Festhaltetherapien – Ein Plädoyer gegen umstrittene Therapieverfahren
- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Therapie & Beratung
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Therapiepraktiken, die darauf basieren, Kinder systematisch zwangsweise über längere Zeit festzuhalten, werden gegenwärtig erfolgreich vermarktet, sind jedoch wissenschaftlich nicht fundiert und zeigen erhebliche negative Folgen.
Renommierte Psychotherapeuten und Vertreter von Kinderschutz-Zentren und der Berliner Psychotherapeutenkammer beleuchten aus interdisziplinärer Perspektive ein höchst umstrittenes Therapieverfahren. Neben Grundsatzartikeln zur Psychotherapie von Kindern und Eltern werden aus psychoanalytischer Sicht Fallbeispiele zum »Festhalten« nach Jirina Prekop betrachtet. In teilnehmender Beobachtung wird ein Wochenendseminar mit dubiosen Praktiken beschrieben und erstmals kommen Eltern zu Wort, die die Festhaltetherapie angewendet haben und das bereuen. Es werden sowohl fachliche Bedenken und sozialpolitische Argumente gegen die Festhaltetherapie vorgetragen als auch die kommerziellen Interessen bei der Vermarktung des »Festhaltens« aufgedeckt.
Mit Beiträgen von Ute Benz, Miriam Bistrović, Sibylle von Eicke, Angelika Königseder, Christiane Ludwig-Körner, Elke Nowotny, Angelika Oetken, Martha Schultz, Maricka Sommerfeldt, Jürgen Werner und Geleitworten von Bernd Ahrbeck, Georg Kohaupt und Michael Krenz
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2290-5
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6647-3
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Therapie & Beratung
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Eine längst fällige Auseinandersetzung Kein Zugriff Seiten 7 - 10 Bernd Ahrbeck
- Distanz zu dubiosen Praktiken Kein Zugriff Seiten 11 - 12 Michael Krenz
- Gewalt im Namen der Liebe? Kein Zugriff Seiten 13 - 16 Georg Kohaupt
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 17 - 22
- Gewalt als therapeutisches Prinzip? Methoden und Psychodynamik des »Festhaltens« Kein Zugriff Seiten 23 - 48 Ute Benz
- Möglichkeiten und Grenzen der Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie Kein Zugriff Seiten 49 - 76 Christiane Ludwig-Körner
- Festhaltetherapien auf dem Markt des Fortbildungsgeschäfts Kein Zugriff Seiten 77 - 100 Miriam Bistrović
- Die Attraktivität von »Festhaltetherapien« für Menschen in Helferberufen am Beispiel der Ergotherapie Kein Zugriff Seiten 101 - 120 Angelika Oetken
- Langzeitfolgen von Festhaltetherapien Kein Zugriff Seiten 121 - 144 Ute Benz
- Entlarvende Bilder - Jirina Prekop in Aktion Kein Zugriff Seiten 145 - 152 Jürgen Werner
- Langzeitfolgen und langwierige Heilungsprozesse in der Psychotherapie Kein Zugriff Seiten 153 - 162 Martha Schulz
- Kritische Betrachtung einer Falldarstellung aus analytischer Perspektive Kein Zugriff Seiten 163 - 170 Sibylle von Eicke
- »Wir haben das Gute gewollt. Geschieht im Festhalten Traumatisierung?« - Erfahrungen mit dem Festhalten im beruflichen und familiären Kontext Kein Zugriff Seiten 171 - 182 Elke Nowotny
- Ein Wochenende mit Familienaufstellenund Festhaltetherapie nach Prekop Kein Zugriff Seiten 183 - 204 Maricka Sommerfeldt
- Wenn Eltern nur das Beste wollen - Gespräch mit einer Mutter, die an das Festhalten glaubte Kein Zugriff Seiten 205 - 230 Angelika Königseder
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 231 -





