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Monographie Kein Zugriff

Recht jenseits des Rechts

Gerichtsmediation im Lichte von Emmanuel Lévinas
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Der Autor befürwortet eine Integration streitalternativer Verfahren in das Zivilverfahren. Durch die besondere Betonung einer gütlichen Einigung, durch den Ausbau streitalternativer Gerichtsverfahren sowie durch eine stärkere Ausrichtung auf das Konfliktverhältnis verschieben sich das Verständnis für Rechtssystem und der Sinn richterlichen Wirkens. Die Rechtsordnung erscheint in einer doppelten Funktion: Zum einen in ihrer statischen, rechtsbewahrenden Funktion als Rechtsanwendung und zum anderen in ihrer dynamischen, auf die Zukunft bezogenen Funktion als Rechtsgestaltungsspielraum für die Parteien.

Letztendlich wird ermöglicht, im Recht über das Recht aus einer Perspektive zu kommunizieren, die sich zum einen gegenüber den Konfliktparteien verpflichtet sieht, zum anderen aber offen gegenüber verschiedenen gerichtlichen Verfahrensformen zeigt. Hierdurch wird auch eine besondere Legitimation des Verfahrens und der Rechtsanwendung erzielt. Zudem kann den an das Gericht gestellten Forderungen nach Fallgerechtigkeit bei Integration streitalternativer Verfahren besser entsprochen werden. Für die am Verfahren Beteiligten wird so in weit höherem Maße ermöglicht, an dem Gerichtsverfahren zu partizipieren. Der Band greift grundlegend auf die philosophischen Gedanken von Emmanuel Lévinas zurück.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-7291-2
ISBN-Online
978-3-8452-3649-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
410
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
  2. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 16
  3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 17 - 20
    1. Parteilicher Konflikt und Rechtsstreit Kein Zugriff Seiten 21 - 29
      1. Der Gütegedanke im Zivilrecht Kein Zugriff Seiten 29 - 33
      2. Rechtspolitische Tendenzen Kein Zugriff Seiten 33 - 34
      3. Mehrwert einer gütlichen Einigung Kein Zugriff Seiten 34 - 36
    2. Aufbau, Themen und Thesen Kein Zugriff Seiten 36 - 39
      1. Die gerichtliche Erschließung Kein Zugriff Seiten 40 - 41
      2. Parteiliche und gerichtliche Darstellungen Kein Zugriff Seiten 41 - 43
      3. Parteiliche und gerichtliche Gestaltungen Kein Zugriff Seiten 43 - 44
      4. Zeitliche Orientierungen Kein Zugriff Seiten 44 - 46
      5. Orientierung an der Norm: Linearität der Streitverhandlung Kein Zugriff Seiten 46 - 47
      6. Personenbezogene Orientierung am Konflikt und an den Konfliktparteien Kein Zugriff Seiten 47 - 52
      1. Doppelter sprachlicher Zugang Kein Zugriff Seiten 52 - 56
      2. Zeichen- und Bedeutungsdifferenzen Kein Zugriff Seiten 56 - 57
        1. Beginn der Moderne: Abkehr von einem transzendenten Gegenstandsverständnis (Kant) Kein Zugriff
        2. Von der menschlichen Erkenntnis zum Problem der Sprache (Humboldt) Kein Zugriff
        3. Von der Sprache zu den Modi des Bewusstseins (Husserl) Kein Zugriff
        4. Die lebensweltliche Bedingtheit des Menschen (Heidegger, Wittgenstein) Kein Zugriff
        5. Der interpersonale Grund des Zeichenaustauschs (Davidson) Kein Zugriff
        1. Richterliche Interpretationsebenen Kein Zugriff
        2. Unterschiedliche Interpretationsbegriffe Kein Zugriff
        3. Der Fremde als Grenze des interpretatorischen Horizonts Kein Zugriff
      1. Das Medium des Schriftlichen im Zivilverfahren Kein Zugriff Seiten 79 - 83
