
Im Schatten des Vaters
August von Goethe- Autor:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
August von Goethe fristet in der allgemeinen Wahrnehmung ein trauriges Dasein als Sohn seines berühmten Vaters und schwarzes Schaf der Familie. Stephan Oswald erzählt seine Geschichte erstmals aus seiner eigenen Perspektive. Gestützt auf zahlreiche unbekannte Quellen, macht er einen ganz anderen Menschen sichtbar und eröffnet zugleich einen intimen Einblick in das Leben am Frauenplan und die Verhältnisse im klassischen Weimar. Was weiß man über August von Goethe? Dass er ein Alkoholproblem hatte, ist bekannt und soll zu seinem frühen Tod geführt haben. Überhaupt soll er seinem Namen wenig Ehre gemacht haben. Doch August stieg nach seinem Jurastudium rasch in der herzoglichen Verwaltung Weimars auf und wurde mit gerade mal 34 Jahren zum Geheimen Kammerrat ernannt. Er gehörte dem Hof an, heiratete eine Frau aus altem Adel und war ein angesehenes Mitglied der Weimarer Gesellschaft. Wie Stephan Oswald entdeckt hat, unternahm er eigene literarische Versuche – die erhaltenen Fragmente werden hier erstmals veröffentlicht. Wahr ist allerdings auch, dass sein Vater ihn mehr und mehr zu seinem Faktotum machte, zum Assistenten in allen möglichen Angelegenheiten. Stephan Oswalds einfühlsame und lebendig geschriebene Biographie zeigt, in welchem Maße der Schatten des Vaters auf August lastete und seiner Entfaltung enge Grenzen setzte. Hier liegt die ganze Tragik dieses Lebens.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-406-79139-0
- ISBN-Online
- 978-3-406-79141-3
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 425
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Motto Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- 1. Was blieb: Der römische Nachlass Kein Zugriff Seiten 11 - 16
- 2. Ein Zerrbild Kein Zugriff Seiten 17 - 22
- Abwesenheit des Vaters Kein Zugriff
- Augusts Legitimation Kein Zugriff
- Hauslehrer Eisert Kein Zugriff
- Latein- und Griechischunterricht bei Riemer Kein Zugriff
- Gymnasium Kein Zugriff
- Der Polenrock – ein Intermezzo Kein Zugriff
- 5. Geologie und Mineralogie Kein Zugriff Seiten 65 - 70
- Warum Heidelberg? Kein Zugriff
- Heidelberger Studentenleben Kein Zugriff
- Studentenreisen Kein Zugriff
- Rückkehr nach Weimar Kein Zugriff
- Jenaer Verhältnisse Kein Zugriff
- Charakterisierter Kammerassessor Kein Zugriff
- Studium in Jena Kein Zugriff
- Als Praktikant in Kapellendorf Kein Zugriff
- Eintritt in den Staatsdienst Kein Zugriff
- Amtstätigkeit Kein Zugriff
- Hofdienst Kein Zugriff
- Die Weimarer Freiwilligen-Formation Kein Zugriff
- Augusts Abkommandierung Kein Zugriff
- Duellforderung Kein Zugriff
- Napoleons Gefolgsmann Kein Zugriff
- Schwierige Anfänge Kein Zugriff
- Mühsame Wiederannäherung Kein Zugriff
- Verlobung Kein Zugriff
- Heirat Kein Zugriff
- Hausfrau oder Dame des Hauses Kein Zugriff
- Charles Sterling Kein Zugriff
- Ein reichhaltig verlebter Tag Kein Zugriff
- Der Beobachter Kein Zugriff
- Berliner Theaterszene Kein Zugriff
- Der Museumsbesucher Kein Zugriff
- Ausflug in die Sächsische Schweiz Kein Zugriff
- Wieder daheim Kein Zugriff
- Der Hausverwalter Kein Zugriff
- Hoftheater-Intendanz Kein Zugriff
- Unmittelbare Anstalten Kein Zugriff
- Der Strohmann Kein Zugriff
- Urlaubsgesuche Kein Zugriff
- Der Reisebegleiter Kein Zugriff
- Das Reisetagebuch Kein Zugriff
- Mailand Kein Zugriff
- Venedig Kein Zugriff
- Genua Kein Zugriff
- Der Eremit della Strada maestra Kein Zugriff
- Carrara und Florenz Kein Zugriff
- Real Ferdinando I – auf hoher See Kein Zugriff
- Neapel – diese feenähnliche Stadt Kein Zugriff
- Phlegräische Felder und Ischia Kein Zugriff
- Verhaltensänderung Kein Zugriff
- Paestum Kein Zugriff
- Pompei, die tote Stadt Kein Zugriff
- Zirrhose oder Meningitis? Kein Zugriff
- Beisetzung Kein Zugriff
- Eintreffen der Todesnachricht Kein Zugriff
- Verdrängungsarbeit Kein Zugriff
- Der deutsche Hausvater Kein Zugriff
- Legendenbildung I Kein Zugriff
- Cestius Mal vorbei Kein Zugriff
- Legendenbildung II Kein Zugriff
- Ein Relief verschwindet Kein Zugriff
- 14. Ein zweifelhaftes Vermächtnis Kein Zugriff Seiten 307 - 316
- Die Nummer zwei Kein Zugriff
- Schreiben Kein Zugriff
- Alkohol Kein Zugriff
- Konflikte Kein Zugriff
- «hübsch hier zu Ihrer disposition» Kein Zugriff
- Die letzten Jahre in Weimar Kein Zugriff
- 17. Schluss Kein Zugriff Seiten 355 - 358
- Autobiographische Zeugnisse Kein Zugriff
- Literarische Texte Kein Zugriff
- Danksagung Kein Zugriff
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 425 - 425
- Über den Autor Kein Zugriff Seiten 425 - 425




