Spielhagen, Raabe und Fontane Kein Zugriff Seiten 153 - 170Autor:innen:
- Einmal deutscher »Steinhof« - »Wisconsin« hin und zurück. Die »Schulmeisterin« USA und »old German-text-writing« als patriotische Selbstfindung in Wilhelm Raabes Alte Nester Kein Zugriff Seiten 171 - 190Autor:innen:
- Patriotismus und Kosmopolitismus in den Werken Gottfried Kellers Kein Zugriff Seiten 191 - 210Autor:innen:
- Irritationen von Identitäten. Deutsch-amerikanische Migrationsbewegungen in Gottfried Kellers Novelle Regine Kein Zugriff Seiten 211 - 224Autor:innen:
- »es brach eine jener grimmigen Krisen von jenseits des Oceans [...] herein.« Gottfried Keller und die Neue Welt Kein Zugriff Seiten 225 - 236Autor:innen:
- »Lieber Leser, weißt du, was das Wort Greenhorn bedeutet?« Phantasien der Migration und Remigration: Die Romananfänge von Karl Mays Winnetou I und Winnetou IV Kein Zugriff Seiten 237 - 264Autor:innen: | | | | | | | |
- Bibliografie Kein Zugriff Seiten 265 - 284Autor:innen: |
- Index Kein Zugriff Seiten 285 - 288Autor:innen: |
- Zu den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 289 - 292Autor:innen: |
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 293 - 296Autor:innen: |