        1. Unterschiede zwischen schriftlicher und mündlicher Materialität Kein Zugriff
        2. Kommunikation statt Wahrheitstheorie Kein Zugriff
      1. Gestaltungseröffnung Kein Zugriff Seiten 87 - 90
      2. Bedeutung juristischer Topik und Argumentationsformen Kein Zugriff Seiten 90 - 93
      3. Die auditorische Bedeutung gerichtlicher Rede Kein Zugriff Seiten 93 - 101
      4. Der dialogische Charakter gerichtlicher Rede Kein Zugriff Seiten 101 - 104
      5. Überzeugungskraft gerichtlicher Rede Kein Zugriff Seiten 104 - 106
      1. Mediation Kein Zugriff Seiten 106 - 113
      2. Hybride Verfahren Kein Zugriff Seiten 113 - 115
          1. Der Selbe Kein Zugriff
          2. Der Andere Kein Zugriff
          3. Die Beziehung Kein Zugriff
        1. Die Verletzbarkeit als ethische Ressource des Subjekts Kein Zugriff
        2. Das durch den Anderen initiierte Gewaltverbot Kein Zugriff
        3. Die besondere Bedeutung des Gesprächs Kein Zugriff
        4. Dialogizität und Gastlichkeit Kein Zugriff
        1. Das Gefühl der Achtung bei Immanuel Kant Kein Zugriff
        2. Der Blick des Fremden bei Jean-Paul Sartre Kein Zugriff
        3. Exkurs zu Johann Gottlieb Fichtes intersubjektiver Aufforderungstheorie Kein Zugriff
        4. Das Konfliktverhältnis als Verschränkung von Fremdem und Subjekt Kein Zugriff
        1. Die vorursprüngliche Sprache Kein Zugriff
          1. Die Alteritätsbeziehung aus der Ansprache des Anderen Kein Zugriff
          2. Resonanzerfahrungen des Subjekts Kein Zugriff
        2. Das Sich-zum-Zeichen-Machen (‘se faire signe’) Kein Zugriff
        3. Die Paradoxierung des Wi(e)derspruchs Kein Zugriff
      1. Figuren und Profile des ‘Dritten’ Kein Zugriff Seiten 186 - 193
      2. Die Gleichursprünglichkeit von Ordnungsstruktur und Alterität Kein Zugriff Seiten 193 - 199
        1. Das alteritäre Ethos des ‘Dritten’ Kein Zugriff
        2. Die Entstehung von Normativität Kein Zugriff
        1. Störfunktion Kein Zugriff
        2. Orientierungsfunktion Kein Zugriff
        3. Koordinationsfunktion Kein Zugriff
        4. Kritische Funktion Kein Zugriff
      3. Intervenieren, Generieren, Implementieren und Dialogisieren Kein Zugriff Seiten 214 - 216
      4. Das Selbstverständnis und die Unparteilichkeit des ‘Dritten’ Kein Zugriff Seiten 216 - 217
        1. Spuren in der Rechtspraxis Kein Zugriff
        2. Alteritär begründete Rechtsgemeinschaft Kein Zugriff
        3. ‘Homo homini lupus est’ versus ‘homo homini alter’ Kein Zugriff
        4. Die zeitliche Aussetzung des Streitverfahrens Kein Zugriff
        5. Das Recht auf persönliche Begegnung Kein Zugriff
      1. Der Wechsel von der Rechtsanwendung zur Rechtsgestaltung Kein Zugriff Seiten 227 - 228
      2. Einigung sich zu einigen als Kooperationsmaxime und Katalysator streitalternativen Verhandelns Kein Zugriff Seiten 228 - 234
      3. Vertrauen als parteiliche Verhandlungsgrundlage Kein Zugriff Seiten 234 - 238
        1. Beurteilung und Begegnung Kein Zugriff
        2. Profile der Verhandlungsführung Kein Zugriff
        3. Indifferenzbezogenes Verhandeln und die Explikation des Gemeinsamen Kein Zugriff
        4. Differenzbezogenes Verhandeln und die Explikation des Anderen Kein Zugriff
        5. Zuordnung und Folgen unterschiedlicher Verhandlungsorientierung Kein Zugriff
      4. Skizze einer Typologie des Verhandelns Kein Zugriff Seiten 252 - 253
      5. Stellung des richterlichen Vermittlers zwischen Neutralität und Allparteilichkeit Kein Zugriff Seiten 253 - 257
