TEXT+KRITIK, Sonderband: Literarischer Journalismus
- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Text + Kritik Neufassung
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
"Der Roman ist tot", verkündete der US-amerikanische Schriftsteller Tom Wolfe zu Beginn der 70er Jahre – es war der Beginn eines neuen Zeitalters: das des New Journalism.
Wolfe bezeichnete mit diesem Begriff Schreibweisen zwischen Literatur und Journalismus, die zunächst in Kolumnen oder Reportagen, zunehmend aber auch in neuen Romantypen wie der 'Nonfiction Novel' zu finden waren. Auch im deutschsprachigen Bereich gab es zur selben Zeit vermehrt produktive Wechselbeziehungen zwischen Journalismus und Gegenwartsliteratur, bei denen mit Beobachterpositionen, Reporterfiguren, literarischen Erzählverfahren, Techniken der Verfremdung oder Fiktionalisierung experimentiert wurde. Der TEXT+KRITIK-Sonderband nimmt Spielarten dieses deutschsprachigen New Journalism seit den 1970er Jahren in den Blick. Neben einzelnen Autoren und Werken von Jorg Fauser bis Stefanie Sargnagel werden auch Publikationsmedien, privilegierte Gattungen sowie Vermarktungsformen der Journalliteratur untersucht. Darüber hinaus enthalt der Band einen poetologischen Text zum Verhältnis von Literatur und Journalismus von Moritz von Uslar sowie ein Interview über die Geschichte des deutschsprachigen New Journalism mit Diedrich Diederichsen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2022
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-96707-669-1
- ISBN-Online
- 978-3-96707-670-7
- Verlag
- edition t+k, München
- Reihe
- Text + Kritik Neufassung
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 239
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Literarischer Journalismus. Deutschsprachiger New Journalism seit den 1970er Jahren Kein Zugriff Seiten 5 - 23Autor:innen:
- Aus der Werkstatt der Cut-Up-Brigade. Über den Zusammenhang von Jörg Fausers literarischen und journalistischen Textexperimenten Kein Zugriff Seiten 24 - 45Autor:innen: |
- Harry Gelb und Joseph Roth. Stoffe der Reportageliteratur in Jörg Fausers Werk Kein Zugriff Seiten 46 - 60Autor:innen: |
- Das »Stromlinienbaby«, die Neue Sensibilität (New York – London – Reinbek) Kein Zugriff Seiten 61 - 80Autor:innen:
- Reportage und Roman / Zeitschriftenartikel und Buch. Zu Veröffentlichungen von Wolfgang Welt Kein Zugriff Seiten 81 - 88Autor:innen:
- Sätze in Zeitungspapier. Kein Fisch! Kein Autor! Servicetexte! Kein Zugriff Seiten 89 - 108Autor:innen:
- »… nur in München weiß noch keiner, daß ’82 vorbei ist«. Pop-Schreibweisen in »Sounds«, »Spex« und »Elaste« Kein Zugriff Seiten 109 - 123Autor:innen:
- Schreibhaltungen. Rainald Goetz’ früher Journalismus zwischen Verständigungstext und New Journalism Kein Zugriff Seiten 124 - 133Autor:innen:
- Blow Up: die Tom Kummer Interviews Kein Zugriff Seiten 134 - 153Autor:innen:
- Pop und Populismus. Christian Krachts Tempo-Jahre Kein Zugriff Seiten 154 - 173Autor:innen:
- Literarischer Online-Journalismus: die »Höflichen Paparazzi« im Kontext Kein Zugriff Seiten 174 - 189Autor:innen:
- Hunter S. Thompson in ›Oberhavel‹. Moritz von Uslars teilnehmende Beobachtung »Deutschboden« Kein Zugriff Seiten 190 - 202Autor:innen:
- Verkürzt. Stefanie Sargnagels Reportagen Kein Zugriff Seiten 203 - 212Autor:innen:
- 100 und noch mehr fundamentalistische Thesen zu Literatur und zum Journalismus Kein Zugriff Seiten 213 - 218Autor:innen:
- »Ich sage schon seit geraumer Zeit nicht mehr Ich«. Ein Gespräch über Schreibentscheidungen und deutschsprachigen New Journalism Kein Zugriff Seiten 219 - 230Autor:innen: | |
- Notizen Kein Zugriff Seiten 231 - 234
- Anzeigen Kein Zugriff Seiten 235 - 239





