Gesellschaft als Medialität
Studien zu einer funktionalistischen Medientheorie- Autor:innen:
- Reihe:
- Sozialtheorie
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Welche Verhaltensweisen üben wir in Social Media-Kanälen ein? Wie unterscheiden sich die Inszenierungen im Theater von denen auf den Bühnen des Alltags? Und was passiert eigentlich beim Forschen, wenn nach dem Interview gesprochene Sprache verschriftlicht und damit erst »Schrift« zum erkenntnisleitenden Medium wird? Niklas Barth geht in analytischen und empirischen Studien den Zugzwängen unterschiedlicher Medienformen nach. Diese Analysen führen nicht nur vor, wie sich Medien geradezu gegen unseren Willen immer wieder in Kommunikationsprozesse einmischen. Sie formulieren auch das Problem der soziologischen Gesellschaftsbeschreibung in neuer Schärfe: Gesellschaft besteht nicht einfach nur aus Medienformen, Gesellschaft ist vielmehr reine Medialität.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8376-5236-9
- ISBN-Online
- 978-3-8394-5236-3
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Sozialtheorie
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 324
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 11 - 18
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 21 - 27
- 1.1. Sichtachse I: Eine Kultur des Motivverdachts Kein Zugriff Seiten 27 - 38
- 1.2. Sichtachse II: Ein mediologischer Blick Kein Zugriff Seiten 39 - 46
- 2.1. Pferd oder Botschaft? Kein Zugriff Seiten 47 - 50
- 2.2. Die (Proto-)Medien der Soziologie Kein Zugriff Seiten 50 - 55
- 2.3. Alttestamentarische Bindungswirkungen Kein Zugriff Seiten 55 - 59
- 2.4. Der handwerkelnde Mediologe Kein Zugriff Seiten 59 - 64
- 3.1. Ding und Medium Kein Zugriff Seiten 65 - 70
- 3.2. Die Alterität der Medien Kein Zugriff Seiten 70 - 72
- 3.3. Die Funktion der Medien Kein Zugriff Seiten 72 - 75
- 3.4. Die Institution der Medien Kein Zugriff Seiten 75 - 80
- 3.5. Die Brutalität der Kommunikation Kein Zugriff Seiten 80 - 84
- 3.6. Die Operativität der Medien Kein Zugriff Seiten 84 - 88
- 3.7. Die Symbolik der Medien Kein Zugriff Seiten 88 - 91
- 3.8. Diabolik der Medien Kein Zugriff Seiten 91 - 94
- 3.9. Die Generativität der Medien Kein Zugriff Seiten 94 - 99
- 3.10. Die Archäologie der Medien Kein Zugriff Seiten 99 - 108
- 3.11. Medium und Information Kein Zugriff Seiten 108 - 112
- 3.12. Medium/Form – und Beobachter Kein Zugriff Seiten 112 - 120
- 4.1. Alltagssekretäre – Die Medialität des Like-Buttons und die Praktiken der Ordnung Kein Zugriff Seiten 123 - 146
- 4.2. Verhaltenslehren der Kälte – private Kommunikation im Medium des Netzwerks Facebook Kein Zugriff Seiten 146 - 180
- 4.3. Haten, Flamen, Trollen – Kommunikationsethik der post(ing)-bürgerlichen Öffentlichkeit Kein Zugriff Seiten 180 - 205
- 4.4. René Polleschs Theater der Limitierung – zur Medialität der Bühne Kein Zugriff Seiten 205 - 225
- 4.5. Nicht nur Klio dichtet – zur Medialität des Interviews Kein Zugriff Seiten 226 - 258
- 5.1. Medienökologien Kein Zugriff Seiten 261 - 263
- 5.2. Die Konnektivität des Sozialen Kein Zugriff Seiten 263 - 264
- 5.3. Die Insistenz des Sinns Kein Zugriff Seiten 264 - 266
- 5.4. Latenz der Medien Kein Zugriff Seiten 266 - 269
- 5.5. Medien der Systemtheorie Kein Zugriff Seiten 270 - 271
- 5.6. Narrationen der Medien Kein Zugriff Seiten 271 - 271
- 5.7. Subjekte der Medien Kein Zugriff Seiten 272 - 272
- 5.8. Moral der Medien Kein Zugriff Seiten 272 - 274
- 5.9. Poetik der Medien Kein Zugriff Seiten 275 - 275
- 5.10. Epistemologie der Medien Kein Zugriff Seiten 275 - 276
- 6. Ausblick: Politik der Medien Kein Zugriff Seiten 277 - 288
- Literatur Kein Zugriff Seiten 289 - 324





