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Monographie Kein Zugriff

Wo ich ende und du beginnst

Getrenntheit und Andersheit bei Stanley Cavell
Autor:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Cary Grant reicht die Scheidung ein, Othello trachtet seiner Frau nach dem Leben, Wittgenstein fragt sich, wie er vom Schmerz der anderen wissen kann, während Descartes fürchtet, ganz alleine zu sein. Erkenntnistheorie und Ethik, Shakespeare und Hollywood: In allen Ecken unserer Kultur findet der amerikanische Philosoph Stanley Cavell Zeugnisse seines philosophischen Lebensthemas: dem Problem der Getrenntheit und Andersheit. Wir sind voneinander unendlich getrennt und gleichzeitig unerhört verbunden. Cavell interessiert sich aber gerade für die Momente, in denen uns unser Menschsein unerträglich wird und unsere Gemeinschaft mit anderen bedroht ist. Unsere Getrenntheit von anderen müssen wir anerkennen, sagt Cavell, aber unsere Verantwortung für andere dürfen wir deswegen nicht ignorieren. Dieses Buch stellt Cavells Philosophie als eine Ethik des Alltags und als Lebenskunst dar. Es zeigt, dass einige der drängendsten Fragen der Philosophie auch drängende Fragen des gewöhnlichen Lebens sind. Wer noch nicht mit dem Werk Cavells vertraut ist, der findet hier außerdem eine zugängliche und verständliche Einführung. Aus dem Inhalt: Sprache, Verantwortung und Skeptizismus Sprache als Lebensform * Anerkennung - unsere Beziehung zur Welt und zu anderen Skeptizismus und Popmusik Philosophie, Popmusik und lebendige Sprache * Das Herz mit Phantasien nähren - »Where I End and You Begin« * Bilder und Vorstellungen - Wittgensteins Parabel des kochenden Topfes Die Versuchung des Skeptizismus - Cavell und Shakespeare »König Lear« * »Othello« * »Das Wintermärchen« Die Ehe als Bund mit der Welt Mourning for a New Morning * Die Komödie der Wiederverheiratung * Ehe als Weltdeutung Verantwortung wahrnehmen Du sollst nicht töten - Cavell und Levinas * Sich dem Anderen aussetzen

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-495-48757-0
ISBN-Online
978-3-495-80824-5
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
384
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 28
    1. Eine »allgemeine« Definition des Skeptizismus Kein Zugriff
    2. Der Verlauf des Skeptizismus in Descartes’ Meditationen Kein Zugriff
    3. Humes Reaktion und die Instabilität des Skeptizismus Kein Zugriff
    4. Kants Reaktion auf den Skeptizismus und die menschliche Endlichkeit Kein Zugriff
    5. Die Philosophie der normalen Sprache und die Vernünftigkeit des Skeptizismus Kein Zugriff
    6. Der Skeptizismus ist die Folge eines konkreten Erlebnisses 1: Philosophie und Literarizität Kein Zugriff
    7. Der Skeptizismus ist die Folge eines konkreten Erlebnisses 2: Der Skeptizismus beginnt mit einem Gefühl Kein Zugriff
    8. Der Skeptizismus bezüglich des Fremdpsychischen Kein Zugriff
    9. Freuds Urszene und der Skeptizismus bezüglich des Fremdpsychischen Kein Zugriff
      1. Was wir lernen wenn wir Sprache lernen Kein Zugriff
      2. Kinder lernen »Kürbis«, Erwachsene lernen »Liebe« Kein Zugriff
      3. Verantwortung für unsere Sprache Kein Zugriff
      1. Was sind Kriterien? Kein Zugriff
      2. Wittgensteins Kriterien Kein Zugriff
      3. Übereinstimmung in der Lebensform Kein Zugriff
      4. Das Projizieren von Wörtern in neue Kontexte Kein Zugriff
      5. Was Wittgenstein mit Grammatik meint Kein Zugriff
      6. Cavells »Wahrheit des Skeptizismus« Kein Zugriff
      1. Jemanden anerkennen Kein Zugriff
      2. Die Anerkennung des Gewöhnlichen Kein Zugriff
    1. III.1 Die Rationalität ästhetischer Urteile Kein Zugriff
      1. Der Ort der Popmusik Kein Zugriff
      2. Wiederbelebung durch Popmusik Kein Zugriff
      1. Unser Angewiesensein auf Ausdruck und Äußerung Kein Zugriff
      2. Bilder und Vorstellungen – Wittgensteins Parabel des kochenden Topfes Kein Zugriff
      3. Phantasien und Vorstellungen Kein Zugriff
      4. Phantasie des Unvermögens zur Äußerung – das Privatsprachenargument Kein Zugriff
      5. Getrenntheit als Schicksal Kein Zugriff
      6. Von Phantasien zur Gewalt Kein Zugriff
      7. Der Körper als Schleier – Der Körper als Bild der Seele Kein Zugriff
      8. Kannibalismus als skeptizistische Phantasie Kein Zugriff
      1. Skeptizismus als die Vermeidung von Liebe Kein Zugriff
      2. Wir in diesem Theater Kein Zugriff
    1. IV.2 Unerträgliche Abhängigkeit – »Othello« Kein Zugriff
      1. Versteinerte Körper Kein Zugriff
      2. Der Skeptiker als Nihilist Kein Zugriff
      3. Vergebung als Wiedergeburt Kein Zugriff
      1. Trauern lernen Kein Zugriff
      2. Ein Gast und ein Nachbar sein Kein Zugriff
      3. Stimmungen Kein Zugriff
      1. Die Struktur der Wiederverheiratungskomödie Kein Zugriff
      2. Ehe als Gespräch Kein Zugriff
      3. Körper und Vorstellung zusammenbringen – »Es geschah in einer Nacht« Kein Zugriff
      4. Mensch werden heißt schwach werden – »Die Nacht vor der Hochzeit« Kein Zugriff
      5. Fremd und anders sein – »Die schreckliche Wahrheit« Kein Zugriff
      6. Komödie als Haltung Kein Zugriff
      7. Wiederholung Kein Zugriff
      1. Die Legitimität einer Ehe Kein Zugriff
      2. Scheinwünsche Kein Zugriff
      3. Konformismus Kein Zugriff
      4. Die Ehe als eine bedeutungskonstitutive Gemeinschaft Kein Zugriff
      5. Die Notwendigkeit des Ausschließens Kein Zugriff
      6. Das Ende einer Ehe Kein Zugriff
      7. Glück nur in Gemeinschaft? Kein Zugriff
      8. Autonomie und Anerkennung – Getrenntheit und Abhängigkeit Kein Zugriff
    1. VI.1 Du sollst nicht töten – Cavell und Levinas Kein Zugriff
    2. VI.2 Sich dem Anderen aussetzen Kein Zugriff
  3. Schluss Kein Zugriff Seiten 362 - 375
    1. Literatur Kein Zugriff
    2. Filme Kein Zugriff
    3. Musik Kein Zugriff
    4. Abbildungsnachweise Kein Zugriff

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