
Wohnen im Zeitalter der Mobilität
Ein philosophischer Essay- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Wir leben in einem Zeitalter gesteigerter Mobilität – Merkmale sind eine hochtechnisierte Geschwindigkeit bei Verkehr, Transport und Kommunikation sowie Flexibilisierung, Kommodifizierung, rasante Umwälzungen in der Medienlandschaft und ein neues, digital unterstütztes Nomadentum. Ist Wohnen, das lange als dauerhaftes Bleiben an einem heimatlichen Ort galt, heute noch möglich? Oder macht es einem allgemeinen Nicht-mehr- oder Kaum-noch-Wohnen Platz? Ist Ort- und Heimatlosigkeit die Signatur der Gegenwart und Zukunft? Aus der Sicht von Phänomenologie und Medienphilosophie widmet sich der Autor diesen Fragen. Es geht um Wesen, Struktur und historische Veränderungen des Wohnens – und um die kulturanthropologischen Folgen. Was ansteht, ist eine entscheidende Transformation: Die seit je im Wohnen angelegte Verschränkung von Innen und Außen, Ruhe und Bewegung, Entfremdung und Bei-sich-selbst-Sein ist neu zu positionieren und es gilt, den abgründig-prekären Migrationsgrund allen Wohnens anzuerkennen. Nur so wird ein adäquates Wohnen möglich, das produktiv mit seiner Endlichkeit umgeht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-7965-4633-4
- ISBN-Online
- 978-3-7965-4638-9
- Verlag
- Schwabe, Basel / Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 210
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- I Einleitung: Zugänge zum Begriff des Wohnens – Phänomenologie und Medienphilosophie Kein Zugriff Seiten 7 - 22
- II Wie angemessen wohnen? Rückzug oder Transparenz? Minimales oder maximales Wohnen? – Han, Vitruv, Le Corbusier, Ahne Kein Zugriff Seiten 23 - 34
- III Medialität (als strukturelle Grundverfassung) und Medialisierung (als historische Veränderung) des Wohnens – McLuhan, Anders Kein Zugriff Seiten 35 - 42
- IV Beschleunigung und Simulation – Virilio, Baudrillard Kein Zugriff Seiten 43 - 50
- V Sesshaftes, emphatisches Wohnen – Heidegger, Bollnow, Bachelard, Watsuji Kein Zugriff Seiten 51 - 72
- VI Passage und Heterotopie, Nicht-Ort und Lager – Benjamin, Foucault, Augé, Agamben Kein Zugriff Seiten 73 - 86
- VII Nomadentum, Dekonstruktion und Bodenlosigkeit – Deleuze/ Guattari, Derrida, Cacciari, Flusser Kein Zugriff Seiten 87 - 108
- VIII Resonanz und Teil-Souveränität – Rosa, Harrasser Kein Zugriff Seiten 109 - 114
- IX Wohnen mit Tieren und Wohnen der Tiere –Diaconu, Donaldson/ Kymlicka, Kynast, Ingold, Wild Kein Zugriff Seiten 115 - 130
- X Sphären des Wohnens und digitalisierte Wohnmaschinen – Sloterdijk, Rötzer Kein Zugriff Seiten 131 - 144
- XI Atmosphären und Korrespondenzen – Schmitz, Knodt Kein Zugriff Seiten 145 - 160
- XII Heimat und Heim-Weg, Wohnen und Wandern, Migration und fremd-ansässiges Wohnen – Joisten, Guzzoni, Di Cesare Kein Zugriff Seiten 161 - 188
- XIII Fazit: Ende oder Transformation des Wohnens? Kein Zugriff Seiten 189 - 192
- Nachwort Kein Zugriff Seiten 193 - 196
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 197 - 204
- Personenindex Kein Zugriff Seiten 205 - 210




