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Monographie Kein Zugriff

Philosophie des Geborenseins

Autor:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Ziel dieser Studie ist die Konzeption eines Menschenbildes, einer Denk- und Handlungsdimension, die die Pluralität, Herkünftigkeit, Leiblichkeit, Geschlechtlichkeit und Endlichkeit der Menschen als grundlegend anerkennt. Ein Denken von der Geburt her bestätigt den generativen Zusammenhang der Menschen untereinander und bestimmt deren Selbstverständnis und ihr Verhältnis zu sich selbst, zum Anderen, zur Welt und zur Geschichte. Somit hat die philosophische Ergründung und Neufassung des Geborenseins Konsequenzen für Politik und Ethik.

Vor dem Hintergrund, dass Sterblichkeit und Tod in der Philosophiegeschichte eine dominante Rolle gespielt haben, untersucht die Autorin die philosophischen Bedeutungen, die metaphorischen Vereinnahmungen, die Missachtungen und die Vergessenheit des Geborenseins von der Antike über die Aufklärung bis hin zur Gegenwart. In einem zweiten Teil des Buches geht es um psychologische, phänomenologische und moralphilosophische Betrachtungen des Geborenseins, die Notwendigkeit einer methodischen Erweiterung von Husserls Transzendentalphänomenologie hin zu einer generativen Phänomenologie und um eine Neuformulierung des Natalitätskonzepts von Hannah Arendt im Sinne einer politischen Ethik.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-495-48289-6
ISBN-Online
978-3-495-86089-2
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
536
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 22
  3. Prolog: Kopf- und Seitengeburten in der antiken Göttergenealogie Kein Zugriff Seiten 23 - 28
        1. 1.1. Kosmologische Argumente für die Unsterblichkeit der Seele Kein Zugriff
        2. 1.2. Anthropologische Argumente: Die Seele zwischen Einkerkerung in dem und Befreiung vom Leib Kein Zugriff
          1. 2.1.a) Die Höhlenmetapher Kein Zugriff
          2. 2.1.b) Platons Höhle Kein Zugriff
          3. 2.1.c) Die Höhle als Gebärmutterhöhle Kein Zugriff
        1. 2.2. Der Weg nach Oben als Entbindung Kein Zugriff
        2. 2.3. Der Überstieg zum überhimmlischen Ort Kein Zugriff
        3. 2.4. Der Abstieg zu den Menschen Kein Zugriff
        1. 3.1. Symposion – Sokrates braucht eine weise Frau Kein Zugriff
        2. 3.2. Die Rolle des Eros, des Philosophen und der Frau Kein Zugriff
        3. 3.3. Die Umwertung eines Gebärens zu einem Zeugen als »Geburt im Schönen« Kein Zugriff
        4. 3.4. Die Geburt des Philosophen und der Metaphysik Kein Zugriff
        1. 4.1. Verschränkung von Leib und Seele Kein Zugriff
        2. 4.2. Die Schwangerschaft in der Höhle Kein Zugriff
        3. 4.3. Die Frau, die gibt es (nicht) – Hingabe und Gebären Kein Zugriff
        1. 1.1. Menschenrechte werden aufgrund des Geborenseins verliehen. Die Geburt als Herzstück der Nation Kein Zugriff
          1. 1.2.a) René Descartes – Unsichere Elternschaft oder die göttliche Herrschaft des Subjektes Kein Zugriff
          2. 1.2.b) Thomas Hobbes oder Die Setzung des Vaters Kein Zugriff
          3. 1.2.c) Ist der Kaiserschnitt eine ›Geburt‹? Kein Zugriff
        2. 1.3. J. G. Fichte – Die Geburt als Selbstsetzung oder Der Mensch fängt sich selbst an Kein Zugriff
        3. 1.4. Geburt als Nötigung und Eingriff in die Autonomie des Menschen Kein Zugriff
        1. 2.1. Der Aufruf zur Gründung des moralischen Charakters in einer zweiten Geburt Kein Zugriff
        2. 2.2. Das Selbstgebären unseres Verstandes als telos Kein Zugriff
          1. 2.3.a) Das Streben nach Perfektibilität von Geburt aus als Fähigkeit des Individuums Kein Zugriff
          2. 2.3.b) Perfektibilität von Geburt aus als Forderung Kein Zugriff
        1. 1.1. Ist das Vergessen ein Mangel? Kein Zugriff
        2. 1.2. In welchem Sinn betrifft die Vergessenheit die Geworfenheit und die Frage des Geborenseins? Kein Zugriff
        1. Exkurs: »Werde, wer du bist« – eine Erinnerung an Aristoteles und ihre Verkehrung Kein Zugriff
      1. 3. Die Geworfenheit Kein Zugriff
      2. 4. Zeitlichkeit und die verschiedenen Seinsmodi des Daseins (Verstehen, Befindlichkeit und Verfallen) Kein Zugriff
      3. 5. Geburt und Tod Kein Zugriff
      4. 6. Geschichtlichkeit und Geburt Kein Zugriff
