Der blinde Fleck der Evolutionstheorie
Ansätze zu einem gewandelten Naturverständnis- Autor:innen:
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Gehirnforschung und Evolutionstheorie sorgen für Aufregung. Die Gehirnforschung wartet mit Entdeckungen auf, die, wie sie behauptet, einem Frontalangriff auf unsere Menschenwürde gleichkommen. Die genetische Evolutionstheorie verspricht mögliche Verbesserungen der Keimbahn des Menschen, die für alle zu einem größeren Nutzen führen sollen. Der moderne Darwinismus rechtfertigt Zellfusion und Mutation mit der Natur, um der modernen Genetik das gute Gewissen zu verschaffen. Von keiner Zivilisation war die Menschenwürde so bedroht wie von der heutigen. Das Buch befasst sich mit dieser Gemengelage darwinistischer Theorien und verweist auf die neue Offenheit des Wissens vom Genom.
Haben wir den Menschen verstanden, wenn wir erst einmal den Einzeller verstanden haben, oder ist es gerade umgekehrt, wie Robert Spaemann meint, dass wir den Einzeller mit seinem Streben nur deshalb verstehen, weil wir Leben aus uns selbst kennen? Andere, der Evolutionstheorie nahestehende Denker, wie Hans Jonas, haben gesehen, dass diese bei der Frage der Zukunft des Menschen und der anderen Lebewesen keine Hilfe sein kann. Die Selbsterfahrung eines materiellen Wesens, wie wir es sind, das lebendig ist, sich selbst erkennt und zu sich »Ich« sagt, verweist auf eine Verantwortung, die nur der Mensch hat und die er wahrnehmen muss.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-495-48957-4
- ISBN-Online
- 978-3-495-81714-8
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 288
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorbemerkung zum Buch Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- 1. Die neue Eugenik des Darwinismus Kein Zugriff
- 2. Die philosophische Sinnfrage als Aufklärung Kein Zugriff
- 3. Ein Darwinismus der Offenheit für Aristoteles Kein Zugriff
- 4. Die neue Situation der Genetik und ihr Unterschied zur genetischen Evolutionstheorie Kein Zugriff
- 5. Ausführliche Übersicht der Kapitel Kein Zugriff
- 1.1 Verstehen, Erklären und der Begriff der Natur. Naturwissenschaftliche Bedingungsforschung und philosophische Wirklichkeitserkenntnis Kein Zugriff
- 1.2 Der Test der Selbstprüfung nach Hans Jonas Kein Zugriff
- 1.3 Die Grenzen der Physik bei der Thematisierung menschlicher Intentionalität und menschlichen Bewusstseins und das daraus folgende Recht der Anthropomorphisierung der Natur Kein Zugriff
- 1.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 2.1 Zusammenfassung und Überleitung zum nächsten Abschnitt Kein Zugriff
- 3.1 Menschenwürde und Menschenrechte Kein Zugriff
- 3.2 Die argumentative Einsicht in die Menschenwürde Kein Zugriff
- 3.3 Zur Differenz von antiker griechischer und moderner Gesellschaft Kein Zugriff
- 3.4 Die Menschenwürde, das unmittelbare Wissen um den Personkern und die Seele Kein Zugriff
- 3.5 Die exzessive Tierethik als Entanthropomorphisierung durch entdifferenzierende Wissenschaft – das Mensch-Tier-Kontinuum Kein Zugriff
- 3.6 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 4.1 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 5.1 Die Würde der Pflanzen und Tiere. Das Lebewesen und sein Streben Kein Zugriff
- 5.2 Natur und Kunst als Ursachen Kein Zugriff
- 5.3. Die Biosphäre als Element des Kosmos. Der Kosmos als Lebensraum Kein Zugriff
- 5.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 6.1 Evolution und Erkenntnis der Spezies Kein Zugriff
- 6.2 Homologe Beobachtungen und analoge Seinsaussagen – die Hypothesen des stammesgeschichtlichen Gewordenseins Kein Zugriff
- 6.3 Der Mensch als Tier unter Tieren Kein Zugriff
- 6.4 Der Mensch als moralisches Wesen Kein Zugriff
- 6.5 Zusammenfassung: Kein Zugriff
- 7. Der Zufall und das Tier-Mensch-Kontinuum Kein Zugriff
- 8.1 Philosophischer und biologischer Artbegriff Kein Zugriff
- 8.2 Art und Population Kein Zugriff
- 8.3 Teleologie und Biologie Kein Zugriff
- 8.4 Zusammenfassung der Kapitel sieben und acht Kein Zugriff
- 9.1 Wissenschaftsgeschichtliche Entwicklungen der Interpretation des Gens Kein Zugriff
- 9.2 Die reduktiven Analyseebenen der Genetik: Bottom up und Top down Kein Zugriff
- 9.3 Das Recht der Lebewesen als Eigensein Kein Zugriff
- 9.4 Kausal-genetisches evolutives Weltbild und geistige Verursachung durch Verursachung der Ziele Kein Zugriff
- 9.5 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 10.1 Natürliche Selektion und Intentionalität der Handlung Kein Zugriff
- 10.2 Der Physikalismus: Die Moleküle als Grund von allem Kein Zugriff
- 10.3 Die inkonsequente Aufhebung des Reduktionismus durch Thomas Nagel Kein Zugriff
- 10.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 11.1 Der Evolutionismus und die Hirnforschung als Erschütterungen unserer Kultur? Kein Zugriff
- 11.2 »Sein und Gewordensein«. Die Spannung zwischen dem Sein und der inneren Möglichkeit neodarwinistischer Konstruktionen Kein Zugriff
- 11.3 Sein und Negativität Kein Zugriff
- 11.4 Die neue Perspektive der Genetik: Von der Erklärung zur Forschung. Die Evolution als heuristische Idee Kein Zugriff
- 12.1 Die Schwundstufe der Teleologie: die Teleonomie. Leben als heuristischer Begriff der neuzeitlichen Wissenschaft:Teleologie und Teleonomie Kein Zugriff
- 12.2 Die metaphysische Grundlage des Ziel- und Bewegungscharakters der Natur Kein Zugriff
- 13. Schlussbetrachtung Kein Zugriff
- Primärquellen Kein Zugriff
- Andere Forschungsquellen Kein Zugriff





