Bergson und die deutsche Philosophie
1907-1932- Autor:innen:
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Dieses Buch erzählt eine weitgehend vergessene Geschichte: die der Beziehungen Bergsons zur deutschen Philosophie seiner Zeit. Von „Schöpferische Entwicklung“ (1907) bis „Die beiden Quellen der Moral und der Religion“ (1932) definiert Bergson seine eigene Philosophie immer wieder von Grund auf neu. Er bereichert sie um anthropologische Themen, in denen der Nachhall der deutschen Debatte über die Lebensphilosophie hörbar ist. Im Durchgang durch die Analyse der »deutschen« Polemiken, die in jenen Jahren Bergson betrafen oder an denen er beteiligt war, wird hier nicht nur die Rezeption von Bergsons Werk in Deutschland verfolgt, sondern auch der nachhaltige Einfluss dieses intensiven Dialogs: sowohl auf die Philosophie des französischen Denkers („Die beiden Quellen“) als auch auf Philosophen von Rang wie Eucken, Simmel, Driesch, Windelband und Scheler. Die vier Stationen, in die das Buch diese philosophische Begegnung gliedert (entsprechend den Städten Jena, Berlin, Heidelberg und Göttingen), vermitteln uns ein neues Profil von Bergsons Denken, das sich vollkommen auf der Höhe der zeitgenössischen Debatte über die brennenden Fragen der Technik, der Geschichte und des Krieges zeigt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-495-48962-8
- ISBN-Online
- 978-3-495-81710-0
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 336
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 5 - 6
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- Hinweise Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- Einführung Kein Zugriff Seiten 15 - 28
- 1. Eucken und seine Schüler: Bergsons ›Neoidealismus‹ Kein Zugriff
- 2. Von Hügel: Die Erneuerung des Christentums Kein Zugriff
- 3.1. Die Übersetzungen Kein Zugriff
- 3.2. Der Antirationalismus Kein Zugriff
- 3.3. Die moderne Religiosität Kein Zugriff
- 4. Bergsons Beziehungen zu Eucken und seinen Schülern Kein Zugriff
- 1. Die ersten Kontakte mit Simmel und mit dem George-Kreis Kein Zugriff
- 2. Simmel und Bergson als Kritiker Kants Kein Zugriff
- 4. Die Vermittlung durch Jankélévitch Kein Zugriff
- 5. Die Endlichkeit von L’évolution créatrice bis Les deux sources Kein Zugriff
- 1. Driesch: élan vital und Neovitalismus Kein Zugriff
- 2.1. Natur und Geschichte bei Driesch Kein Zugriff
- 2.2. Das Vorwort von Windelband zu Materie und Gedächtnis Kein Zugriff
- 2.3. Bergsons Intuition und Geschichte bei Troeltsch Kein Zugriff
- 2.4. Das Gesetz der Dichotomie in Les deux sources Kein Zugriff
- 3. Rickert: Die Kritik am Biologismus der Lebensphilosophie Kein Zugriff
- 4. Cassirer: Der Naturalismus in Les deux sources Kein Zugriff
- 1. Bergson im Kreis der Phänomenologen Kein Zugriff
- 2. Lebensphilosophie und Psychologismus Kein Zugriff
- 3. Leben und Bewusstsein im Menschen Kein Zugriff
- 4. Lebensphilosophie und Kapitalismuskritik Kein Zugriff
- 5. Kultur und Zivilisation vom Krieg bis Les deux sources Kein Zugriff
- 1. Die philosophische Mobilmachung Kein Zugriff
- 2. Nationalphilosophien im Krieg Kein Zugriff
- 3.1. Vorwegnahmen von Bergsons Moralphilosophie Kein Zugriff
- 3.2. Vom Übermenschen zur göttlichen Menschheit Kein Zugriff
- 3.3. Herrenmoral und Imperialismus Kein Zugriff
- Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 290 - 300
- Folgende Archive wurden konsultiert: Kein Zugriff
- Lexika und Kataloge Kein Zugriff
- Werke von Henri Bergson Kein Zugriff
- Deutsche Übersetzungen der Werke von Henri Bergson Kein Zugriff
- Allgemeine Bibliographie Kein Zugriff
- Namensregister Kein Zugriff Seiten 329 - 336