      5. 7. Heideggers Versuch einer Philosophie des Mitseins Kein Zugriff
      6. »8. Philosophie ist immer ein Anfang und fordert die Überwindung ihrer selbst.« Kein Zugriff
      1. 1. Die Schwierigkeit des Anfangs Kein Zugriff
      2. 2. Was gibt mir die Gewissheit meines Geborenseins oder meiner Geburt? Kein Zugriff
        1. 3.1. Das Geburtserlebnis Kein Zugriff
        2. 3.2. Der Geburtsverlauf Kein Zugriff
        3. 3.3. Wechsel der Empfindungen Kein Zugriff
      3. 4. Die Geburt: Trauma oder Übergang? Kein Zugriff
        1. 5.1. Die Kontinuitätsthese Kein Zugriff
        2. 5.2. Geburt als Bedingung von Intentionalität – Der Grund-Satz Kein Zugriff
      4. 6. Der Embryo – die moralphänomenologische Relevanz des pränatalen Seins Kein Zugriff
      5. 7. Gedächtnis – Erinnerung – Vergessen Kein Zugriff
      6. 8. Geburtserinnerungen auf der Spur – Anonymität Kein Zugriff
      1. 1. Transzendentalphänomenologie und die Frage der Gegebenheit des Phänomens Kein Zugriff
      2. 2. Das Verhältnis zwischen dem transzendentalen Ego und dem mundanen, empirischen Ego Kein Zugriff
        1. 3.1. Zeitlichkeit und generative Zeiterfahrung Kein Zugriff
        2. 3.2. Die regressive und konstruktive Methode Kein Zugriff
        3. 3.3. Merleau-Pontys existentielle Leibphänomenologie: Inspiration zur generativen Reflexion Kein Zugriff
        4. 3.4. Steinbocks Formulierung einer generativen Phänomenologie Kein Zugriff
      3. 4. Generative Phänomenologie und generative Probleme Kein Zugriff
        1. 5.1. Das transzendentale Subjekt ist weder geboren noch wird es sterben, nur das empirische Ego ist geboren. Kein Zugriff
        2. 5.2. Das transzendentale Subjekt ist geboren und wird sterben, aber es konstituiert weder Geburt noch Tod, da sie keine Phänomene für es sind. Kein Zugriff
        3. 5.3. Die Geburt ist ein konstituiertes Phänomen in und von dem transzendentalen Subjekt. Kein Zugriff
          1. 5.4. a) Die »transzendentale Geburt« als Selbstaffektion Kein Zugriff
          2. 5.4. b) Die »transzendentale Geburt« als Wiedergeburt meiner selbst Kein Zugriff
        4. 5.5. Die Gebürtlichkeit ist transzendental in der Geburt begründet. Kein Zugriff
        5. 5.6. Das Geborensein ist konstituiert und gleichermaßen konstituiert es Zukünftiges in Nachträglichkeit mit Hilfe von Geschichten. Kein Zugriff
        6. 5.7. Die Geburt ist sowohl konstitutiv für die Welt und für Geschichte(n), generative Geburt als auch Wesensvorkommnis für die Weltkonstitution. Kein Zugriff
      4. 6. Die methodischen Konsequenzen einer generativen Phänomenologie Kein Zugriff
        1. 1.1. Die primäre Beziehung von Geburt und Existenz Kein Zugriff
        2. 1.2. Der Anfang ist die Beziehung Kein Zugriff
        3. 1.3. Die Konstitution von Geschlecht auf dem »Schauplatz der Geburt« Kein Zugriff
        4. 1.4. Ist die Existenz gleich der Erscheinung? Kein Zugriff
          1. a) Anfang Kein Zugriff
          2. b) Störung Kein Zugriff
        5. 1.6. Geborenwerden auf die Welt – Zur-Welt-Kommen Kein Zugriff
        1. 2.1. Der Neuanfang eines Selbst ist wie eine zweite Geburt Kein Zugriff
        2. 2.2. Handeln und Sprechen – die zweite Geburt in die Welt Kein Zugriff
        3. 2.3. Die ursprüngliche und die ausdrückliche Geburt – das Verhältnis zwischen privat und politisch Kein Zugriff
      1. 3. Geschichte(n) und Generativität Kein Zugriff
        1. 4.1. Die Anerkennung des Geborenseins und des generativen Zusammenhangs Kein Zugriff
        2. 4.2. Zusammenwohnen in Pluralität und Inter-esse Kein Zugriff
        3. 4.3. Die Gestaltung der Welt und ihre Pluralität hängen von der Verantwortungsübernahme ihrer ›Erdenbürger‹ ab Kein Zugriff
        1. 5.1. Hoffnung und Vertrauen Kein Zugriff
    1. 1. Der Angriff auf die Gebürtlichkeit Kein Zugriff
      1. 2.1. Beziehungen beginnen unter Vorbehalt: Nicht-invasive pränatale Diagnostiken Kein Zugriff
      2. 2.2. Örtliche Aufspaltung der generativen Struktur Kein Zugriff
      3. 2.3. Zeitliche Aufspaltung der generativen Struktur Kein Zugriff
      4. 2.4. Orte der Geburt Kein Zugriff
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 500 - 524
  5. Personenregister Kein Zugriff Seiten 525 - 530
  6. Sachregister Kein Zugriff Seiten 531 - 536

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