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Monographie Kein Zugriff

Sokratische Selbstsorge

Ein Beitrag zum guten Leben heute
Autor:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Philosophieren als eine bewusste Form zu leben, als das Bewusstsein für ein gutes Leben im Sinn eines erfüllten und gerechten Lebens in unserer Welt, wird an keiner Universität gelehrt. Solch ein Bewusstsein ist auch schwierig zu lehren, da es weder als ein definitives Wissen vorliegt, noch mit Hilfe eines metaphysischen Prinzips einfach zu konstruieren ist. Dieses Bewusstsein ist vielmehr eine Art geistige Übung, die immer wieder zu vollziehen ist und die dazu erzieht, das eigene Denken kritisch zu überprüfen und Rechenschaft für unser Handeln in der Welt einzufordern. Die Sokratische Selbstsorge, so die zentrale These des Autors, liefert nun deshalb einen bedeutsamen Beitrag zum guten Leben heute, weil sie zur Bildung dieses Bewusstseins ganz besonders beiträgt. Denn als Methode zur Formung menschlichen Lebens führt die Sokratische Selbstsorge als Gespräch mit sich selbst, im Sinn eines Reflexionsgeschehens, in einen Prozess von Selbsterkenntnis und dialogisch im Gespräch mit anderen, im Sinn eines dialektischen Philosophierens, in ein gemeinsames Suchen nach einem für uns Menschen möglichst vollkommen und dauerhaft guten Leben. Nach Ansicht des Autors zeichnet sich die Sokratische Selbstsorge dabei vor allem durch die Errichtung einer inneren Wertinstanz aus, die als selbstkritische Prüfungsinstanz wirkt und daher ein zielführender Weg ist, sich selbst auf den zahlreichen Um- und Irrwegen zum guten Leben als Wegweiser kritisch zu bewahren.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-495-48889-8
ISBN-Online
978-3-495-81351-5
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Alber Thesen Philosophie
Band
68
Sprache
Deutsch
Seiten
184
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
    1. I. Zielsetzung und Aufgabenstellung der Untersuchung Kein Zugriff
      1. a. Zur wörtlichen Erklärung von »Philosophie« Kein Zugriff
      2. b. Über das sokratisch-platonische Philosophieren Kein Zugriff
      1. 1.1.1 Exkurs: Foucaults »Sorge um sich« Kein Zugriff
    1. 1.2 Die reflexive Beziehung zu sich selbst Kein Zugriff
    2. 1.3 Zur Besonnenheit als guter Verfassung des Selbst Kein Zugriff
    1. 2.1 Prüfung und Widerlegung scheinbaren Wissens Kein Zugriff
    2. 2.2 Die sokratische Grundfrage: Was ist X? Kein Zugriff
    3. 2.3 Zur Auflösung scheinbaren Wissens Kein Zugriff
      1. 3.1.1 Exkurs: Aristoteles’ Vorzug der theoretischen Lebensform Kein Zugriff
      1. 3.2.1 Kallikles’ Zügellosigkeit Kein Zugriff
      2. 3.2.2 Gorgianische Redekunst Kein Zugriff
      3. 3.2.3 Protagoreische Situationsbewältigung Kein Zugriff
      1. 4.1.1 Zur Ausübung der sokratischen Selbstreflexion Kein Zugriff
      2. 4.1.2 Über das sokratische Gespräch mit sich selbst Kein Zugriff
        1. 4.2.1.1 Exkurs: Theoretische Fundierung und Begriff von Mediation Kein Zugriff
        1. 4.2.2.1 Exkurs: Philosophieren als Beruf Kein Zugriff
          1. 4.2.3.1.1 Exkurs: Platons Überschreitung der Grenzen sokratischer Vermittlung Kein Zugriff
        1. 4.2.3.2 Zum Inhalt der sokratischen Vermittlung Kein Zugriff
        2. 4.2.3.3 Über die Wirkung der sokratischen Vermittlung Kein Zugriff
  2. Epilog Kein Zugriff Seiten 162 - 166
      1. a. Textausgaben, Übersetzungen, Kommentare Kein Zugriff
        1. Im Kontext von »Mediation« verwendete Literatur Kein Zugriff
        1. Hilfsmittel, Lexika: Kein Zugriff
        2. Zeitschriften: Kein Zugriff
        1. Radiosendungen: Kein Zugriff
        2. Internet: Kein Zugriff
        3. CD-ROM: Kein Zugriff
    1. II. Erläuterungen zur Übersetzung und Zitation Kein Zugriff
    2. III. Personenregister Kein Zugriff

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