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Monographie Kein Zugriff

Holocaust Oral History und das lange Ende der Zeitzeugenschaft

Autor:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Wie überlebt man das Überleben? Zeitzeugeninterviews des Holocaust in ihrem historischen, institutionellen und medialen Kontext.

Mehr als 70 Jahre nach Kriegsende wird eindringlicher denn je das Ende der Zeitzeugenschaft beschworen. Die Erinnerung an Krieg und Holocaust, so die Sorge, werde ohne die direkten Augenzeugen verblassen, sich in den endlosen Lauf der »kalten Geschichte« einreihen. Holocaust Oral History und das lange Ende der Zeitzeugenschaft zeigt, wie bereits vor mehr als 35 Jahren etliche Oral History Archive dieser Entwicklung mit der systematischen Aufnahme, Konservierung und Verbreitung zehntausender audio-visueller Interviews mit Überlebenden des Holocaust entgegentraten. Die Initiative ging von US-amerikanischen Museen, Archiven, Bibliotheken, Stiftungen oder Graswurzelbewegungen aus. Somit drängt sich die Frage auf: In welchem Verhältnis stehen die Zeugnisse zur amerikanischen Kultur sowie der von ihr hervorgebrachten Oral History? Wer waren die Hauptakteure? Welche Beziehungen lassen sich zu anderen, vor allem populären Darstellungen des Holocaust nachweisen? Wie wirkt sich der digitale Wandel auf die Zeugnisse aus? Und schließlich: Können die Holocaust Oral Histories das Ende der Zeitzeugenschaft tatsächlich überwinden?


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-8353-1843-4
ISBN-Online
978-3-8353-2928-7
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
332
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
    1. Das lange Ende der Zeitzeugenschaft Kein Zugriff
    2. Gegenstand, Zeitraum, Ort der Untersuchung Kein Zugriff
    3. Zielstellung und Aufbau der Untersuchung Kein Zugriff
    4. Sprache der Interviews Kein Zugriff
    5. Holocaust Oral Histories: Ereignis und/oder Erinnerung Kein Zugriff
    6. Theoretisch-methodische Überlegungen: Gedächtnis oder Diskurs Kein Zugriff
      1. Die Nachkriegszeit: David P. Boder in Europa Kein Zugriff
      2. Die 1950er und 1960er Jahre: Erinnerung ohne Oral History Kein Zugriff
      3. Der Eichmann-Prozess als »Ankunft der Zeitzeugen« Kein Zugriff
      4. Transformation der Erinnerungskultur in den 1970er Jahren Kein Zugriff
      5. Wandel der Methode Oral History: Eine Technik- und Kulturgeschichte Kein Zugriff
      6. Die Zwischenphase: Holocaust Oral History in den 1970er Jahren Kein Zugriff
      7. Die Research Foundation for Jewish Immigration Kein Zugriff
      8. Die William E. Wiener Oral History Library des American Jewish Committees Kein Zugriff
      9. Die Zäsur in der Erinnerungskultur 1978/1979 Kein Zugriff
      1. »Dog in the Manger« – das Fortunoff Video Archive Kein Zugriff
      2. »Like the Library of Congress« – das U. S. Holocaust Memorial Museum Kein Zugriff
      3. »Geniuses at Organization« – die Shoah Foundation Kein Zugriff
      4. Konkurrenz um Spendengelder und Zeitzeugen Kein Zugriff
      5. Yale, D. C., Hollywood – zusammen unschlagbar Kein Zugriff
      1. Phase 1: Aufnahme Kein Zugriff
      2. Phase 2: Erschließung, Konservierung und Verbreitung Kein Zugriff
      1. Die ersten Holocaust-Lebensgeschichten im US-amerikanischen Fernsehen Kein Zugriff
      2. This Is Your Life in den 1950er Jahren Kein Zugriff
      3. Der Auftritt der Holocaust-Überlebenden Hanna Bloch Kohner Kein Zugriff
      4. This Is Your Life und Holocaust Oral Histories Kein Zugriff
      1. Dramaturgie und Inhalt von NBCs Holocaust Kein Zugriff
      2. Auswirkungen von NBCs Holocaust Kein Zugriff
      3. Das Emplotment historischer Narrative in Hayden Whites Metahistory Kein Zugriff
      4. Hayden White in der Holocaust-Forschung Kein Zugriff
      5. Historische Narrative in Film / Fernsehen und Oral History Kein Zugriff
      6. Die narrative Modellierung des Anfangs Kein Zugriff
      7. Wiederkehrende Tropen im Mittelteil Kein Zugriff
      8. Die narrative Modellierung des Endes Kein Zugriff
      9. Die dramatische Darstellung des Holocaust – als Tragödie oder Komödie? Kein Zugriff
      1. Die Rolle von Überlebenden für die Rezeption Oskar Schindlers Kein Zugriff
      2. Schindlers Liste in Holocaust Oral Histories Kein Zugriff
      3. »Schindlerjuden« in Holocaust Oral Histories Kein Zugriff
      4. Holocaust-Überlebende über Schindlers Liste Kein Zugriff
      1. The Memory Thief (2008): Kritik an der »Hollywoodisierung« Kein Zugriff
      2. CSI: NY – Yahrzeit (2009): Möglichkeiten und Grenzen Kein Zugriff
      3. Skokie (1981): Der Überlebende in Amerika Kein Zugriff
      4. The Sarah Silverman Program – Wowschwitz (2010): Das Interview als Paradigma Kein Zugriff
  2. Schluss Kein Zugriff Seiten 284 - 293
  3. Dank Kein Zugriff Seiten 294 - 295
  4. Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 296 - 296
    1. Archivquellen Kein Zugriff
    2. Publizierte Quellen und Literatur Kein Zugriff
    3. Filme Kein Zugriff

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