RuZ – Recht und Zugang widmet sich allen Rechtsfragen, die sich im Zusammenhang mit dem Zugang zu digitalen Sammlungen stellen, ob es sich um Bibliotheken handelt, um Museen oder um Archive. Die Themen sind fast unbeschränkt und reichen vom Urheberrecht über das Datenschutzrecht bis hin zum Arbeitsrecht. Entscheidend ist die praktische Relevanz: Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um digitale Inhalte öffentlich zugänglich zu machen? Was muss beachtet werden, wenn Sammlungen ihre Bestände digitalisieren wollen? Wer ist verantwortlich dafür, dass die rechtlichen Vorgaben eingehalten werden? Letzten Endes geht es um Kommunikation, denn die schönste Sammlung bleibt doch nutzlos, wenn sie keiner ansieht und niemand über sie spricht. Erst in der Auseinandersetzung in und mit der Wissenschaft und der Öffentlichkeit wird sie mit Leben erfüllt. Recht und Zugang hat nicht nur den Anspruch, Sammlungen in ihrer ganzen Breite zu betrachten – von der kommunalen Artothek bis zum Museum mit Weltgeltung, sondern will den Rahmen darstellen in dem Sammlungen ihre Inhalte erwerben und so aufbereiten, dass sie wahrgenommen und genutzt werden. Sie richtet sich an die Institutionen selbst, also an Museen, Archive und Bibliotheken, aber auch an die Beraterinnen und Berater, die Sammlungen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützen. Dafür steht auch der Kreis von Herausgeberinnen und Herausgebern, die in und für Sammlungen tätig sind und diese alltäglich dabei unterstützen, die Vielzahl von Rechtsfragen zu klären. Recht und Zugang erscheint im Moment mit zwei Ausgaben im Jahr und will möglichst offen zugänglich sein. Die Beiträge sind in der Nomos eLibrary verfügbar und werden unter eine CC-BY-SA-Lizenz open access gestellt.
Vor allem für große, internationale Verlage ist Open Access längst zum Geschäftsmodell geworden. Insbesondere über Article Processing Charges (APCs), also Gebühren, die Autor*innen zu zahlen haben, um in einem Journal veröffentlichen zu...
Die Wissenschaft lebt in besonderem Maße vom Austausch, sodass der Zugang zu Forschungsergebnissen für Forschende elementar wichtig ist. Dementsprechend hat das Publikationswesen einen hohen Stellenwert für die Forschung. Vor diesem Hintergrund...
Der Onlinekommentar wagt Neues. Der Onlinekommentar ist die erste gemeinnützige Plattform für Open Access-Kommentare in der Schweiz. Er erfüllt die höchste Stufe des Open Access, nämlich Diamant oder Platin Open Access. Das bedeutet, dass der...
Der Beitrag stellt die Initiative für eine offene Rechtswissenschaft „OpenRewi“ vor. Originäres Ziel der Initiative ist es, eine unterstützende Infrastruktur und Plattform für Rechtswissenschaftler*innen zu schaffen, die Lehrbücher und...
digital | recht ist eine fachspezifische Diamond-Open-Access-Schriftenreihe für Dissertationen. Sie ist sowohl für Leserinnen und Leser als auch für Autorinnen und Autoren kostenlos.
Das Zweitverwertungsrecht wurde im deutschen und österreichischen Urheberrecht zwar verankert, bleibt in seiner Reichweite jedoch beschränkt und interpretationsdürftig. In der Schweiz fand das Zweitverwertungsrecht in der letzten...
Viele Paragraphen des österreichischen Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB) sind seit über 200 Jahren sprachlich nahezu unverändert in Kraft. Mit dem „Modernisierung des ABGB“-Projekt streben Peter Bydlinski und sein Team eine...
Das Open Access-Publizieren in den Rechtwissenschaften verbleibt trotz aller Bemühungen durch institutionelle Sensibilisierungskampagnen und universitärer und nationaler Förderinstrumenten auf einem tiefen Niveau. Werden vonseiten der...
Ist der Zugang zu Gerichtsentscheidungen so einfach, wie es sich viele Rechtswissenschaftler:innen vorstellen? Obwohl Gerichtsentscheidungen nach § 5 Abs. 1 Var. 5 UrhG gemeinfrei sind und eine Veröffentlichungspflicht von Gerichtsentscheidungen...
Der österreichische Gesetzgeber wollte mit § 37a öUrhG eine § 38 Abs 4 dUrhG im Wesentlichen nachempfundene Regelung für die Zweitverwertung einführen. Neben dem bewusst „ausgeweiteten“ persönlichen Anwendungsbereich weichen die vom...