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Operation und Ereignis

Eine Relativitätstheorie der sozialen Zeit
Autor:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Die in diesem Buch entworfene Relativitätstheorie der sozialen Zeit stellt einerseits eine Novität dar, ist aber andererseits schon seit langem vorbereitet in zwei klassischen Positionen der Sozialwissenschaften: dem Pragmatismus von G.H. Mead und der genetischen Erkenntnistheorie von Jean Piaget. Sie liefern beide eine bislang wenig aufgenommene Interpretation der Relativitätstheorie und machen dabei das Relativitätsprinzip als eine nicht nur der physikalischen Welt zugehörige Dimension der Wirklichkeit geltend. Auf komplementäre Weise erfassen beide darin die Zeit als das Resultat einer Wechselbeziehung zwischen Operation und Ereignis. Relativität kann so allgemein verstanden werden als Reziprozität autonomer Prozesse, die sich auf nichtlineare Weise entwickeln. Das vorliegende Buch leistet zunächst eine systematische Darstellung dieser beiden klassischen Ansätze in ihrem inneren Zusammenhang und entfaltet sie dann weiter im Sinne eines neuartigen Begriffs der sozialen Zeit. Ausgangspunkt dafür ist die strukturale Soziologie Ulrich Oevermanns. Dabei steigt die Modellentwicklung von der Ebene der individuellen Bildungsprozesse zu denen der lebensweltlichen, der gesellschaftlichen und der geschichtlichen Bildungsprozesse auf. Am Ende schließt sich der Kreis im Blick auf die Entdeckung der Zeit in der Natur.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-95832-291-2
ISBN-Online
978-3-7489-1457-0
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
192
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
    1. Zur leitenden These Kein Zugriff
    2. Einstein in der Deutung des interaktiven Konstruktivismus Kein Zugriff
    3. Generative Praxeologie der Zeit statt Zeitsoziologie Kein Zugriff
    4. Eine allgemeine Theorie nichtlinearer Prozesse Kein Zugriff
    5. Das Objektivitätsideal der Relativitätstheorie Kein Zugriff
    1. G. H. Mead und Jean Piaget über die Einheit von Dynamik und Logik Kein Zugriff
    2. Eine vor-relativistische Variante: Husserls Phänomenologie des inneren Zeitbewusstseins Kein Zugriff
    1. Ulrich Oevermann über die Dialektik der sozialen Raum-Zeit Kein Zugriff
    2. Gegen die Langeweile – zur Praxisrelevanz der Zeiteinteilung Kein Zugriff
    3. Der utopische Augenblick in Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit Kein Zugriff
    4. Die Zeit der Lebenswelt Kein Zugriff
    5. Die Zeit der Gesellschaft – mit einem Kommentar zu Hartmut Rosas Kritischer Theorie der Beschleunigung Kein Zugriff
    6. Der Kreis schließt sich: Die Vergeschichtlichung der Zeit und die die Verzeitlichung der Natur Kein Zugriff
  2. Literatur Kein Zugriff Seiten 186 - 192

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