
Die sozialisierte Universität
Ein programmatischer Essay- Autor:innen:
- Verlag:
- 25.01.2024
Zusammenfassung
Je gesellschaftsprägender die Universität, desto mehr wird sie sozialisiert und entzünden sich an ihr soziale Auseinandersetzungen – erst wenn beides zusammentrifft, befinden wir uns in einer Wissensgesellschaft. Keine andere Institution steht für die Wissensgesellschaft so wie die Universität: Sie ist ihr gesellschaftsprägender Dreh- und Angelpunkt, stellt doch Hochschulbildung mittlerweile in vielen Ländern den Normalbildungsstandard dar. Die Universität erbringt für Politik, Wirtschaft, Recht und alle anderen Felder Leistungen, ohne die diese nicht mehr auskommen: wissenschaftliche Expertise, Innovationen, gerichtsfestes Wissen und vieles mehr. Auf diese Weise wirkt sie in diesen Feldern mit und wird von ihnen sozialisiert. Damit geht einher, dass sie in wachsendem Maße kritisiert und zunehmend grundsätzlich angegriffen wird: Die Geltung und Nützlichkeit wissenschaftlichen Wissens wird bestritten und Hochschulbildung als „Elitenprojekt“ skandalisiert. Dies mag verstörend sein, aber auch darin beweist sich die immens gestiegene gesellschaftliche Bedeutsamkeit der Universität.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- Erscheinungsdatum
- 25.01.2024
- ISBN-Print
- 978-3-7092-0527-3
- ISBN-Online
- 978-3-7092-5066-2
- Verlag
- Passagen Verlag, Wien
- Reihe
- Passagen Wissenschaft - Transformation - Politik
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 216
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 10 Download Kapitel (PDF)
- Vorwort Seiten 11 - 14 Download Kapitel (PDF)
- 1. Relativierungen wissenschaftlicher ExzeptionalisierungenSeiten 15 - 46 Download Kapitel (PDF)
- 2. Die lange Geschichte der Wissensgesellschaft – stark verkürzt erzähltSeiten 47 - 68 Download Kapitel (PDF)
- 3. Eine theoretisch-konzeptionelle HeuristikSeiten 69 - 96 Download Kapitel (PDF)
- 4. Das schwierige Erbe des WahrheitsbezugsSeiten 97 - 114 Download Kapitel (PDF)
- 5. Wissenschaftseigene Instanzen, Institutionen und Prozeduren behauptenSeiten 115 - 140 Download Kapitel (PDF)
- 6. Räumliche Differenzierungen von Universitäten – regionale Erfordernisse erfüllen Seiten 141 - 158 Download Kapitel (PDF)
- 7. De-Legitimierungen wissenschaftlicher ExpertisenSeiten 159 - 178 Download Kapitel (PDF)
- 8. Ankunft in der WissensgesellschaftSeiten 179 - 196 Download Kapitel (PDF)
- Anmerkungen Seiten 197 - 198 Download Kapitel (PDF)
- Literatur Seiten 199 - 210 Download Kapitel (PDF)
- Zur Reihe Seiten 211 - 216 Download Kapitel (PDF)




