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Das Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschland

Logik, Technik und Praxis der Verhältniswahl
Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Das Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschland besteht in fast unveränderter Form seit nunmehr über 50 Jahren und hat sich in den letzten Jahren sogar als Vorbild für mehrere Reformen von Wahlsystemen erwiesen, so z.B. unter anderem in Neuseeland. Doch der Nachteil der scheinbar so erfolgreichen Praxis besteht in der Versuchung, sich gerade wegen des Erfolgs nicht mehr mit den grundlegenden Bedingungen und Erfordernissen, die jedes "gute" Wahlsystem erfüllen sollte, auseinanderzusetzen. Doch nicht nur die Legitimation des Wahlsystems selbst, sondern auch - wichtiger noch - die Legitimation des Handelns derjenigen, die aufgrund des Wahlsystems zu den politischen Entscheidungsträgern geworden sind, hängt von der Beurteilung der Frage ab, ob das Wahlsystem überhaupt noch im normativ ursprünglich intendierten Sinn funktioniert. Die kritische normative Reflexion über das Wahlsystem ist daher weiterhin - trotz und gerade aufgrund der erfolgreichen Praxis - notwendig. Sie nimmt daher einen zentralen Stellenwert im vorliegenden Werk ein. Darüber hinaus gibt das Buch einen Überblick über die technische Seite eines Verhältniswahlsystems, d.h. der geeigneten Prozeduren, die die Erfüllung des normativen Ideals der proportionalen Repräsentation gewährleisten sollen. Sowohl die normative als auch die technische Diskussion werden schließlich am konkreten Beispiel des real existierenden Wahlsystems der Bundesrepublik Deutschland erörtert.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2262-7
ISBN-Online
978-3-8452-0339-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
249
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
      1. Historische Entwicklung seit 1945 Kein Zugriff Seiten 11 - 14
        1. Die Wahl eines Abgeordneten als Mandat Kein Zugriff
        2. Auswahl der politischen Elite Kein Zugriff
        3. Ausschaltung von Splittergruppen Kein Zugriff
      2. Argumente der Befürworter der Verhältniswahl Kein Zugriff Seiten 18 - 22
    1. Wahrheitsurteile und Interessenurteile Kein Zugriff Seiten 22 - 26
    2. Das Einstimmigkeitsprinzip bei Wahrheitsurteilen Kein Zugriff Seiten 26 - 31
      1. Condorcets Jury-Theorem Kein Zugriff Seiten 31 - 36
      2. Das Problem von zyklischen Mehrheiten Kein Zugriff Seiten 36 - 41
      1. Die legitimationsschaffende Funktion von einstimmigen Beschlüssen Kein Zugriff Seiten 41 - 45
      2. Wie können einstimmige Beschlüsse im Interesse aller Beteiligten sein? Kein Zugriff Seiten 45 - 55
      1. Maximierung der Selbstbestimmung durch die Mehrheitsregel Kein Zugriff Seiten 55 - 57
      2. Verhinderung einer privilegierte Stellung des Status Quo durch die Mehrheitsregel Kein Zugriff Seiten 57 - 58
      3. Die Mehrheitsregel als Verfahren, das die „besten“ Ergebnisse hervorbringt Kein Zugriff Seiten 58 - 66
      4. Die Mehrheitsregel als nutzenmaximierendes Verfahren Kein Zugriff Seiten 66 - 71
        1. Das Ideal der direkten Demokratie Kein Zugriff
        2. Repräsentation durch eine Zufallsstichprobe Kein Zugriff
        3. Das Verhältniswahlsystem als Approximation an eine Stichprobe Kein Zugriff
        4. Wahrheitsurteile und Interessenurteile bei reproduktiver Repräsentation Kein Zugriff
        1. Der Vorteil der Auswahl Kein Zugriff
        2. Der Vorteil des erworbenen Expertentums Kein Zugriff
