
Martialische Ästhetik
Wie der Krieg zu einer Kunstform wurde- Autor:innen:
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Das einundzwanzigste Jahrhundert ist Zeuge einer Militarisierung der Ästhetik, bei der Militäreinrichtungen die kreative Weltgestaltung der Kunst vereinnahmen und sie mit den zerstörerischen Kräften der Kriegsführung verschmelzen. In Martialische Ästhetik untersucht Anders Engberg-Pedersen die Ursprünge dieser Allianz und zeigt auf, dass die heutige kreative Kriegsführung lediglich eine historische Entwicklung fortsetzt. Die Entstehung der Kriegsästhetik geht auf eine Reihe von Erfindungen, Ideen und Debatten im achtzehnten und frühen neunzehnten Jahrhundert zurück. Schon damals übernahmen militärische Denker und Erfinder Ideen aus dem Bereich der Ästhetik über das Wesen, den Zweck und die Kraft der Kunst und formten sie zu innovativen Militärtechnologien und -theorien um. Krieg wurde nicht nur als praktische Kunst, sondern auch als ästhetische Form konzipiert. Das Buch zeigt, wie militärische Diskurse und frühe Kriegsmedien wie Sternkarten, Horoskope und das preußische Kriegsspiel mit Ideen von Kreativität, Genie, Philosophie und ästhetischen Theorien (von Denkern wie Leibniz, Baumgarten, Kant und Schiller) verwoben wurden, um die Entstehung einer kriegerischen Ästhetik nachzuzeichnen. Mit seinem historischen und theoretischen Ansatz bietet Martialische Ästhetik eine neue Perspektive für das Verständnis des Krieges im einundzwanzigsten Jahrhundert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8353-9176-5
- ISBN-Online
- 978-3-8353-9770-5
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 205
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Dank Kein Zugriff
- Martialische Ästhetik Kein Zugriff
- Kontingenzmedien Kein Zugriff
- Die Macht der Vorhersage: Kepler gegen Wallenstein Kein Zugriff
- Die große Kluft: Krieg und philosophische Ästhetik Kein Zugriff
- Schillers ästhetische Theorie Kein Zugriff
- Von Kriegsmedien zu reiner Ästhetik Kein Zugriff
- Für Ästhetik sterben Kein Zugriff
- Martialische Genesis Kein Zugriff
- Optimum bellum: Der Beste aller möglichen Kriege Kein Zugriff
- Krieg visualisieren Kein Zugriff
- Technologien der Emotion Kein Zugriff
- Emotionen trainieren Kein Zugriff
- Ästhetische Kraft Kein Zugriff
- Liminaler Krieg Kein Zugriff
- Emotionen bewältigen Kein Zugriff
- Virtuelle Aisthesis: Die militärische Aufteilung des Sinnlichen Kein Zugriff
- Ästhetisches Training und hässliches Denken Kein Zugriff
- Erzeugung martialischer Welten Kein Zugriff
- Artifizielle Zukünfte Kein Zugriff
- Die Kunst-oder-Wissenschaft-Debatte Kein Zugriff
- Clausewitz: Über Ästhetik Kein Zugriff
- Der Schönheitssinn Kein Zugriff
- Falsche Analogien Kein Zugriff
- Martialische Ästhetik und ästhetischer Martialismus Kein Zugriff
- Alles, was du sein kannst Kein Zugriff
- Eine kurze Geschichte des militärischen Designs Kein Zugriff
- Die intellektuelle Geschichte des Designs Kein Zugriff
- Subjektives Design Kein Zugriff
- Objektives Design Kein Zugriff
- Martialische Ästhetik und ontogenetische Kriegsführung Kein Zugriff
- Epilog: Versagen der Imagination Kein Zugriff Seiten 167 - 178
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 179 - 205