        1. Die Methode einer strategischen Quantenbildung Kein Zugriff
        2. ‘Geld’ als Paradigma Kein Zugriff
        3. Die Quantenbildung als Wertschöpfung, Wertverteilung und Rechtsgestaltung Kein Zugriff
        4. Formen der Quantenbildung Kein Zugriff
        5. Regelungsgestaltungen einer gütlichen Einigung Kein Zugriff
      6. Das Scheitern streitalternativer Konfliktschlichtungen als Voraussetzung streitverfahrensrechtlicher Justizgewährung Kein Zugriff Seiten 267 - 273
      1. Der Richter in der Güteverhandlung Kein Zugriff Seiten 273 - 275
      2. Die Güteverhandlung und allgemeine Gerechtigkeitsanforderungen Kein Zugriff Seiten 275 - 275
      3. Trennung zwischen Güterichter und Entscheidungsrichter Kein Zugriff Seiten 275 - 278
        1. Bestimmung der Medianden und der beteiligten Hilfskräfte Kein Zugriff
        2. Anwälte als Mediandenberater und rechtliche Kontrollinstanz Kein Zugriff
        3. Bestimmung des Mediationsgegenstandes Kein Zugriff
          1. Sinn und Funktion von Einzelgesprächen Kein Zugriff
          2. Gerichtsmediatorisches Verhandeln Kein Zugriff
          3. Gütliche Einigung in einer Gerichtsmediation Kein Zugriff
        1. Unterschiede zwischen gerichtlichem Güteverfahren, gerichtsexterner und gerichtsinterner Mediation Kein Zugriff
        2. Organisatorische Vorteile gerichtsbezogener und -interner Mediation Kein Zugriff
        3. Verknüpfungen von Streitverfahren und Mediation (Distributions-, Diversions-, Integrations- und Kooperationsmodelle) Kein Zugriff
        4. Rechtspolitisch-konzeptionelle Überlegungen zur gerichtsinternen Mediation Kein Zugriff
        5. Zur Legitimation gerichtsinterner Mediation und richtermediatorischer Tätigkeit Kein Zugriff
        6. Verfahrensrechtliche Einbindung einer gerichtsinternen Mediation Kein Zugriff
        7. Verfahrensrechtliche Schwellen Kein Zugriff
        8. Organisationsdesign gerichtsinterner Mediation Kein Zugriff
        1. Kooperationsbereitschaft Kein Zugriff
        2. Vorbereitung Kein Zugriff
        3. Persönliche Kontaktaufnahme als Eröffnung der Mediationsverhandlung Kein Zugriff
        4. Prozessorale und inhaltliche Festlegungen Kein Zugriff
        5. Entkoppelung der Konfliktthemen von persönlichen Beziehungen Kein Zugriff
          1. Abgrenzung von Interessen und Rechtspositionen Kein Zugriff
          2. Kommunikative Funktion einer mediativen Interessensdarstellung Kein Zugriff
          3. Deeskalierende Funktion einer Interessensdarstellung Kein Zugriff
          4. Übergang zur Suche nach Konfliktbeilegungsoptionen Kein Zugriff
        6. Lösungsoptionen und deren Bewertung Kein Zugriff
        7. Rechtsimplementierung Kein Zugriff
        8. Streitverhandlung und Mediation Kein Zugriff
        9. Unterschiede zu therapeutischen Verfahren Kein Zugriff
        10. Unterschiede zur streitentscheidenden Konfliktbehandlung Kein Zugriff
    1. Legitimation der Streitverhandlung jenseits des Rechts Kein Zugriff Seiten 358 - 361
    2. Vorschläge gesetzgeberischer Regelungen für eine gerichtsinterne Mediation (im nationalen Bereich) Kein Zugriff Seiten 361 - 367
    3. Aussichten Kein Zugriff Seiten 367 - 368
    1. Zur derzeitigen Diskussionslage Kein Zugriff Seiten 369 - 373
    2. Zu praktischen Auswirkungen Kein Zugriff Seiten 373 - 373
    3. Prospektive Kein Zugriff Seiten 373 - 376
  4. Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 377 - 410

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