        3. Expressives Wählen Kein Zugriff
    3. Das Problem strategischen Wählens Kein Zugriff Seiten 87 - 98
    4. Eine spieltheoretische Rechtfertigung der Verhältniswahl: Duncan Blacks Darstellung der Theorie der proportionalen Repräsentation von Lewis Carroll Kein Zugriff Seiten 98 - 114
      1. Die Funktionsweise des d’Hondt-Verfahrens Kein Zugriff Seiten 115 - 116
      2. Die Logik des d’Hondt-Verfahrens: die Sitzauktion Kein Zugriff Seiten 116 - 121
      3. Systematische Verzerrungen der Transformation von Stimmen in Sitze beim d’Hondt-Verfahren Kein Zugriff Seiten 121 - 126
    1. Quota-Verfahren Kein Zugriff Seiten 126 - 129
    2. Die „richtige“ Größe der Quota Kein Zugriff Seiten 129 - 134
      1. Verletzung der Hausmonotonie: Das Alabama-Paradox Kein Zugriff Seiten 134 - 136
        1. Das „New States Paradoxon“ Kein Zugriff
        2. Das „Population-Paradox“ Kein Zugriff
      1. Das Verfahren von Adams: die Divisorreihe 0,1,2,3... Kein Zugriff Seiten 139 - 144
      2. Die Methode von Webster bzw. Sainte-Laguë: die Divisorreihe 0,5, 1,5, 2,5 ... Kein Zugriff Seiten 144 - 145
      3. Hills Methode Kein Zugriff Seiten 145 - 146
      4. Das harmonische Mittel bzw. die Methode von Dean Kein Zugriff Seiten 146 - 150
      1. Die Verteilungsperspektive Kein Zugriff Seiten 150 - 158
      2. Perspektive des Unterschieds zwischen den Parteien bzw. den Wählern der jeweiligen Parteien Kein Zugriff Seiten 158 - 162
      1. Vergleich anhand eines fiktiven Beispiels Kein Zugriff Seiten 162 - 171
      2. Vergleich anhand 69 echter Wahlen zwischen 1990 und Februar 2005 Kein Zugriff Seiten 171 - 172
      3. Vergleich anhand eines simulierten Datensatzes Kein Zugriff Seiten 172 - 176
    1. Das Wahlsystem der BRD Kein Zugriff Seiten 177 - 182
      1. Der Mechanismus der Entstehung der Überhangmandate Kein Zugriff Seiten 182 - 184
      2. Das Identifikationsproblem und daraus entstehende Paradoxien Kein Zugriff Seiten 184 - 187
      3. Die Ursachen der Entstehung Kein Zugriff Seiten 187 - 190
      4. Das verfassungsrechtliche Problem Kein Zugriff Seiten 190 - 196
        1. Einführung einer reinen Listenwahl Kein Zugriff
        2. Abzug „überschüssiger“ Direktmandate Kein Zugriff
        1. Erniedrigung des Anteils der Direktmandate Kein Zugriff
        2. Verrechnung angefallener Überhangmandate mit Listenmandaten derselben Partei in anderen Ländern Kein Zugriff
        3. Modifikationen der Zweistimmenkonstruktion Kein Zugriff
        4. Verminderung der Überhangmandate durch eine andere Verrechnungsformel Kein Zugriff
      1. Korrektur der Verzerrungen des Stimmgewichts durch Ausgleichsmandate Kein Zugriff Seiten 203 - 207
      1. Das Phänomen des Stimmensplittings Kein Zugriff Seiten 207 - 211
        1. Die „wasted vote“-Hypothese I Kein Zugriff
        2. Die „wasted vote“-Hypothese II Kein Zugriff
        3. „Threshold insurance“ Kein Zugriff
        1. Die „wasted vote”-Hypothese I revisited Kein Zugriff
        2. Die Verwicklung der „wasted vote“-Hypothese II und der „threshold insurance“- Hypothese Kein Zugriff
        3. Die Möglichkeiten des Stimmensplitting als „taktisches Kalkül“ Kein Zugriff
      2. Das Phänomen der „personal vote“ im deutschen Wahlsystem Kein Zugriff Seiten 221 - 225
    2. Reformvorschlag: Die Einführung von Mehrmanndirektwahlkreisen Kein Zugriff Seiten 225 - 235
  2. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 236 - 249

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