
Die Welt verändern
Zur Poetik des Manifests- Autor:innen:
- Reihe:
- Politische Philosophie/Political Philosophy, Band 2
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Was könnte es bedeuten, die Welt zu verändern? Gedankenloser Gebrauch hat die Wendung gegenwärtig nahezu jedes spezifischen Sinnes entleert. Ein solcher konnte und kann ihr zukommen, sofern sie mit grundlegenden gesellschaftlichen Konflikten in Verbindung gebracht wurde und wird. Zu denken ist mit Blick auf die Moderne an den Kampf der Arbeiterschaft gegen ihre Ausbeutung, den Kampf kolonialer Untertanen gegen ihre Herren, den Kampf von Frauen gegen männliche Unterdrückung, sowie den Kampf eines schwerer zu fassenden Subjekts gegen die Verwüstung der Erde. Dass es in diesen Auseinandersetzungen darum gehen sollte, die Welt zu verändern, verlieh und verleiht ihnen eine Bedeutung, die scheinbar durch nichts zu überbieten ist. In dieser Weise aufs Ganze zu gehen hat allerdings seinen Preis. In Manifesten, die jenen Konflikten Weg und Ziel weisen sollten, zeitigt es Aporien, die sich im Verhältnis solcher Texte zu ihren jeweiligen Adressaten niederschlagen. Deren möglicher Unfolgsamkeit antwortet im Manifest die apokalyptische Warnung: Weltveränderung oder Untergang.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-465-04743-8
- ISBN-Online
- 978-3-465-14743-5
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Politische Philosophie/Political Philosophy
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 276
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Mottozitat Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 15
- Weltveränderungen Kein Zugriff
- Ein seltsames Objekt der Veränderung Kein Zugriff
- Welt und Welten Kein Zugriff
- Was um den Globus jagt Kein Zugriff
- Die Welt an seiner Seite Kein Zugriff
- Einbildung der denkwürdigen Art Kein Zugriff
- Aktion und Reaktion Kein Zugriff
- Die Zukunft machen Kein Zugriff
- Genre-Reflexionen Kein Zugriff
- Das Grundübel Kein Zugriff
- Unsichere Autorität Kein Zugriff
- Deutungshoheit Kein Zugriff
- Der Gegenstand des Widerstands Kein Zugriff
- Ein verkanntes Gespenst Kein Zugriff
- Über Märchen Kein Zugriff
- Dogmatik, Apologetik, Polemik Kein Zugriff
- Taufen und Erzählen Kein Zugriff
- Poetik der Zukunft Kein Zugriff
- Nachvollziehbare Prozesse Kein Zugriff
- Viererlei Veränderung: Bruch, gesetzmäßige Bewegung, Fortsetzung, Reform Kein Zugriff
- Taktik und Strategie Kein Zugriff
- Nichts als ihre Ketten Kein Zugriff
- Die Welt in Welten teilen Kein Zugriff
- Nektar aus Schädeln Kein Zugriff
- Das antikoloniale Manifest Kein Zugriff
- Empire und Welt Kein Zugriff
- Jenseits der Opferrolle Kein Zugriff
- Aus der Rolle fallen Kein Zugriff
- Satyagraha Kein Zugriff
- Mittel und Zwecke Kein Zugriff
- Entmannte Männer, vermännlichte Frauen Kein Zugriff
- Gnade der Elimination Kein Zugriff
- Manifeste Gewalt Kein Zugriff
- In die Tiefe Kein Zugriff
- Ungleich von Natur Kein Zugriff
- Vom Stand der Reproduktivkräfte zur Antipädagogik Kein Zugriff
- Der »Holocaust« der Liebe Kein Zugriff
- Kontrolle, Furcht und Ekel Kein Zugriff
- Raubbau am Boden Kein Zugriff
- Das Manifest und sein Wir Kein Zugriff
- Welt und Erde Kein Zugriff
- Klasse und sentiment Kein Zugriff
- Rhetorische Register Kein Zugriff
- Die Rache der Erde Kein Zugriff
- Vom Umbruch zum Beschwerdeheft Kein Zugriff
- Qualitative Veränderung Kein Zugriff
- Verwandlung Kein Zugriff
- Entstehen und Vergehen Kein Zugriff
- Verwirklichung des Möglichen Kein Zugriff
- Exkurs: Veränderung als Ereignis und als Prozeß Kein Zugriff
- Der agent of change Kein Zugriff
- Fremdveränderung und Selbstveränderung Kein Zugriff
- Bedingungen der Veränderung Kein Zugriff
- Die Veränderung des Veränderers Kein Zugriff
- Interpretieren und Verändern Kein Zugriff
- Etwas in der Welt verändern Kein Zugriff
- Benjamins Notbremse Kein Zugriff
- Manifest und Apokalypse Kein Zugriff
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 249 - 270
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 271 - 276
