
Wissenschaftsfreiheit in der liberalen Demokratie
- Autor:innen:
- Reihe:
- Politische Philosophie/Political Philosophy, Band 3
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Wissenschaftsfreiheit armiert standardisierte Prozesse der Erkenntnissuche gegen politischen Zugriff. Dieses Buch entwickelt eine historisch-systematische Theorie dieses Freiheitsrechts und zeigt, warum es heute ebenso gegenüber staatlicher Einflussnahme wie gegenüber ideologisch motiviertem Aktivismus verteidigt werden muss. Fundiert und hochaktuell analysiert es den wissenschaftlichen Diskurs und grenzt ihn klar vom politischen Meinungskampf ab. Neben der ungehinderten Anwendung der wissenschaftlichen Methode verwirklicht sich Wissenschaft in den beiden Freiheitsdimensionen epistemischer Offenheit und epistemischer Gerechtigkeit – einer Ethik des wissenschaftlichen Zusammenlebens: Erst wenn alle potenziell Erkennenden gleichberechtigt am Diskurs teilhaben und freimütig sprechen können, ist Wissenschaft frei und kann ihrem Anspruch gerecht werden. Das Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Autonomie der Wissenschaft. Wissenschaftsfreiheit ist ein Prüfstein für die Resilienz liberaler Ordnungen; sie schützt die freie Gesellschaft als solche. Insofern ist das Buch gleichermaßen ein Beitrag zur Geschichte und Theorie der Wissenschaftsfreiheit wie zur Philosophie des Liberalismus.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 9783465047247
- ISBN-Online
- 978-3-465-14724-4
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Politische Philosophie/Political Philosophy
- Band
- 3
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 160
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 16
- 1.1 Wissenschaft als institutionalisierte Methode der Wahrheitssuche Kein Zugriff
- 1.2 Warum muss die Wissenschaft frei sein? Kein Zugriff
- 1.3 Der normative Grund der Wissenschaftsfreiheit Kein Zugriff
- 1.4 Die Modernität der Wissenschaftsfreiheit: Vom kontemplativen zum liberal-rechtlichen Verständnis Kein Zugriff
- 1.5 Wissenschaftsfreiheit und Moral Kein Zugriff
- 1.6 Das Paradox moralischer Wissenschaftsfreiheit Kein Zugriff
- 1.7 Zwei Dimensionen von Freiheit Kein Zugriff
- 2.1 Affektive Mechanismen der Einschränkung von Wissenschaftsfreiheit Kein Zugriff
- 2.2 Angst und Liberalismus Kein Zugriff
- 2.3 Affektive Bedingungen epistemischer Offenheit und Gerechtigkeit Kein Zugriff
- 2.4 Die normative Grenze des Affektiven Kein Zugriff
- 3.1 Der verfassungsrechtliche Aufstieg der Wissenschaftsfreiheit Kein Zugriff
- 3.2 Wissenschaftsfreiheit zwischen Funktionslogik und Vernunftautonomie Kein Zugriff
- 3.3 Umsetzung und Institutionalisierung der Wissenschaftsfreiheit in Deutschland und der EU Kein Zugriff
- 3.4 Wissenschaftsfreiheit vs. akademische Redefreiheit Kein Zugriff
- 4.1 Eine kleine Geschichte des Aktivismus an Universitäten Kein Zugriff
- 4.2 Epistemische Funktionen des Aktivismus Kein Zugriff
- 4.3 Antiwissenschaftlicher Aktivismus Kein Zugriff
- 4.4 Aktivismus aus der Wissenschaft heraus Kein Zugriff
- 4.5 Aktivismus in die Wissenschaft hinein Kein Zugriff
- 4.6 Schutzraum für die Wissenschaftsfreiheit – eine Regelungslücke? Kein Zugriff
- 5.1 Demokratische Legitimation und epistemische Grenze staatlicher Steuerung Kein Zugriff
- 5.2 Aktivismus, Wissenschaftskritik und die Umcodierung wissenschaftlicher Gütekriterien Kein Zugriff
- 5.3 Moralisierte Wissenschaftspolitik – demokratisch legitimiert Kein Zugriff
- 5.4 Rückfall in autoritäre Wissenschaftspolitik – nicht demokratisch legitimiert Kein Zugriff
- 5.5 Ökonomisierte Wissenschaftspolitik Kein Zugriff
- 5.6 Schluss: Wissenschaftsfreiheit als relationale Freiheit – wer frei ist, wovon und wozu Kein Zugriff
- Rechts- und Institutionengeschichte Kein Zugriff
- Historische Bewegungen Kein Zugriff
- Kontroverse Thesen Kein Zugriff
- Konkrete Fälle von Bedrohung bzw. Einschränkung Kein Zugriff
- Strukturelle und institutionelle Phänomene Kein Zugriff
- Forschungsfelder und Technologien als Problemfelder Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 150 - 156
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 157 - 158
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 159 - 160
