Lob der Scham
Nur wer sich achtet, kann sich schämen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Weil Scham zumeist mit sozialer Schande oder narzisstischer Kränkung gleichgesetzt wird, genießt sie gemeinhin einen schlechten Ruf – doch zu Unrecht, wie Daniel Hell zeigt: Scham hat eine Warn- und Schutzfunktion, wenn unser Selbst gefährdet ist. Sie ist nicht die Ursache einer Selbstkrise, sondern deren Folge. Erst wenn uns das bewusst wird, erkennen wir, dass sich hinter dem Schamgefühl ein Verlust an Selbstachtung verbirgt.
Daniel Hell geht der Bedeutung der Scham in der Kulturgeschichte und in der Entwicklung des einzelnen Menschen nach. Er charakterisiert verschiedene Formen des Schamgefühls in Abgrenzung zu Kränkungsreaktionen und zeigt anhand zahlreicher Beispiele aus der Belletristik und seiner psychiatrisch-psychotherapeutischen Praxis konstruktive Umgangsweisen mit diesem schwierigen Gefühl. Dabei stellt Hell klar: Scham zu verdrängen, anstatt konstruktiv mit ihr umzugehen, erhöht die Gefahr von Narzissmus sowie von zwischenmenschlichen Kränkungen und fördert eine »Beschämungskultur«. Der Autor zeigt auf, wie wir dieser Gefahr erfolgreich und mit Gewinn entgegentreten können.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8379-7672-4
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7672-4
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 285
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung und Übersicht Kein Zugriff Seiten 7 - 14
- Wie sich unser Umgang mit Scham historisch entwickelt hat Kein Zugriff Seiten 15 - 15
- Eine kurze Kulturgeschichte der Scham Kein Zugriff Seiten 15 - 46
- Wie sich Scham beim Einzelnen entwickelt Kein Zugriff Seiten 47 - 47
- Biografie der Scham Kein Zugriff Seiten 47 - 76
- Scham und Beschämung Kein Zugriff Seiten 77 - 77
- Der sich schämende und der gekränkte Mensch Kein Zugriff Seiten 77 - 108
- Die zwiespältige Struktur der Scham Kein Zugriff Seiten 109 - 109
- Wer sich schämt Kein Zugriff Seiten 109 - 136
- Scham als Verarbeitungsprozess Kein Zugriff Seiten 137 - 137
- Die Chance und das Risiko der Scham Kein Zugriff Seiten 137 - 156
- Soziale Scham und psychische Krankheit Kein Zugriff Seiten 157 - 157
- Macht Scham krank? Kein Zugriff Seiten 157 - 170
- Problematischer Umgang mit Scham Kein Zugriff Seiten 171 - 171
- Schamabwehr Kein Zugriff Seiten 171 - 186
- Konstruktiver Umgang mit Scham Kein Zugriff Seiten 187 - 187
- Akzeptanz Kein Zugriff Seiten 187 - 206
- Scham heute Kein Zugriff Seiten 207 - 207
- Führt Schamverlust zu einer Beschämungskultur? Kein Zugriff Seiten 207 - 250
- Dank Kein Zugriff Seiten 251 - 252
- Literatur Kein Zugriff Seiten 253 - 266
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 267 - 270
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 271 - 285





