
Giovanni Boccaccio
Dichter in schwarzen Zeiten- Autor:innen:
- Verlag:
- 18.09.2025
Zusammenfassung
Giovanni Boccaccio ist bekannt als Wegbereiter der Renaissance und weltberühmt durch den Decameron mit seinen freizügigen erotischen Geschichten. Sein Leben ist jedoch von Rätseln umgeben, sein Werk von starken Spannungen durchzogen. Die Literaturwissenschaftlerin Franziska Meier zeigt ihn in ihrer glänzenden Biographie als unruhigen Zeitgenossen eines krisengeschüttelten Jahrhunderts am Beginn der Neuzeit.
Pandemie, Klimawandel, Bankenkrise, Staatsverschuldung und der politische Umschwung zur Oligarchie: Giovanni Boccaccio (1313 - 1375) war ein Seismograph all dieser Erschütterungen in seiner Zeit. Teils sinnenfroh, teils sittenstreng, traditionsbewusst und zukunftsgewandt reagierte er mit seinem vielfältigen Werk auf die Widersprüche einer Welt im Umbruch. Franziska Meier rekonstruiert seine Kindheit und Schulzeit in Florenz und die Folgen seiner unehelichen Geburt. Wir erleben ihn in Neapel, wo König Robert von Anjou residiert, in Florenz, der stolzen, reichen Commune, die politisch und ökonomisch ins Schlingern geriet, an den Höfen skrupelloser Alleinherrscher in der Romagna und in der Einsamkeit seines Alterssitzes Certaldo. Vor allem aber schildert Franziska Meier ihn als brillanten Erzähler und herausragenden Dichter, als Freund Petrarcas und Verehrer Dantes, als Gelehrten und Biographen, dessen Werk zur Weltliteratur gehört.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- Erscheinungsdatum
- 18.09.2025
- ISBN-Print
- 978-3-406-83637-4
- ISBN-Online
- 978-3-406-83639-8
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 418
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Die frühen Konterfeis Kein Zugriff
- Materialien zu Boccaccios Leben Kein Zugriff
- Warum Boccaccio? Ein Zeitgenosse des 14. Jahrhunderts Kein Zugriff
- Eine Kindheit in Florenz (1313–1327) Kein Zugriff
- Ein Rekonstruktionsversuch der Schulzeit Kein Zugriff
- Florenz in den 1310er und 1320er Jahren. Die Karriere von Vater Boccaccio Kein Zugriff
- Der neue Signore aus Neapel in Florenz – ein prägendes Erlebnis? Kein Zugriff
- Von Florenz nach Neapel Kein Zugriff
- Unter Florentinern Kein Zugriff
- Unter Neapolitanern Kein Zugriff
- «Als Jugendlicher war ich am Hof Roberts»: Die Königliche Bibliothek Kein Zugriff
- Unter Hofdamen und Rittern Kein Zugriff
- Das Studium des kanonischen Rechts Kein Zugriff
- Die Anfänge: Schreiben, aber für wen Kein Zugriff
- Die Briefe – ein autobiographisches Dokument? Kein Zugriff
- Psychische Dissoziationen und die Fragilität menschlicher Zivilisation Kein Zugriff
- Die Theseus-Sage im Gepäck Kein Zugriff
- Winter 1341 /42: Besuch aus Neapel Kein Zugriff
- Elektrisierende Neuigkeiten: Francesco Petrarca Kein Zugriff
- Neapel nach Florenz bringen oder die Signoria des Walter von Brienne (1342 /43) Kein Zugriff
- Die volkssprachliche Kultur in Florenz: Das Erbe Dantes Kein Zugriff
- Das erste Meisterwerk: Das Klagelied der Madonna Fiammetta Kein Zugriff
- Alternativen zur Zivilisation: De Canaria und Pomenas Garten Kein Zugriff
- Heitere Töne in Boccaccios Dichtung Kein Zugriff
- Ein Vorschlag an die Adresse der Regierung des Popolo? Kein Zugriff
- An den Höfen der Romagna Kein Zugriff
- Die Pestbeschreibung: Recycling antiker Quellen Kein Zugriff
- Wenn sich auf einmal alles zusammenschließt: Das Decameron Kein Zugriff
- Der Club der Petrarca-Verehrer in Florenz Kein Zugriff
- Boccaccio in Ravenna: Eine erste Wiedergutmachung Kein Zugriff
- Petrarcas Stippvisite in Florenz Kein Zugriff
- Boccaccio als Gesandter der Stadt Florenz bei Francesco Petrarca in Padua Kein Zugriff
- Zurück in Florenz: Der Dichter und Künstler als Aushängeschild der Stadt Kein Zugriff
- Boccaccios Arbeit in der Florentiner Res publica Kein Zugriff
- Boccaccios Brandbrief an Petrarca – Libertas florentina Kein Zugriff
- Ein Geschenk Boccaccios oder die Tugend der Großherzigkeit (Decameron X) Kein Zugriff
- Rückschläge: Die Lorbeerkrönung des Schulkameraden Zanobi da Strada Kein Zugriff
- «Deinen zahlreichen Episteln entlockte ich einzig dies: Du bist verstimmt» Kein Zugriff
- Aufarbeiten des Fiaskos: Vom Sturz berühmter Männer (De casibus virorum illustrium) Kein Zugriff
- Menschlich Allzumenschliches Kein Zugriff
- Dienst am zweiten Geschlecht (De mulieribus claris – Von bekannten Frauen) Kein Zugriff
- Wohin in dem von Kriegen zerrissenen Italien? Kein Zugriff
- Boccaccios Engagement für volkssprachliche Dichtung Kein Zugriff
- Eine konzertierte Aktion: Homer nach Oberitalien holen Kein Zugriff
- Seinen Namen verewigen: Die Fertigstellung von De casibus Kein Zugriff
- Wohin mit dem Decameron? Kein Zugriff
- Ich war’s, der die Bücher Homers in die Toskana brachte Kein Zugriff
- Certaldo – Sein und Schein des Lebens auf dem Land Kein Zugriff
- Wenn plötzlich alles ins Wanken gerät Kein Zugriff
- Mit Sack und Pack nach Neapel Kein Zugriff
- Bürger in Florenz und in der Welt: Das Netzwerk der Humanisten Kein Zugriff
- Arbeit am Schiffbruch: Genealogie deorum gentilium Kein Zugriff
- Ein Bild von sich hinterlassen: Self-fashioning à la Boccaccio Kein Zugriff
- Ein Brief unter tausend: Boccaccios Freundschaft zu Petrarca Kein Zugriff
- Geehrt in Neapel. Die Verteidigung der Dichtung Kein Zugriff
- In Certaldo. Engagement für das volkssprachliche Erbe Kein Zugriff
- Petrarcas fragwürdige Gabe: Die Griselda-Novelle (Decameron X 10) Kein Zugriff
- Boccaccios Krankheiten Kein Zugriff
- Testamentarische Verfügungen: Wer war Boccaccio? Kein Zugriff
- Zeittafel Kein Zugriff
- Abkürzungen Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff
- Register der Werke Boccaccios Kein Zugriff
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 417 - 417
- Vita Kein Zugriff Seiten 418 - 418




